BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner mit Bundespräsident Steinmeier in Japan
Im Juni reiste Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des BDI, mit Bundespräsident Steinmeier nach Tokio für wirtschaftspolitische Gespräche mit japanischen Partnern. Im Fokus stand die vertiefte Kooperation in den Bereichen Wirtschaftssicherheit und Innovation. Die Reise zeigte, wie strategisch bedeutsam die deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen gerade in den aktuell turbulenten Zeiten sind.
Herausforderung globaler Wasserstoffmarkt – Länder haben unterschiedliche Ziele
Aus den Wasserstoffstrategien von Japan, Südkorea, Australien, Deutschland und der EU wird klar: Für den Erfolg von Wasserstoff ist internationale Kooperation wichtig. Die Herausforderung: Nicht alle Länder streben in erster Linie die Reduktion von CO2-Emissionen an, was zu unterschiedlichen Präferenzen bei der „Farbe“ des Wasserstoffs führt. Um diese Unterschiede zu überwinden, braucht es Transparenz auf dem globalen Wasserstoffmarkt.
Wege in die Energiezukunft
Japans G20-Präsidentschaft
Energieforschung in Asien
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) hat der BDI im März 2018 eine hochrangige Delegationsreise mit Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft in den asiatischen Raum (China, Japan, Südkorea) unternommen. Zentrale Erkenntnisse dieser Reise und Handlungsempfehlungen für die deutsche Politik wurden von BDI und acatech in einem gemeinsamen Impulspapier zusammengefasst.
Freie Demokraten bekennen sich klar zum Freihandel
Die Freien Demokraten bekennen sich klar zum Freihandel. Langfristiges Ziel seien globale Abkommen im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO), mittelfristig seien jedoch bilaterale Abkommen das Mittel der Wahl, erklärt Michael Theurer, MdEP und Spitzenkandidat der FDP Baden-Württemberg zur Bundestagswahl.
BDI international
Die Eröffnung des neuen Brüsseler BDI-Büros im Februar 2016 war vor allen Dingen eine große räumliche Veränderung. Die architektonische Gestaltung der Büroräume in der Rue Marie de Bourgogne repräsentiert mit seinen Glasfassaden und -wänden die Transparenz, die den Verband seit jeher in seinem internationalen Handeln ausmacht.
Länderbericht Japan 07/2015
Japans wirtschaftliche Entwicklung dürfte sich 2015 und 2016 allmählich bessern. Im Dezember 2014 wurde Premierminister Shinzo Abe in vorgezogenen Neuwahlen klar im Amt bestätigt. Der Abschluss der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan wird außerdem in diesem Jahr angestrebt. Im Bereich Digitalisierung der Industrie bietet die deutsch-japanische Zusammenarbeit große Chancen. Die Chancen, gemeinsam Standards zu setzen, müssen genutzt werden.