Digitalgipfel: Bundesregierung muss verbindlichen Fahrplan für Physical AI vorlegen
Zum Digitalgipfel äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Die Bundesregierung muss auf dem Digital-Gipfel einen verbindlichen Fahrplan für Rechenkapazitäten, Physical AI-Anwendungen und einen schnelleren Technologietransfer vorlegen.“
Industrial Accelerator Act braucht klare Leitplanken
Investitionen in industrielle Wertschöpfung stehen in Europa unter Druck. Mit dem Industrial Accelerator Act (IAA) will die Europäische Kommission Resilienz stärken und strategische Industrien unterstützen. Der BDI begrüßt die Zielrichtung, fordert aber, bei der Umsetzung die Wettbewerbsfähigkeit und Investitionsbedingungen stärker in den Blick zu nehmen.
Steuerschätzung: Solide Staatsfinanzen brauchen mehr Wachstum
Zu den Ergebnissen der aktuellen Steuerschätzung sagt BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: „Die Steuerschätzung ist ein erneuter Weckruf: Solide Staatsfinanzen brauchen mehr Wachstum.“
Verkehrsministerkonferenz: Investitionen in Infrastruktur und Konnektivität priorisieren
Deutschland investiert weiterhin zu wenig in seine Verkehrsinfrastruktur und verliert zugleich an internationaler Anbindung. Zur Verkehrsministerkonferenz fordert der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch Bund und Länder auf, Investitionen in Infrastruktur und Konnektivität zu priorisieren.
Draghi Bericht: Ist die EU bei Innovation und Investitionen auf Kurs?
Mit dem Draghi-Bericht rückte Europas Produktivitätsschwäche ins Zentrum der Wettbewerbsfähigkeitsdebatte. Zwei Jahre später sind erste Fortschritte sichtbar, insbesondere bei der Digitalisierung und der Nutzung von KI. Eine breite Trendwende bei Produktivität, Innovation und Investitionen bleibt jedoch aus. Entscheidend für Europas Wettbewerbsfähigkeit ist nun die konsequente Umsetzung der angestoßenen Reformen.
Streamlined and Faster Procedures for Growth and Innovation in Europe
Komplexe und teils widersprüchliche Vorschriften erschweren Genehmigungsverfahren und bremsen Investitionen in Europa. Mit einem Vorschlag für EU-weit einheitliche Verfahrensregeln im Umweltrecht zeigt der BDI auf, wie Verfahren beschleunigt, digitalisiert und effizienter gestaltet werden können. Ziel ist es, Wachstum und Transformation zu fördern, ohne Umweltstandards abzusenken.
EU-Verfahrensrecht: Einheitliche Regeln für schnellere Genehmigungen
Bis zu 90 Prozent der Anforderungen in Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastruktur- und Industrieprojekte werden vom Umweltrecht geprägt. Gleichzeitig nennen 79 Prozent der Unternehmen die Komplexität von EU- und nationalen Vorschriften als zentrales Hindernis. Der BDI fordert deshalb ein einheitliches EU-Verfahrensrecht, das Genehmigungen beschleunigt, Verfahren digitalisiert und Investitionen schneller ermöglicht.
Resilienz stärken, Schutzschild vor analogen und digitalen Angriffen aufbauen
Die deutsche Industrie ist stetiges Ziel für Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und Datendiebstahl sowie von gewaltbereiten Kriminellen, Extremisten und Terroristen. Der jährliche Schaden beläuft sich auf mehr als 289 Milliarden Euro. Der ganzheitliche Schutz der Wirtschaft muss daher oberste Priorität haben. Wirtschaft und Politik müssen bei dieser Herausforderung enger zusammenarbeiten.
BDI zu Kabinettsklausur: Muss Auftakt für einen Herbst des Handelns sein
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, anlässlich der Kabinettsklausur: „Kabinettsklausur muss Auftakt für einen Herbst des Handelns sein."
Anreize statt Belastung: Wie ein modernes Steuersystem Wachstum schafft
Deutschland braucht einen Investitionsschub in moderne Anlagen, Forschung und Digitalisierung. Das aktuelle Steuersystem wirkt jedoch eher als Bremse denn als Motor. Im globalen Wettbewerb schrecken hohe Belastungen und bürokratische Hürden Investoren ab. Damit der Standort Deutschland wieder attraktiver wird, muss die Steuerpolitik zum Taktgeber einer echten Wachstumsagenda werden.
Bundeshaushalt 2027 – Hohe Ausgaben, Rekordschulden und steigende Zinsausgaben
Die deutsche Bundesregierung hat am 6. Juli den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 und Finanzplan bis 2030 verabschiedet. Trotz Rekordausgaben und -schulden im Rahmen des neuen Sondervermögens (SVIK) und der Bereichsausnahme für die Bundeswehr bleiben die Herausforderungen hoch. Der Spielraum im Haushalt sinkt, Haushaltslücken in Milliardenhöhe bleiben bestehen und der Druck für spürbare Strukturreformen steigt.
Steueromnibus als Chance für echte Vereinfachung
Am 24. Juni 2026 hat die EU‑Kommission Vorschläge zur Vereinfachung der direkten Steuern vorgelegt (sog. Steueromnibus). Das war ein wichtiges Signal. Echte Entlastung entsteht nur, wenn Überschneidungen konsequent abgebaut und investitionshemmende Regelungen korrigiert werden. Im Fokus stehen der Abbau doppelter Berichtspflichten, investitionsfreundliche Vorschläge und der Abbau nationaler Verschärfungen von EU-Vorgaben. Ein Minimalkompromiss reicht nicht.
Ergebnisse des Koalitionsausschusses: Positives Zeichen für den gemeinsamen Reformwillen und die Arbeitsfähigkeit der Koalition, aber kein kraftvoller Wachstumsimpuls
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses: „Positives Zeichen für den gemeinsamen Reformwillen und die Arbeitsfähigkeit der Koalition, aber kein kraftvoller Wachstumsimpuls.“
Erwartungen an Koalitionsausschuss: Koalition muss umfassendes Reformpaket liefern
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, zu den Erwartungen an den Koalitionsausschuss: „Die Koalition muss ein umfassendes Reformpaket für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit liefern.“
Steueromnibus als Chance für echte Vereinfachung und Förderung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit
Die EU Kommission plant für Ende Juni 2026 einen Steueromnibus zur Vereinfachung der direkten Steuern. Doch echte Entlastung entsteht nur, wenn Überschneidungen konsequent abgebaut und investitionshemmende Regelungen korrigiert werden. Warum ein Minimalkompromiss nicht reicht und wo dringend angesetzt werden sollte, zeigen wir hier.
Europas Wettbewerbsfähigkeit sichern.
Der nächste Mehrjährige Finanzrahmen der EU muss konsequent auf Investitionen in Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Dekarbonisierung ausgerichtet werden. Die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas erfordern eine ambitionierte Neuausrichtung der Haushaltsprioritäten. Mit dem Europäischen Wettbewerbsfähigkeitsfonds entsteht ein zentrales Instrument zur Förderung strategischer Technologien und industrieller Transformation. Entscheidend ist, dass Struktur und Finanzierung den gestiegenen Anforderungen gerecht werden.
Zwei Bundeshaushalte parallel in der Umsetzung – Neue Rekordschulden und trotzdem viele Herausforderungen
Die deutsche Bundesregierung muss in diesem Jahr gleich zwei Bundeshaushalte auf den Weg bringen. Dabei ergeben sich trotz der höheren Verschuldungsmöglichkeiten durch das neue Sondervermögen und die Bereichsausnahme für die Bundeswehr verschiedene Herausforderungen – von immer noch bestehenden Haushaltslücken in Milliardenhöhe, über steigende Zinsen und Kritik an der Verschiebung von Investitionen bis hin zu hohem Konsolidierungs- und Reformdruck.
Clean Industrial Deal State Aid Framework
Der BDI begrüßt, dass die Kommission einen neuen „Clean Industrial Deal State Aid Framework“ verabschieden wird, sieht in Bezug auf den vorgelegten Entwurf aber Verbesserungsbedarf insbesondere hinsichtlich der erforderlichen technologieneutralen Ausgestaltung, des zu engen Anwendungsbereiches und praktischer Umsetzungsfragen.
Transformationspfade: In die Zukunft investieren
Die Transformation hin zu Klimaneutralität und Zukunftsfähigkeit erfordert massive Investitionen. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group (BCG) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) beleuchtet die Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland.
Nationale Verkehrsinfrastrukturoffensive auf- und umsetzen
Zur Umsetzung der dargestellten Klimaziele braucht es nicht weniger als eine fundamentale Reform der Planungs- und Genehmigungsverfahren und eine Investitionsoffensive für Verkehrsinfrastrukturen.