
Best Practices aus der Industrie
Die Transformation zur Circular Economy gelingt nur, wenn alle Akteure im Wertschöpfungskreislauf enger zusammenarbeiten und eine ganzheitliche Strategie verfolgen. Hier ist noch viel zu tun. Dabei brauchen wir die Circular Economy, um unsere Klimaziele zu erreichen und unsere Rohstoffversorgung zu sichern. Viele Pilotprojekte aus der Industrie zeigen, in welche Richtung es gehen muss.
BSH: „Refurbished“-Angebot mit wiederaufbereiteten Waschmaschinen
Waschmaschinen, die bereits in Betrieb waren, werden durch eine Wiederaufarbeitung in einen zweiten Lebenszyklus eingeführt. Der Prozess ermöglicht die Verlängerung des Produktlebenszyklus und spart geleichzeitig Ressourcen sowie CO2-Emissionen ein.
Evonik: Bio-basierte und biologisch abbaubare Biotenside
Tenside finden wir in vielen Alltagsprodukten. Sie werden beispielsweise in Produkten zur Körperpflege wie Duschgels oder in Reinigungsmitteln eingesetzt und ermöglichen die Kombination eigentlich nicht mischbarer Flüssigkeiten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Tensiden wird bei Biotensiden auf Rohöl verzichtet.
BASF: Massenbilanzierte Hochleistungskunststoffe für Auto-Türgriffe
BASF erhält vom Cleantech-Startup, Pyrum Innovations, Pyrolyseöl. Das aus Altreifen gewonnene Pyrolyseöl wird ebenso wie Biomethan als alternativer Rohstoff am Beginn der Kunststoffproduktion eingesetzt.
LANXESS: Scope 3 Raw Material Emission Engine
Emissionen entlang der Wertschöpfungskette („Scope 3 Emissionen“) zeichnen sich durch eine hohe Komplexität aus. LANXESS hat sich durch das Committment zum 1,5 Grad Pfad (Science Based Targets Initiative, kurz SBTi) ein ambitioniertes Ziel zur Reduktion dieser Emissionen gesetzt.



