Bewertung des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und SPD
Der BDI hat den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD im Detail bewertet. Das Ergebnis: Der Koalitionsvertrag enthält einige richtige Ansätze für die vom BDI geforderte Wachstumsagenda und Strukturreformen, um den Standort Deutschland aus der Krise zu führen. Jetzt kommt es darauf an, die Überlegungen in echte Taten umzusetzen.
"Wir müssen dringend die Entbürokratisierung vorantreiben"
Bei der Europawahl 2024 wurde Andrea Wechsler als Spitzenkandidatin der CDU Baden-Württemberg erstmalig ins Europäische Parlament gewählt. Dort ist die 47-jährige Professorin für Wirtschaftsprivatrecht Mitglied im Industrieausschuss. Im Interview erläutert sie ihre Motivation, sich als Europaabgeordnete zu engagieren, nennt die größten Herausforderungen für europäische Unternehmen in den kommenden Jahren und ihre Prioritäten, wie sie Europa wieder zu einem attraktiven und starken Wirtschaftsstandort machen will.
Oliver Schenk, MdEP: "Wir brauchen ein Umsteuern in der Politik"
Bei der Europawahl 2024 wurde Oliver Schenk als Spitzenkandidat der CDU Sachsen erstmalig ins Europäische Parlament gewählt. Dort ist der 56-jährige ehemalige sächsische Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Mitglied im Umweltausschuss. Im Interview erläutert er seine Motivation, sich als Europaabgeordneter zu engagieren, nennt die größten Herausforderungen für europäische Unternehmen und seine wirtschaftspolitischen Prioritäten für Europa.
Industriepolitik Dossier 11/2023
Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe dürfte im laufenden Jahr stagnieren. In den Unternehmen gehen die Auftragsbestände kontinuierlich zurück. In der Europäischen Union dürfte die Industrieproduktion im laufenden Jahr sinken. Kräftige Produktionseinbußen in den energieintensiven Branchen, aber auch in der Elektroindustrie überlagern die positiven Entwicklungen im Fahrzeugbau und in der pharmazeutischen Industrie.
Making Europe strong - with a competitive industry
The industry wants to turn Europe back into a continent of opportunity and growth. To achieve this, three things will be crucial over the next five years: We Europeans must secure our role in the new global world order, defend our values, and assert ourselves in the global competition between locations. We can only master these challenges with a political agenda that focuses on our economic strength. Read our recommendations on how Europe can find new strength.
Diversifizierung ist auch Aufgabe der Industrie
Angelika Niebler ist seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments. Neben ihrer Tätigkeit als Co-Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament ist sie Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (ITRE). Im Interview erläutert sie die Bedeutung eines geeinten Europas, die wichtige Rolle des Europäischen Parlaments und die Herausforderungen, vor welchen sie die deutsche Industrie sieht.
Inflation Reduction Act: Europa im Wettbewerb um die Grüne Transformation
Mit dem Inflation Reduction Act (IRA) legt die Biden-Administration ein Klimainvestitionsprogramm auf, das in beispielhafter Weise klima-, handels- und industriepolitische Aspekte unbürokratisch, konsistent und zukunftsorientiert zusammenführt. Der IRA ist ein Beispiel dafür, wie eine Verzahnung von Industrie- und Klimapolitik industrielle Wertschöpfungsketten in der Klimatransformation in die erforderliche Dimension bewegt.
Europäische Integration: mehr Europa wagen
Globalisierung, Digitalisierung und Klimawandel stellen die Europäische Union vor große Herausforderungen. Nur mit handlungsfähigen Europäischen Institutionen und einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft können wir sie meistern.
Let Us Dare More Mittelstand!
The Federation of German Industries (BDI) and the Confederation of German Employers' Associations (BDA) recommend measures in seven policy areas as cornerstones of a national strategy in support of Mittelstand and family-owned companies.
PESCO und EDF – Mehr vom Selben?
Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben im letzten Jahr die Einrichtung des Europäischen Verteidigungsfonds (EDF) ab 2021 beschlossen und die Ständige Strukturierte Zusammenarbeit (PESCO) gestartet. Für eine funktionierende und gemeinsame europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik bedarf es aber eines gemeinsamen Grundverständnisses.
EU-Mercosur-Freihandelsabkommen
Der Mercosur ist traditionell ein wichtiger Wirtschaftspartner Deutschlands. Der Zugang zu den Märkten der südamerikanischen Mitgliedstaaten wird jedoch noch immer durch zahlreiche Handelshemmnisse behindert. Der Abschluss eines ambitionierten EU-Mercosur-Freihandelsabkommens ist daher dringend notwendig: Neben dem Abbau von Zöllen und nicht-tarifären Handelshemmnissen müssen auch Regeln für digitalen Handel geschaffen werden.
Interessenvertretung in Brüssel: Dialog und Transparenz
Der Dialog des BDI mit den EU-Institutionen ist offen, transparent und anspruchsvoll. Dunkle Hinterzimmer oder klirrende Sektgläser – Fehlanzeige, schreibt Joscha Ritz, Referent der BDI/BDA The German Business Representation.
Fakten zur EU-Politik
Präsident Jean-Claude Juncker hat die Europäische Kommission auf zehn wachstumsrelevante politische Leitlinien ausgerichtet, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Auf dieser Grundlage haben sich Kommission, Parlament und Rat auf ein Arbeitsprogramm verständigt. Nach Meinung der deutschen Wirtschaft, gilt es, die Energie-, Klima- und Umweltpolitik mit einer EU-weiten Stärkung der industriellen Basis zu verbinden, entscheidende Schritte in Richtung eines vollendeten Energiebinnenmarktes sowie eines vollständig vernetzten digitalen Binnenmarktes zu gehen, die Verhandlungen über TTIP durch die Kommission energisch voranzutreiben sowie den Weg der Integration und der strukturellen Erneuerung im Euroraum fortzusetzen.