
DBWT2026 - Deutschland und Brasilien: Gemeinsam für mehr Resilienz
Gemeinsam für mehr Resilienz - unter diesem Motto trafen sich am 19. und 20. April 2026 in Hannover zentrale Akteure der deutschen und brasilianischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu den 42. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen.
Das deutsch-brasilianische Handelsvolumen in den nächsten Jahren verdoppeln, gab Bundeskanzler Friedrich Merz bei den 42. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen als Losung aus. Auch Präsident Lula sieht viel Potenzial in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen, vor allem bei erneuerbarer Energie, nachhaltiger Mobilität, Smart Mining, Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie, Datensicherheit u.a. Das EU-Mercosur Handelsabkommen, das am 1. Mai 2026 vorläufig in Kraft treten wird, bietet für die Intensivierung der Zusammenarbeit beste Voraussetzungen.
Diese positive Grundstimmung prägte die Wirtschaftstage am 19. und 20. April auf der HANNOVER MESSE, die mit über 700 Teilnehmenden sehr gut besucht war. BDI-Präsident Peter Leibinger bekräftigte, wie wichtig Freundschaften und verlässliche Partnerschaften in der heutigen Zeit sind. Einer Zeit, in der eine tiefgreifende Neuordnung der globalen Wirtschaft stattfindet: Lieferketten strategischer werden, Handelspolitik geopolitischer und wirtschaftliche Zusammenarbeit zunehmend eine Frage von Sicherheit und Gestaltungsmacht wird. Vor dem Hintergrund standen die Wirtschaftstage in diesem Jahr unter dem Motto „Deutschland – Brasilien: auf dem Weg zu einer stärkeren, resilienteren Industrie.“
Auf der Bühne waren sich alle einig: Resilienz entsteht durch Partnerschaft. Brasilien und Deutschland können gemeinsam neue Märkte erschließen, Lieferketten breiter aufstellen und sich für eine offene, regelbasierte Wirtschaftsordnung einsetzen. Die 43. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage finden 2027 in Londrina statt. Das angestrebte Ziel ist, dort Fortschritte beim Abkommen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung (DBA) zu verkünden.
