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#PowerUpEurope: Für eine neue Handelsagenda der EU

Die Europäische Union muss sich in den kommenden fünf Jahren in einem Umfeld mit verschärftem globalem Standortwettbewerb, zunehmenden industriellen Überkapazitäten und internationalen Marktverzerrungen sowie anwachsenden geopolitischen Verwerfungen neu orientieren. Eine zentrale Voraussetzung, damit eine solche Neuorientierung gelingen kann, ist eine umfassende und moderne handelspolitische Agenda.

Veröffentlichung
24.09.2024

Mehr Freiheit und mehr Offenheit

Beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum 2024 in Bad Saarow plädiert BDI-Präsident Siegfried Russwurm für mehr Freiheit und mehr Offenheit. Können, Motivation und Leistungsbereitschaft sind entscheidend, damit neue Ideen entstehen und zu Innovationen werden, die Deutschland und Europa voranbringen. Fremdenfeindlichkeit ist nicht zu tolerieren.

Artikel
02.06.2024

Europas Platz in der Welt

Diversifizierung ist in Folge geopolitischen und -ökonomischen Ereignisse das Gebot der Gegenwart. Gleichzeitig fußt sie auf einer übergreifenden Strategie, die neben international konkurrenzfähigen Anreizen für aus- und inländische Direktinvestitionen - sowohl nationale als auch globale Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen miteinbezieht.

Artikel
22.04.2024

Freihandelsabkommen und darüber hinaus

Geopolitische Konflikte und Protektionismus prägen das internationale Wirtschaftsgeschehen. Diese bleibende Lage erfordert neue handelspolitische Ansätze und Maßnahmen, damit Deutschland Industrieland, Exportland und Innovationsland bleibt. Die Bundesregierung muss einerseits WTO-konforme Handelsabkommen voranbringen. Zudem muss sie zusätzliches Engagement initiieren, um regelbasierten Handel zu etablieren und niedrigschwellig zu ermöglichen.

Veröffentlichung
11.04.2024

New Kids on the Block – Wie entwickelt sich das Verhältnis von Europa, den USA und China weiter?

Mit dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht tariert sich das weltwirtschaftliche Machtgefüge neu aus. Für die deutsche Industrie ist und bleibt China ein Markt von großer Bedeutung. Dasselbe gilt für den amerikanischen Markt, der durch den Inflation Reduction Act noch attraktiver wird. In den kommenden Jahren kommt es darauf an, wie sich das Verhältnis von Europa, China und den USA als Zentren der globalen Wertschöpfung weiterentwickelt.

Artikel
07.08.2023

Geoökonomischem Druck entgegentreten: Anti-Coercion-Instrument

Die Europäische Kommission startete 2022 den Prozess zur Entwicklung eines Instrumentes zur Abschreckung und Abwehr von Wirtschaftszwang. Mit dieser Initiative reagiert sie auf die zunehmende Zweckentfremdung internationaler Wirtschaftsbeziehungen durch geopolitische Interessen. Aus Sicht der deutschen Industrie ist dieses Vorhaben grundsätzlich nachvollziehbar und begrüßenswert. Ein solches Instrument sollte jedoch eine Reihe von Bedingungen erfüllen.

Artikel
12.09.2022

Entwurf für ein Gesetz zu dem umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA)

Kanada ist ein wichtiger Wirtschaftspartner der EU und Deutschlands. Das Abkommen erleichtert erheblich den Zugang für europäische Unternehmen zum kanadischen Markt und fördert deutlich den bilateralen Wirtschaftsaustausch. Gerade im Systemwettbewerb mit Nichtmarktwirtschaften ist dies besonders wichtig. Daher ist die Bundesregierung gefordert, sich auf nationaler und europäischer Ebene für die zeitnahe Ratifizierung des CETA-Abkommens einzusetzen.

Veröffentlichung
29.06.2022

Momentum für echtes Comeback der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen günstig

Auf seiner ersten Reise nach Washington spricht sich BDI-Präsident und Vorsitzender der Transatlantic Business Initiative (TBI) Siegfried Russwurm für einen noch engeren Schulterschluss mit den USA aus: „Momentum für echtes Comeback der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen günstig.”

Artikel
28.04.2022

Außenwirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit Autokratien

Die deutsche Wirtschaft ist weltweit vernetzt. Auch mit Handelspartnern in politisch schwierigen Staaten. Die wechselseitige Abhängigkeit Deutschlands und Europas erfordert einen manchmal schwierigen Spagat. Dabei steht die deutsche Industrie für den nachhaltigen Erhalt der natürlichen Ressourcen unseres Planeten und für Rechtsstaatlichkeit ein. Deshalb stellt der BDI die Leitprinzipien der gegenseitigen Abhängigkeiten vor.

Artikel
12.01.2022

Wahlprogramm-Check zur Bundestagswahl 2021

Zur Bundestagswahl 2021 analysiert der BDI die Wahlprogramme der vier Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP und bewertet diese anhand der Kernforderungen der deutschen Industrie in zehn zentralen Themenfeldern. Für einen erfolgreichen Weg in eine klimaneutrale Zukunft der deutschen Wirtschaft braucht es internationale Lösungsansätze, marktwirtschaftlich wirkende Anreizsysteme, weitreichende Strukturreformen und massive Investitionen [Überarbeitete Version].

Veröffentlichung
10.08.2021

Wer handelt, gewinnt

Wenn man fragt, wofür die deutsche Industrie weltbekannt ist, sagen viele: für den Maschinenbau und ihre Autos. Und natürlich ist das auch richtig. Aber es sind eben nur zwei von vielen Bereichen, in denen die deutsche Industrie stark und konkurrenzfähig ist. Wo Deutschland vom Export profitiert und warum Freihandel allen hilft – ein Erklärstück.

Artikel
08.10.2019

Außenwirtschaftspolitik vor großen Herausforderungen

Deutschland ist ein Gewinner der Globalisierung. Die deutsche Industrie ist wie kaum eine andere auf offene und regelbasierte Märkte angewiesen. Die steigende Zahl von Handelskonflikten stellt die europäische Außenwirtschaftspolitik vor große Herausforderungen. Christian Diemer, Vorsitzender des BDI-Ausschusses Außenwirtschaft, im Gespräch über die internationale Ausrichtung unserer Wirtschaft sowie die Wichtigkeit des globalen Ordnungsrahmens und neuer Freihandelsabkommen.

Artikel
19.06.2019

Enge Zusammenarbeit mit den USA weiter vertiefen

Deutschland ist modern, innovativ, kulturell-vielfältig, so Andreas Görgen, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation, Auswärtiges Amt. Die Initiative sei eine Einladung an einen transatlantischen Dialog und soll die enge wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Zusammenarbeit mit den USA weiter vertiefen.

Artikel
05.04.2018

Freihandelsabkommen sind Gestaltungsinstrument für fairen Handel

Die gegenseitige Öffnung von Märkten bietet wichtige neue Marktchancen für unsere Unternehmen. Jeder vierte Arbeitsplatz hängt in Deutschland vom Export ab. Fairer Zugang zu Märkten, gegenseitige Anerkennung beruflicher Qualifikationen und Schutzinstrumente gegen Dumping-Maßnahmen dürfen in zukünftigen Handelsabkommen nicht fehlen. Das erklärt Bernd Westphal, Sprecher der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie der SPD-Bundestagsfraktion im Gastbeitrag.

Artikel
30.06.2017

Für offene Märkte und einen freien Welthandel

Offene Märkte und Freihandel sind Erfolgsrezepte der deutschen Wirtschaft. Mit einer steigenden Zahl von Handelsrestriktionen versuchen Staaten aber zunehmend, ihre heimischen Unternehmen vor ausländischer Konkurrenz zu schützen. Joachim Pfeiffer, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion betont, dass die Unionsparteien sich auch künftig für offene Märkte und einen freien Welthandel einsetzen werden.

Artikel
30.06.2017

Freie Demokraten bekennen sich klar zum Freihandel

Die Freien Demokraten bekennen sich klar zum Freihandel. Langfristiges Ziel seien globale Abkommen im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO), mittelfristig seien jedoch bilaterale Abkommen das Mittel der Wahl, erklärt Michael Theurer, MdEP und Spitzenkandidat der FDP Baden-Württemberg zur Bundestagswahl.

Artikel
30.06.2017

Erneuerung der Weltwirtschaftsordnung

Die neue Bundesregierung sollte sich die Weiterentwicklung des globalen Ordnungsrahmens zu einer ihrer Hauptaufgaben machen. Laut Peter S. Rashish, Senior Fellow des AICGS der Johns Hopkins Universität, sind mögliche Schritte zur Erreichung dieses Ziels etwa die Wiederaufnahme der TTIP-Verhandlungen, die Stärkung der EU und der Ausbau der weltweiten Beziehungen mit gleichgesinnten Ländern.

Artikel
30.06.2017

Mehr freier Handel – multilateral, ökologisch und fair

Die Globalisierung braucht eine wertegeleitete Dynamik. Laut Dieter Janecek, MdB und Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, kann die EU zum Vorreiter einer fairen Handelspolitik werden, die ökonomische Vorteile intelligent mit globalen Umwelt- und Gerechtigkeitsthemen verknüpft.

Artikel
26.06.2017

19. WP: Empfehlungen | Globalisierung und Welthandel

Die deutsche Wirtschaft begrüßt die starke Rolle der EU in der Außenwirtschaftspolitik. Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern haben wir eine stärkere Stimme. Zudem verhindert eine einheitliche Außenwirtschaftspolitik Wettbewerbsverzerrungen im europäischen Binnenmarkt. Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung sollten daher eine aktive EU-Außenwirtschaftspolitik Deutschlands unterstützen.

Artikel
11.01.2017