"Wir betrachten die Transformation als Chance" – Interview mit Felix Faber von Shell
Shell Deutschland ist ein zentraler Akteur an der Schnittstelle von Energie- und Mobilitätsinfrastruktur. Beides sind zentrale Elemente einer gelingenden Transformation. Im Interview thematisiert Felix Faber, Vorsitzender der Geschäftsführung von Shell Holding Deutschland den Infrastrukturausbau, die Dekarbonisierung, Technologien für Klimaneutralität und was er von der Politik erwartet.
Gemeinsame Pressemitteilung BDI und Bündnis Nachhaltige Mobilitätswirtschaft
In einem gemeinsamen Positionspapier schlagen der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und das Bündnis nachhaltige Mobilitätswirtschaft (BüNaMo) Maßnahmen für eine vereinfachte Umsetzung des Mobilitätsbudgets in Unternehmen und Organisationen vor.
Koalitionsausschusses: Weg frei für marktwirtschaftliche, technologieoffene Lösungen
Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses äußert sich BDI-Präsident Siegfried Russwurm: „Die Bundesregierung ebnet mit ihrem Verhandlungsergebnis den Weg für marktwirtschaftliche, technologieoffene Lösungen als Treiber für eine gelingende Klimapolitik.“
Mit Vollgas Richtung Klimaneutralität
Alternative Antriebe und Kraftstoffe sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Neben dem Ausbau der Elektromobilität spielen synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels, eine zentrale Rolle. Deutsche Unternehmen sind auf diesem Gebiet Pioniere und erarbeiten Lösungen für die Mobilität von morgen.
Batterierecycling: Volle Power für E-Mobilität und Energiewende
Ob E-Auto, E-Bike oder E-Scooter: Elektromobilität boomt. Die Zahl der batteriebetriebenen Fahrzeuge auf deutschen Straßen nimmt rasant zu. Laut Statistischem Bundesamt steigerten die deutschen Autohersteller die Produktion von E-Autos im Jahr 2021 um knapp 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Einen ähnlichen Anstieg gab es bei den Neuzulassungen. Der Bestand an E-Autos hat sich dadurch innerhalb eines Jahres verdoppelt.
Klima 2030: Wie können wir die nationalen Klimaschutzziele im Verkehr erreichen?
Der Verkehr steht in den nächsten Jahren vor einem fundamentalen Wandel. Die Herausforderungen sind enorm. Autos und Nutzfahrzeuge, Bahnen und öffentlicher Verkehr, Binnenschiffe sowie die internationalen Verkehrsträger Luftverkehr und Schifffahrt – alle müssen ihren Beitrag zur schrittweisen Dekarbonisierung unserer Mobilität leisten.
E-Mobilität – was wir dafür brauchen
Die nationalen Klimaziele erfordern im Verkehrssektor bis 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen auf 85 Millionen Tonnen und bis 2045 Klimaneutralität. BMW hat seine eigenen Klimaziele noch einmal verschärft und die Vorstandsgehälter an das Erreichen der Klimaziele geknüpft. Frank Weber, Mitglied des Vorstands (BMW), blickt beim Tag der Industrie optimistisch in die Zukunft.
Klimapfade 2.0 – Fokus Verkehr
Die Dekarbonisierung des Mobilitätssektors erfordert einen maximalen Markthochlauf von alternativen Antrieben mit besonderem Fokus auf die Elektromobilität. Gleichzeitig braucht es eine ambitionierte Beimischung von CO2-neutralen Kraftstoffen auch für den unverzichtbaren Klimaschutzbeitrag der Pkw und Lkw-Bestandsflotten.
Heute schon wie morgen fahren
Was werden Autos, Busse, Bahnen und Lkws in Zukunft alles können? Aktuelle Reiseerlebnisse aus der mobilen Welt von morgen – ein Zukunftsausblick.
Vernetzt und nachhaltig: Zukunftsfähige Verkehrsinfrastrukturen schaffen
Unsere Verkehrsgewohnheiten, Fahrzeuge und Infrastrukturen stehen vor einem grundlegenden Wandel. Alternative Antriebstechnologien, intelligente Verkehrssysteme und selbstfahrende Autos sind bereits Vorboten eines neuen Zeitalters. Zukunftsfähige Verkehrsinfrastrukturen sind Voraussetzung für diesen Wandel. Zugleich ist eine bedarfsgerechte Verkehrsinfrastruktur ein Standortfaktor: Deutschland braucht sie aufgrund seiner zentralen Lage in Europa und für seine exportorientierte Industrie.
U-Shift – ein Fahrzeugkonzept für smarte Städte
Das automatisierte elektrische Fahren wird den Verkehr in unseren Städten vollständig verändern. Die einen sehen die Lösung in smarten Fahrzeugen. Das Institut für Fahrzeugkonzepte am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt schlägt einen anderen Weg vor: Beim modularen Fahrzeugsystem U-Shift wird vor allem die Stadt smart, wie Projektmanager Jürgen Weimer schreibt.
EU-Verkehrspolitik zukunftsfähig gestalten
Die Gestaltung einer leistungsfähigen und nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur für die Zukunft eines wettbewerbsgeprägten Verkehrsbinnenmarktes in Europa ist essentiell. Denn Lebensader für die stark vernetzte deutsche und europäische Industrie sind grenzüberschreitende Wertschöpfungsketten und verlässliche Logistikabläufe – als langfristige Basis für Wachstum und Wohlstand.
Dienstwagenbesteuerung für Elektrofahrzeuge
Der BDI begrüßt die geplante Halbierung der Bemessungsgrundlage für Dienstfahrzeuge mit batterieelektrischen Antrieben (BEV) sowie für Plug-in-Hybride (PHEV). Diese Maßnahme kompensiert in erster Linie die erheblichen Mehrkosten eines Elektrofahrzeuges. Der Markthochlauf für E-Autos dürften damit insgesamt zunehmen und der gesamtgesellschaftliche Nutzen gestärkt werden.
Einführung von CO2-Emissionsstandards für schwere Nutzfahrzeuge
Die EU-Kommission schlägt eine zweistufige Minderung der CO2-Emissionen für die neuzugelassene Fahrzeugflotte vor. Aus Sicht der Nutzfahrzeugindustrie sind diese Minderungsziele äußerst ambitioniert und überschreiten auch mit Blick auf die Entwicklungs- und Produktlebenszyklen bei schweren Nutzfahrzeugen ein realistisch erreichbares Maß.
Koalitionsvertrag: Bewertung der verkehrspolitischen Aussagen
Das Bekenntnis für eine saubere und bezahlbare Mobilität als Grundlage für individuelle Freiheit, Wohlstand und Wachstum ist das Leitmotiv des Verkehrskapitels im Koalitionsvertrag. Damit setzt die Große Koalition wirtschaftlich und gesellschaftlich die richtigen Schwerpunkte. Fahrverbote und Quoten für bestimmte Technologien würden die individuelle Mobilität und Freiheit empfindlich einschränken und die technologische Innovationskraft im Mobilitätssektor behindern.
EMIS-Abschlussbericht empfiehlt strengere Kontrollen von Fahrzeugemissionen
Mit deutlicher Mehrheit verabschiedete der Untersuchungsausschuss des Europäischen Parlamentes zu Emissionsmessungen in der Automobilindustrie (EMIS) im Februar 2017 seinen Abschlussbericht sowie daraus folgende Empfehlungen.
Klimaschutz im Verkehr: Innovative Lösungen der Industrie nutzen
Kernelement des von der Bundesregierung verabschiedeten Klimaschutzplans 2050 sind nationale separate Sektorziele für Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030. Betroffen ist auch der Sektor Verkehr, für den dieses tonnenscharfe Ziel eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Es muss sich zeigen, ob dieses Sektorziel dem Klimaschutz im Verkehr dient oder am Ende innovative Lösungen verhindert.
BDI kritisiert Einführungszeiträume für RDE-Partikelgrenzwerte
Das Real Driving Emissions (RDE)-Prüfverfahren zur Messung von Fahrzeug-emissionen unter realen Fahrbedingungen soll mehr Klarheit und Zuverlässigkeit bringen. Die viel zu knappen Einführungszeiträume für Partikelgrenzwerte im Rahmen des dritten RDE-Paketes können jedoch zu erheblichen Problemen für deutsche Fahrzeughersteller führen.
Lang-Lkw ist im Regelbetrieb
Das Bundesverkehrsministerium hat per Verordnung den seit fünf Jahren laufenden Feldversuch zur Erprobung des Lang-Lkw in den streckenbezogenen Regelbetrieb überführt. Das ist eine gute Entscheidung. Lang-Lkw leisten einen wichtigen Beitrag zur Effizienzsteigerung im Straßengüterverkehr und in den Transportketten.
Reform der EU-Typgenehmigung – die deutsche Industrie fordert eine Reform mit Augenmaß
Die EU-Kommission hat im Januar 2016 einen Vorschlag zur Änderung des Kraftfahrzeug-Typgenehmigungsverfahrens vorgelegt. Die deutsche Industrie unterstützt ausdrücklich die grundsätzliche Zielstellung, die Interpretation von Vorschriften sowie die Prozesse bei Nichtkonformitäten zu vereinheitlichen. Die Revision muss allerdings mit Augenmaß erfolgen.