Deutscher Kulturförderpreis (DKFP)

Deutscher Kulturförderpreis 2017, Elbphilharmonie Hamburg © Holger Talinski

Das Kulturengagement von Unternehmen und unternehmensnahen Stiftungen spielt für den Kulturstandort Deutschland eine wichtige Rolle. Um dieses vielfältige Engagement zu würdigen, verleiht der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. gemeinsam mit dem Handelsblatt und weiteren Partnern jährlich den Deutschen Kulturförderpreis.

Wichtige Kriterien bei der Wahl der Gewinner sind Kreativität und Risikobereitschaft des Förderkonzepts, Einbindung ins Unternehmen, kulturelle Relevanz, Kommunikationsstrategien und Nachhaltigkeit. Die Höhe des aufgewendeten Budgets geht nicht in die Bewertung ein.

Die Projekte werden von einer jährlich wechselnden, hochkarätig besetzten Jury bewertet. Ihr gehören renommierte Kulturschaffende, Kulturpolitiker, Medien- und Unternehmensvertreter an. In der Jury wirkten bereits eine Vielzahl von Kulturakteuren mit, u.a. Marion Ackermann, Mario Adorf, Thomas Bellut, Iris Berben, Veronika Ferres, Maria Furtwängler, Susanne Gaensheimer, Monika Grütters, Max Hollein, Ulrich Khuon, Udo Kittelmann oder Barbara Schöneberger.

Bewerben können sich Unternehmen aller Größen und Branchen mit einem exemplarischen Kulturförderprojekt der vergangenen zwei Jahre. Die Ausschreibung erfolgt jeweils im Frühjahr des Jahres und richtet sich an Firmen, die sich neben ihrem Kerngeschäft kulturell engagieren. Die Bewerbung ist kostenfrei und mit keinerlei Teilnahme- oder Bearbeitungsgebühren verbunden.