Mit EU-Mercosur-Abkommen weltweiten Handel stärken
Mit der Einreichung der Beschlussvorlage für das EU-Mercosur-Abkommen durch die EU-Kommission an den Rat im September 2025 ist ein entscheidender Schritt getan. Nun müssen die Mitgliedsstaaten alles daransetzen, dass die Ratifizierung zügig gelingt. Das Abkommen würde einen Markt von mehr als 700 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern schaffen, eine der größten Handelszonen weltweit. Es eröffnet neue Chancen für Unternehmen, stärkt Wettbewerbsfähigkeit und erleichtert den Zugang zu wichtigen Märkten und Rohstoffen. Zugleich setzt es ein klares Signal für Offenheit und fairen, regelbasierten Handel in Zeiten zunehmenden Protektionismus.
BDI-Präsident Leibinger zu Besuch in den USA
Anfang April reiste BDI-Präsident Peter Leibinger in die USA, um das politische und gesellschaftliche Umfeld vor Ort besser zu verstehen. Er führte zahlreiche private und vertrauliche Gespräche und gewann dabei wertvolle Erkenntnisse – ein Reisebericht.
40. Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage: Wichtiger Impulsgeber für EU-Mercosur-Abkommen
Auf der Konferenz vom 22. bis 24. September in Wolfsburg haben wir intensiv für den Abschluss des EU-Mercosur Handelsabkommen getrommelt. Alle Teilnehmenden waren sich über die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Vorteile einig, die das Abkommen in dieser Größenordnung mit sich bringt.
Die neue Chief Representative der BDI-Vertretung Peking stellt sich vor
Seit dem 1. August 2024 leitet Elisa Hörhager als Chief Representative die BDI-Vertretung in Peking. Im Video stellt sie sich vor und erklärt, wie sie die Interessen der deutschen Industrie in Peking vertreten will.
New Kids on the Block – Wie entwickelt sich das Verhältnis von Europa, den USA und China weiter?
Mit dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht tariert sich das weltwirtschaftliche Machtgefüge neu aus. Für die deutsche Industrie ist und bleibt China ein Markt von großer Bedeutung. Dasselbe gilt für den amerikanischen Markt, der durch den Inflation Reduction Act noch attraktiver wird. In den kommenden Jahren kommt es darauf an, wie sich das Verhältnis von Europa, China und den USA als Zentren der globalen Wertschöpfung weiterentwickelt.
Global Governance: Die Globalisierung politisch gestalten
Deutschland ist eines der am stärksten globalisierten Länder weltweit. Wie kaum ein anderes Land hängt Deutschlands Wohlstand von offenen und regelbasierten Märkten für Handel und Investitionen ab. Global Governance – die Gestaltung der Globalisierung – ist heute wichtiger denn je. Denn die multilaterale Ordnung ist unter Beschuss.
Außenwirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit Autokratien
Aktuell geht es in der Außenwirtschaftspolitik gegenüber autokratisch geführten Ländern um eine verantwortungsvolle Koexistenz von verschiedenen Systemen, die auf den Weltmärkten miteinander im Wettbewerb stehen, unterschiedliche Auffassungen zur Gesellschaftsordnung haben, aber auch kooperieren müssen. Der BDI unterstreicht hier das Bekenntnis zur weltweiten gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen.
Die Business 20: Die Stimme der G20-Wirtschaft
Die Gruppe der 20 (G20), der Zusammenschluss von 19 führenden Industrie- und Schwellenländern und der Europäischen Union, ist zu einem zentralen Forum der Global Governance geworden. Um ihr Mandat zu erfüllen, ein starkes, ausgeglichenes und nachhaltiges Wachstum zu fördern, ist die G20 auf die Expertise der Wirtschaft angewiesen. Dies leistet die Business 20 (B20), die Stimme der Wirtschaft der G20-Länder.
Umgang mit COVID-19
Bis Mitte März 2020, als die Corona-Pandemie endgültig in Europa angekommen war, hatten sich einige Länder und Regionen in Asien durch ihr schnelles und konsequentes Handeln einen zeitlichen Vorsprung in der Eindämmung von SARS-Cov-2 erarbeitet. Einigen davon gelang dies ohne einen „Shutdown“ des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft. Ende April ist der Vorsprung teilweise aufgebraucht: Singapur meldet deutlich erhöhte Infektionszahlen.
German Health Alliance (GHA) – The International Voice of German Health
Die German Health Alliance (GHA) ist eine Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Sie besteht aus mehr als 100 führenden deutschen Akteuren aus praktisch allen Sektoren: Wirtschaft und Industrie, Zivilgesellschaft und NGOs, Wissenschaft & Forschung. Somit deckt die GHA eine besonders große Bandbreite an Gesundheitsexpertise mit starkem internationalem Fokus ab.
Die Weltwirtschaft in schwierigem Fahrwasser – Business 20 so gefragt wie nie
Das Weltwirtschaftswachstum hat an Schwung verloren; Protektionismus und nationale Alleingänge sind en vogue. Die Welthandelsorganisation (WTO) ist unter Beschuss. Umso wichtiger ist eine starke Stimme der Wirtschaft, meint Außenwirtschaftsexpertin Stormy-Annika Mildner. Die Rolle der Business 20 sei so wichtig wie nie zuvor.
Die transatlantische Freundschaft ist ein Erfolgsprojekt
Das Deutschlandjahr „Wunderbar together“ soll der deutsch-amerikanischen Freundschaft neue Impulse geben, so Johannes Ebert, Generalsekretär, Goethe-Institut e.V. Vor allem junge Menschen und Menschen abseits der Küstenmetropolen will die Initiative erreichen.
Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage
In den bilateralen Beziehungen beider Länder haben sich die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage (DBWT) zur wichtigsten Wirtschaftskonferenz entwickelt. Sie wird seit über 30 Jahren vom BDI und seinem brasilianischen Partnerverband CNI jährlich alternierend in Deutschland und Brasilien organisiert.
19. WP: Empfehlungen | Internationale Märkte
Um im Konzert der großen Wirtschaftsmächte weiterhin ein Taktgeber sein zu können, hat Deutschland ein großes Interesse daran, enge Handelsbeziehungen mit den wichtigsten Wachstumsregionen zu halten und auszubauen. Asien, Amerika, Nah- und Mittelost sowie Afrika bieten der deutschen Wirtschaft große Marktchancen. Um sie optimal nutzen zu können, braucht die Industrie politische Flankierung.
Länderbericht Japan 07/2015
Japans wirtschaftliche Entwicklung dürfte sich 2015 und 2016 allmählich bessern. Im Dezember 2014 wurde Premierminister Shinzo Abe in vorgezogenen Neuwahlen klar im Amt bestätigt. Der Abschluss der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan wird außerdem in diesem Jahr angestrebt. Im Bereich Digitalisierung der Industrie bietet die deutsch-japanische Zusammenarbeit große Chancen. Die Chancen, gemeinsam Standards zu setzen, müssen genutzt werden.