Mexiko und Deutschland – bilaterale Beziehungen ausbauen, lohnt sich
Die geografische Lage Mexikos und der Zugang zum US-Markt durch das Freihandelsabkommen USMCA macht Mexiko für viele internationale Unternehmen zu einem attraktiven Standort. Weiterhin bietet das Land politische Stabilität, freien Handel durch zahlreichen Abkommen, einen großen Binnenmarkt und ein gutes Ausbildungsniveau in technischen Berufen.
USMCA: Freihandelsabkommen mit Abstrichen
Bereits im Wahlkampf hatte US-Präsident Donald Trump das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) als „schlechtesten Deal aller Zeiten“ bezeichnet und mit einer Kündigung gedroht. Schließlich wurde doch noch über eine Neuauflage verhandelt: das U.S.-Mexico-Canada Agreement (USMCA). Das Abkommen wurde zu einer der handelspolitischen Topprioritäten des Präsidenten.
U.S.-Mexico-Canada Agreement (USMCA)
Ende September 2018 einigten sich die Regierungen der USA, Mexikos und Kanadas in letzter Minute auf die Modernisierung ihres trilateralen Handelsabkommens. Der bislang als NAFTA bekannte Vertrag soll in seiner neuen Form „U.S.-Mexico-Canada Agreement“ (USMCA) heißen. USMCA ist besser als gar kein Abkommen, aber ein deutlicher Rückschritt gegenüber dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (NAFTA).
Innovationspartnerschaft Deutschland – Mexiko/Pazifische Allianz
Wirtschaft, Wachstum, Wohlstand – und das nachhaltig. Das ist das Motto der Innovationspartnerschaft Deutschland – Mexiko/Pazifische Allianz. Ziel des BMZ-finanzierten Projekts ist es, die wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung in den Ländern der Pazifischen Allianz zu fördern. Dadurch entstehen auch Synergien für deutsche Unternehmen, insbesondere hinsichtlich ihrer Liefer- und Kundenbeziehungen vor Ort.