Assessment of the Consultation on the Birds Directive and the Habitats Directive—Input from Industry
The European nature conservation directives are central to the protection of species and habitats. In practice, however, they are increasingly leading to complex and protracted permitting procedures. In light of the European Commission’s stress test, the BDI therefore calls for nature conservation to remain effective while also becoming more proportionate, practical, and legally certain.
BDI Position zur Konsultation der Vogelschutz- und FFH-Richtlinie
Der BDI begrüßt den Stresstest der Europäischen Kommission zur Vogelschutzrichtlinie und zur FFH-Richtlinie als wichtige Gelegenheit, deren Umsetzung zu modernisieren und gleichzeitig hohe Naturschutzstandards beizubehalten. Aus Sicht der deutschen braucht es verhältnismäßigere Prüfungsanforderungen, größere Flexibilität bei Ausgleichs- und Kohärenzmaßnahmen, rechtsverbindliche technische Standards, praxisnahe Regelungen für temporäre Naturräume sowie eine stärkere Berücksichtigung wirtschaftlicher und sozialer Interessen. Solche Reformen würden unnötigen Verwaltungsaufwand reduzieren, die Planungssicherheit verbessern und Genehmigungsverfahren beschleunigen, während die Umweltziele der EU-Naturrichtlinien gewahrt bleiben.
Requirements for the National Implementation of the Soil Monitoring Law—Perspectives from the Industry
The EU Soil Monitoring Law establishes a new framework for soil protection. Its national implementation must now avoid duplicate regulation and additional burdens for businesses. The BDI calls for a practical and low-bureaucracy approach that respects existing structures and sector-specific regulatory regimes and does not create new permitting obstacles.
Modernisierungsagenda Bund: Aus Ankündigungen müssen endlich Taten werden
Zur Präsentation des ersten Berichts zur Umsetzung der Modernisierungsagenda Bund äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: „Aus Ankündigungen müssen jetzt endlich Taten werden.“
Sachzuwendungen: Raus aus dem Regelungsdickicht
Ein Blumenstrauß zum Geburtstag, ein Gutschein für Beschäftigte oder ein Geschäftsessen: Sachzuwendungen und Bewirtungen gehören zum Unternehmensalltag. Steuerlich lösen sie jedoch häufig aufwendige Prüfungen und Aufzeichnungen aus. Unterschiedliche Regelungen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht erschweren zudem eine digitale Abrechnung. Der BDI schlägt deshalb ein Wahlrecht für eine vereinfachte Pauschalierung vor, die an den tatsächlichen Aufwendungen ansetzt.
Umweltmodernisierungsgesetz — Digitization Alone Does Not Speed Up Permits
The federal government aims to make environmental procedures more digital and efficient through the Umweltmodernisierungsgesetz (UMoG) and the Umweltmodernisierungsverordnung (UMoV). BDI supports this goal. However, in key areas, the proposed drafts fall short of their own ambitions. Without more far-reaching procedural reforms, new legal uncertainties and additional requirements threaten to limit the intended relief.
BDI-Stellungnahme zum Referentenentwurf UMoG
Der BDI unterstützt das Ziel, Umweltrecht digitaler, effizienter und investitionsfreundlicher zu gestalten. Die vorliegenden Entwürfe für UMoG und UMoV bleiben jedoch hinter ihrem Modernisierungsanspruch zurück. In seiner Stellungnahme benennt der BDI konkrete Verbesserungsbedarfe für mehr Planungssicherheit, wirksamere Verfahrensbeschleunigung und einen ausgewogenen Umgang mit Daten-, Eigentums- und Umweltbelangen.
EU-Steueromnibus: Position der Wirtschaft
Die internationale Unternehmensbesteuerung ist zu einem kaum noch beherrschbaren Flickenteppich aus komplexen und inhaltlich überlappenden Regelwerken geworden. Der EU-Steueromnibus bietet die Chance, Doppelregulierungen abzubauen, Quellensteuerverfahren zu vereinfachen und die Rechtssicherheit im Binnenmarkt zu stärken. Die vorgesehenen Entlastungen müssen ambitioniert umgesetzt werden und dürfen nicht durch nationales Gold-Plating verwässert werden. Ziel muss ein einfacheres, verlässlicheres und investitionsfreundlicheres EU-Steuerrecht sein, das Europas Wettbewerbsfähigkeit stärkt und auf neue Belastungen für Unternehmen verzichtet.
12th Amendment to the GWB: Between Regulatory Relief and Increasing Regulatory Intervention
The government’s draft of the 12th GWB Amendment has been available since 15 July 2026. The amendment modernises procedures and sends out some signals of regulatory relief. In the area of merger control, however, it falls short of the BDI’s expectations: the increase in the notification thresholds is too modest, whilst the extension of the transaction value threshold creates new uncertainties.
Zweites Entlastungskabinett: Kleinteilige Entlastungen sind wichtig – entscheidend sind die großen Gamechanger
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin sagt zum zweiten Entlastungskabinett: „Kleinteilige Entlastungen sind richtig und wichtig, entscheidend ist aber, die großen Gamechanger umzusetzen.“
Stellungnahme zu Referentenentwürfen für ein Bürokratierückbaugesetz Verkehr und eine Bürokratierückbauverordnung Verkehr
Der BDI begrüßt einzelne Entlastungen, sieht aber weiterhin erheblichen Handlungsbedarf: Verfahren im Verkehrssektor müssen stärker standardisiert, digitalisiert und auf risikorelevante Sachverhalte konzentriert werden. Insbesondere bei Großraum- und Schwertransporten, Baustellenlogistik sowie verkehrsrechtlichen Anordnungen bestehen weiterhin erhebliche Vereinfachungspotenziale.
Umfrage zur aktuellen Lage im industriellen Mittelstand
Wirtschaftliche Situation der Unternehmen und zentrale Belastungsfaktoren.
Tax Omnibus Bill as an Opportunity for Genuine Simplification
On June 24, 2026, the European Commission presented proposals to simplify direct taxes (the so-called “tax omnibus”). This was an important signal. Real relief will only come about if overlaps are consistently eliminated and regulations that hinder investment are corrected. The focus is on eliminating duplicate reporting requirements, introducing investment-friendly proposals, and removing national measures that tighten EU requirements. A minimal compromise is not enough.
Ergebnisse des Koalitionsausschusses: Positives Zeichen für den gemeinsamen Reformwillen und die Arbeitsfähigkeit der Koalition, aber kein kraftvoller Wachstumsimpuls
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses: „Positives Zeichen für den gemeinsamen Reformwillen und die Arbeitsfähigkeit der Koalition, aber kein kraftvoller Wachstumsimpuls.“
Erwartungen an Koalitionsausschuss: Koalition muss umfassendes Reformpaket liefern
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, zu den Erwartungen an den Koalitionsausschuss: „Die Koalition muss ein umfassendes Reformpaket für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit liefern.“
Cutting red tape at EU level: businesses are not feeling the relief
Reducing red tape is one of the most pressing economic policy challenges facing the EU. The European Commission’s new communication on better regulation demonstrates that Brussels has correctly identified the core problem. However, in the BDI’s view, the measures so far and those announced fall well short of what is required. Tangible relief for businesses will only materialise once the flow of new regulation is significantly reduced. This necessitates a fundamental shift in the mindset of EU regulators.
Tax Omnibus as an Opportunity for Genuine Simplification and the Promotion of Growth and Competitiveness
The European Commission is planning a tax omnibus package for the end of June 2026 to simplify direct taxation. However, real relief will only be achieved if overlaps are consistently eliminated and rules that hinder investment are corrected. Why a minimal compromise is not enough and where urgent action is needed is outlined below.
Resilience requires a strategy—not just individual measures
Companies are already investing heavily in their own resilience. However, many risks cannot be managed at the operational level alone. A recent Allensbach study commissioned by the BDI shows that, from the perspective of many companies, there is a lack of a clear vision of what a resilient business location should look like, as well as a lack of an overarching strategy for achieving it. What is needed are clear goals, better framework conditions, and a government that steps in where companies reach their limits.
Treffen mit Koalitionären – Wichtiger Austausch, Reformen jetzt vorantreiben
Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, äußerte sich zum gestrigen Treffen von Industrie- und Arbeitgeberverbänden mit Gewerkschaften und den Spitzenvertretern der Koalition: „Entscheidend ist, dass Reformen auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland einzahlen müssen.“
Gemeinsame Stellungnahme zu den aktuellen Bürokratieabbau-Initiativen der Bundesregierung im Bereich der amtlichen Statistik
Die von der Bundesregierung geplante umfassende Überprüfung und Reduktion statistischer Berichtspflichten für Unternehmen ist ein wichtiger Beitrag zum Bürokratieabbau. Deutliche Entlastungspotenziale sind vorhanden. Überlegungen zur Reduzierung oder Streichung von statistischen Meldepflichten sollten stets einer ausgewogenen Kosten-Nutzen-Abwägung unterliegen: Neben notwendigen Entlastungen für die meldepflichtigen Unternehmen sehen wir aktuell auch Gefahren, dass zentrale Informationsgrundlagen für Wirtschaft und Politik geschwächt werden könnten. BDI und BDA haben in einer gemeinsamen Stellungnahme zu den aktuellen Bürokratieabbau-Initiativen der Bundesregierung in der amtlichen Statistik Zielkonflikte dargelegt, konkrete Datenbedarfe adressiert und Lösungen aufgezeigt. In der geplanten Reform des Systems der Unternehmensstatistiken (SysdU) sehen wir einen konstruktiven Ansatz, diesem Zielkonflikt zu begegnen.