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BDI Präsident Peter Leibinger "Neue Zeiten – neue Haltung"

Die deutsche Industrie steht in einer neuen Zeit voller Unsicherheiten, Krisen und geopolitischer Spannungen – und zugleich vor der Chance, ihre Stärke neu zu beweisen. Der Tag der Industrie 2025 zeigt: Nur mit einer gemeinsamen Haltung, Verantwortung und Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik können wir im Ungewissen navigieren. Denn klar ist: Gewinnen kann die Industrie in diesen Zeiten nur gemeinsam mit Gesellschaft und Staat.

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23.06.2025

Konjunkturimpuls? Bürokratieabbau!

Angesichts konjunktureller Schwäche und schwindender Wettbewerbsfähigkeit ist die Diskussion über gezielte Entlastungen für den Standort Deutschland berechtigt – und dringend nötig. Ein Fünftel der deutschen Industriewertschöpfung steht mittelfristig auf dem Spiel. Wer weniger Bürokratie wagt und besseres Recht setzt, kann allerhand Potenziale heben. Das Bürokratieentlastungsgesetz IV blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück – jetzt braucht es einen systematischen, entschlossenen Abbau überflüssiger Vorschriften.

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28.04.2025

Erklärung der deutschen Wirtschaft zu den Koalitionsverhandlungen

Die deutsche Wirtschaft ist in Sorge. Mehr als 100 Verbände appellieren in einer gemeinsamen Erklärung an die Koalitionäre, die Wirtschaft in den Verhandlungen in den Fokus zu rücken. In den vergangenen Wochen hat sich die wirtschaftliche Lage dramatisch zugespitzt. Handelskonflikte eskalieren, die Inflation steigt, das Wachstum schwächt sich weiter ab – überall verdichten sich die Krisensignale. Inzwischen ist die Arbeitslosigkeit bei der Drei-Millionen-Marke angekommen.

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02.04.2025

Erklärung der deutschen Wirtschaft zu den Koalitionsverhandlungen

Die deutsche Wirtschaft ist in Sorge. Mehr als 100 Verbände appellieren in einer gemeinsamen Erklärung an die Koalitionäre, die Wirtschaft in den Verhandlungen in den Fokus zu rücken. In den vergangenen Wochen hat sich die wirtschaftliche Lage dramatisch zugespitzt. Handelskonflikte eskalieren, die Inflation steigt, das Wachstum schwächt sich weiter ab – überall verdichten sich die Krisensignale. Inzwischen ist die Arbeitslosigkeit bei der Drei-Millionen-Marke angekommen.

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01.04.2025

Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit im freien Fall

Nach einer langen wirtschaftlichen Hochphase geriet der Wachstumsmotor bereits 2017 ins Stottern, also vor der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg. Strukturelle Reformen sind viel zu lange liegen geblieben, Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit ist im freien Fall. Im Ergebnis steht der Standort Deutschland heute unter nie dagewesenem Druck. Diese Strukturkrise trifft auf eine Welt im Umbruch, der unser exportorientiertes Geschäftsmodell unmittelbar betrifft: Russland bedroht Europas Sicherheit, die regelbasierte Weltwirtschaftsordnung erodiert und der internationale Handel wird zunehmend durch geopolitisch motivierte Eingriffe beeinträchtigt.

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02.01.2025

Nachhaltigkeit anders denken

Für den Erfolg der ökologischen Transformation, müssen alle ihren Beitrag leisten: Privat-personen, real- und finanzwirtschaftliche Unternehmen und die Politik. Ein neuer politischen Ansatz wird benötigt. Die Wirksamkeit der Kapitallenkungsfunktion des Finanzsektors ist zu gering, verursacht aber hohe Kosten durch komplexe und umfangreiche Vorgaben. Zudem sollten regulatorische Instrumente eine hohe Wirksamkeit aufweisen und die einhergehenden Kosten dabei kleinhalten.

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17.12.2024

Industrielle Gesundheitswirtschaft als Zukunftsindustrie verankern

Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) gilt trotz schwacher deutscher Wachstumsprognosen als widerstandsfähig und wachstumsstark. Die BDI-Transformationspfade-Studie bestätigt die guten Perspektiven in Deutschland, und jüngste Investitionen zeigen das Potenzial des Standorts. Exzellente Forschung, Infrastruktur und Fachkräfteausbildung sind zentrale Stärken. Um diese zu sichern und auszubauen, ist eine wirtschaftspolitische Betrachtung der iGW notwendig. Die Branche ist herausgefordert durch steigende Regulierung, komplizierte Förderstrukturen, langsame Digitalisierung, fehlende Technologieoffenheit und Fachkräftemangel.

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07.11.2024

Wirtschaftliche Sicherheit und Zusammenhalt in polarisierten Welten stärken

In seiner Eröffnungsrede beim Tag der Industrie betont Präsident Siegfried Russwurm die wirtschaftliche Sicherheit und wie diese in polarisierten Welten gestärkt werden kann. Das Jahr 2024 ist ein Entscheidungsjahr für Deutschland und die Welt. Es geht dabei um ganz Grundsätzliches: Gelingt der wirtschaftliche Aufbruch?

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24.06.2024

Globaler Wachstumsbericht: Transatlantische Schwächeperiode

Das Wachstum der Weltwirtschaft wird sich auf gut 2,25 Prozent im kommenden Jahr belaufen – nach drei Prozent im laufenden Jahr. Der transatlantische Wirtschaftsraum wird eine ausgeprägte Schwächephase durchlaufen. Diese dürfte im Euroraum länger andauern als in den Vereinigten Staaten. Gut drei Viertel des Wachstums in der Welt werden im Jahr 2023 auf den Asien-Pazifik-Raum entfallen, 2024 noch drei Fünftel.

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14.11.2022

Neuausrichtung der Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)

Mit der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) steht ein starkes Instrument der regionalen Strukturförderung zur Verfügung, das sich im Rückblick hinsichtlich des Abbaus von regionalen Disparitäten bewährt hat. Die GRW wird auch zukünftig notwendig sein und muss das entscheidende Instrument für die gewerbliche Wirtschaftsförderung bleiben. Neue Herausforderungen erwachsen aus der Transformation zu einer digitalen und klimaneutralen Wirtschaft. Dem soll die aktuelle Diskussion um die Neuausrichtung der GRW im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Rechnung tragen. Dies begrüßen wir und möchten diesen Prozess unterstützen.

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20.04.2022

Bewertung des Wahlprogramms der Union zur Bundestagswahl 2021

CDU und CSU schlagen mit ihrem Programm nicht weniger als ein Entfesselungspaket für die Wirtschaft vor. Allerdings bleiben die Ankündigungen noch zu vage: Es fehlt an einem genauen Zeitplan und klaren Prioritäten für die Entfesselung. Die Union muss konkreter und verbindlicher werden, um angemessen auf die Ungeduld in der Wirtschaft zu reagieren. Insgesamt setzt das Programm jedoch richtige Schwerpunkte auf wirksame Anreize, die zur Lösung aktueller Herausforderungen nötig sind.

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13.07.2021

,,Deutschland hat das Zeug zu mehr“

Siegfried Russwurm ist seit dem 1. Januar 2021 die Stimme der Industrie in Deutschland. Im FAS-Interview spricht der neue BDI-Präsident über die Rolle des Staates in der Corona-Pandemie, den Wert von "made in Germany" und die Erwartungen an den neuen US-Präsidenten.

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04.01.2021

Wie Industriepolitik Wettbewerbsnachteile ausgleichen kann

Die deutsche Industrie ist international konkurrenzfähig. Das gilt immer dann, wenn Industrieunternehmen in Deutschland unter den gleichen Bedingungen wirtschaften können wie die Wettbewerber in anderen Ländern. Wenn aber Standortfaktoren in anderen Ländern wesentlich günstiger sind, z. B. geringere soziale und ökologische Standards gelten, kann das zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen für die Industrieunternehmen in Deutschland führen. Industriepolitik kann helfen, derartige Nachteile auszugleichen.

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20.10.2020

Konjunkturimpulse für den Neustart

Michael Hüther ist Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft und einer der profiliertesten Ökonomen in Deutschland. Im Interview erläutert er, wie ein Konjunkturpaket den Neustart der Wirtschaft beflügeln kann und warum sich die deutsche Wirtschaft auch in der Krise robust zeigt.

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01.06.2020

Neustart und Erholung

Die Covid-19-Pandemie ist ein tiefer Einschnitt für die internationale Staatengemeinschaft und ihre Volkswirtschaften. Ihre ökonomischen Auswirkungen treffen auch die deutsche Industrie massiv. Ziel muss ein verbindlicher Planungshorizont für die Unternehmen sein. Der BDI wirbt daher für eine wirtschaftspolitische Betrachtung der Krise und ihrer mittel- und langfristigen Folgen.

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16.04.2020

Umgang mit COVID-19

Bis Mitte März 2020, als die Corona-Pandemie endgültig in Europa angekommen war, hatten sich einige Länder und Regionen in Asien durch ihr schnelles und konsequentes Handeln einen zeitlichen Vorsprung in der Eindämmung von SARS-Cov-2 erarbeitet. Einigen davon gelang dies ohne einen „Shutdown“ des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft. Ende April ist der Vorsprung teilweise aufgebraucht: Singapur meldet deutlich erhöhte Infektionszahlen.

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09.04.2020

Europäische öffentliche Güter forcieren

Von der Europäischen Union bereitgestellte öffentliche Güter unterliegen jeher einer hitzigen Debatte unter Ökonomen und Politikern, zuletzt wieder bei den Beratungen über den mehrjährigen Finanzrahmen. Auf dem siebten „Econ Jour Fix“-Meeting Ende April diskutierte der BDI mit jungen Ökonomen und unserem Gast Jakob von Weizsäcker, Mitglied des Euopäischen Parlaments, über dieses Thema.

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08.05.2018

Wachstums- und Investitionsprogramm

Der zukünftige wirtschaftliche Wohlstand des Landes ist durch eine Reihe von weltpolitischen<br />und außenwirtschaftlichen Risiken stärker als seit Langem gefährdet. Deutschland sollte das wirtschaftliche Wachstumspotenzial durch ein umfassendes Reformprogramm für Investitionen, Innovation und Beschäftigung stärken.

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30.03.2017

EU-Kommission fordert im Frühjahrspaket Reformen ein

Im Frühjahrspaket stellt die Europäische Kommission länderspezifische Empfehlungen vor. Für Deutschland hält sie eine ausgewogene Liste bereit. Die EU-Kommission nimmt mit den länderspezifischen Empfehlungen, die im Rahmen des Europäischen Semesters im Mai veröffentlicht wurden, Bezug auf die Reformprogramme der nationalen Regierungen. Teil des Frühjahrspakets sind zudem Maßnahmen zur Einhaltung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes (SWP). Ziel der Kommission ist es, eine Richtschnur für künftige Reformvorhaben in den EU-Mitgliedstaaten vorzugeben.

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24.05.2016

Industriepolitik Dossier 03/2016

Die Investitionstätigkeit in der deutschen Industrie weist einen starken Strukturwandel auf. Der zweite grundlegende Trend ist die Internationalisierung ab 2004. Die großen Branchen der hochwertigen Technologien weisen positive reale Trends bei Investitionen in Ausrüstungen und Anlagen und beim Kapitalstock auf. In der Wirtschaftspolitik müssen diese Trends entsprechend berücksichtigt werden.

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10.03.2016