Jetzt dafür arbeiten: Wie Deutschland aus der Krise kommen kann
BDI Präsident Peter Leibinger nennt die aktuelle Situation eine direkte Bedrohung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Gleichzeitig betont er die hervorragende Basis, um wirtschaftlich wieder erfolgreich zu sein. Was muss passieren?
Globaler Wachstumsausblick 01/2025: Die schwache Erholung der Weltwirtschaft droht abrupt zu enden
2025 wird das wirtschaftliche Wachstum der Weltwirtschaft auf 2,7 Prozent zurückfallen. Die amerikanische Volkswirtschaft dürfte nächstes Jahr um knapp zweieinhalb Prozent (2,4 Prozent) wachsen. Im Fall neuer Zölle der USA droht der EU ein Wachstumseinbruch, einzelnen Ländern die Rezession. Deutschland bleibt im Zangengriff von schwacher Weltnachfrage und inländischen Standortproblemen.
Unternehmen maximal verunsichert: Verfassungskonforme Haushaltslösung muss schnell her
Die Unternehmen sind nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts maximal verunsichert. Es braucht schnell eine verfassungskonforme Lösung. Wegen der schwächelnden Konjunktur gehört alles, was Beschäftigung und Resilienz stärkt und die Transformation der Industrie vorantreibt, auf die Prioritätenliste. Ein einfaches Streichen von Fördermaßnahmen und Entlastungen für Unternehmen könnte eine Investitionskrise nach sich ziehen – und eine langanhaltende Stagnation oder Rezession. Vor allem für energieintensive Industrien wird es dann eng.
Quartalsbericht Deutschland III/2023: Verzögerte Erholung
Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2023 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent. Die Wachstumsimpulse aus dem Außenhandel sind deutlich schwächer geworden. Die preisbereinigten Exporte dürften in diesem Jahr um 0,5 Prozent zurückgehen. Auch der Private Konsum bremst das Wachstum aus.