Protektionismus schadet: Wie Staaten ihre Märkte abschotten
Protektionismus ist auf dem Vormarsch. Dazu gehören neben Import- und Exportzöllen auch Zusatzabgaben, quantitative Einfuhrbeschränkungen, unnötig komplizierte technische Standards und Subventionen. Dies gefährdet Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze weltweit. Gerade die deutsche exportorientierte Wirtschaft leidet unter dem weltweiten Abschottungstrend.
Handelskonflikte kennen keine Gewinner
Die Weltwirtschaft verliert an Fahrt. Schuld sind nicht zuletzt die von den USA ausgehenden handelspolitischen Verwerfungen. Zurzeit treffen die Konflikte hauptsächlich China und die USA. Doch auch deutsche Unternehmen werden in Mitleidenschaft gezogen: über Produktionsnetzwerke, Marktverzerrungen und Produktionsstandorte im Ausland. Vor allem aber schadet die neue Unsicherheit den Investitionen – und damit dem Wachstum von morgen.
Transatlantische Wirtschaftsintegration
Der Abbau von Handelshemmnissen im transatlantischen Verhältnis ist ein langjähriges Anliegen der deutschen Industrie. Der BDI setzt sich im Rahmen des Transatlantic Economic Council (TEC) für die Eliminierung nicht-tarifärer Handelshemmnisse und für eine enge regulatorische Zusammenarbeit ein. Der intensive transatlantische Dialog im Rahmen des TEC und anderen bilateralen Foren ist dabei ein wichtiger Schritt hin zu einem barrierefreien transatlantischen Markt.