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Das Zeitalter der Green Economy

Beim Umweltschutz hat Deutschland über die letzten Jahrzehnte enorme Fortschritte gemacht. Gleichzeitig bleibt noch Vieles zu tun. Beim Klimaschutz sind die Aufgaben sogar gigantisch. Dennoch besteht Politik aus weit mehr als dem eindimensionalen Management von Umwelt- und Klimaschutzprozessen. Das Motto „leave no one behind“ des Europäischen Green Deal sollten wir als gelebten Auftrag verstehen.

Artikel
02.12.2024

Neue EU-Kommission: Wie geht es weiter in der Energie- und Klimapolitik?

Mitte September präsentierte Kommissionspräsidentin von der Leyen die geplante Struktur der neuen EU-Kommission. Die Neugestaltung der Kommission könnte den Weg ebnen für einen neuen Ansatz auch in der Energie- und Klimapolitik. Bereits im Juni hatte der BDI hatte seine Empfehlungen für die kommende EU-Kommission nach Brüssel geschickt und dabei einen Schwerpunkt auf die Wettbewerbsfähigkeit gelegt.

Artikel
26.09.2024

Das neue politische Programm der EU – Was kommt nach dem Green Deal?

Europa hat gewählt und stellt sich für die kommenden Jahre neu auf. Ende des Jahres wird eine neue Kommission ihre Arbeit aufnehmen. Welche Ziele wird sie verfolgen, welche Schwerpunkte wird sie setzen? Und was bedeutet das insbesondere für die Nachhaltigkeits- und Umweltpolitik? Darüber wird in Brüssel derzeit diskutiert. Mit ihren politischen Leitlinien hat die wiedergewählte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine erste Richtung vorgegeben.

Artikel
04.09.2024

Wie Europa seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weg zur Klimaneutralität erhalten kann

In den letzten fünf Jahren hat die EU im Rahmen des Green Deals zahlreiche energie- und klimarelevante Vorschriften erlassen, dabei jedoch die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie aus den Augen verloren. Um die Abwanderung von Unternehmen und Investitionen ins Ausland zu verhindern, sollten aus Sicht des BDI nun die folgenden zehn Herausforderungen in Brüssel angegangen werden.

Veröffentlichung
28.06.2024

EU-Green Deal: Chance und Herausforderung für eine wettbewerbsfähige Luftfahrt

Der EU-Green Deal – ein Wendepunkt für den Luftverkehrssektor oder ein Hindernis für seine Wettbewerbsfähigkeit? Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), betont im Interview, wie wichtig es ist, die Markstellung europäischer Fluggesellschaften auf dem Weg zum CO2-neutralen Fliegen im Auge zu behalten.

Artikel
14.05.2024

Circular Economy in Europa: Perspektiven in der EU und den Mitgliedstaaten

Vor den Europawahlen im Juni und zum Ende der Amtszeit der aktuellen Europäischen Kommission ist es Zeit, Bilanz über den European Green Deal zu ziehen, insbesondere über das von der Kommission mit großer Energie vorangetriebene Konzept einer zirkulären Wirtschaft – Circular Economy. Anlass genug für die europäische Industrie auf einem Workshop im Januar 2024 über die Perspektiven und Entwicklungen der Circular Economy in den Mitgliedstaaten und der EU zu diskutieren.

Artikel
30.04.2024

EU-Richtlinie über Luftqualität

Die EU-Kommission legte Ende Oktober 2022 einen Vorschlag zur Überarbeitung der EU-Luftqualitätsrichtlinien vor. Dieser definiert gemeinsame Methoden zur Überwachung, Beurteilung und Information über die Luftqualität in der Europäischen Union und legt Ziele für die Luftqualität fest, um schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt insgesamt zu vermeiden, zu verhindern oder zu verringern. Die Industrie sieht eine Revision der europäischen Luftqualitätsrichtlinien derzeit nicht als erforderlich.

Veröffentlichung
23.01.2023

Zwischen europäischem Grünen Deal und einer Wirtschaft im Dienste der Menschen

Ende Februar 2022 hat die EU-Kommission einen Entwurf für eine Richtlinie für Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit und zur Änderung der Richtlinie (EU) 2019/1937 vorgelegt. Für die europäischen Unternehmen ergeben sich aus den geplanten EU-Vorschriften weitreichende Pflichten, inklusive finanzieller Sanktionen im Falle von Verstößen sowie einer zivilrechtlichen Haftung für entstandene Schäden, die ihre globale Wettbewerbsfähigkeit deutlich gefährden.

Artikel
20.12.2022

Schweiz: Schwieriges Fahrwasser im Verhältnis mit einem engen Partner

Der Abbruch der Verhandlungen durch die Schweiz zu einem „Institutionellen Rahmenabkommen“ mit der EU führte 2021 zu unmittelbaren Konsequenzen für Unternehmen auf beiden Seiten. Bereits heute müssen Produktzulassungen für bestimmte Güter auf beiden Seiten beantragt werden. Die Probleme drohen sich in den kommenden Jahren zu verschärfen. Die deutsche Industrie beteiligt sich an der Suche nach Lösungen.

Artikel
14.04.2022

Circular Economy: Wir müssen alle an einem Strang ziehen

Die Transformation der Rohstoffkreisläufe nimmt als Circular Economy über alle Kontinente hinweg an Fahrt auf. Dass dabei kein Land allein die Ziele der Agenda 2030, des Pariser Abkommens und vor allem des Green Deal erreichen kann und alle gemeinsam an einem Strang ziehen müssen, erklärt Steven Stone, Vertreter des UN-Environment Programm. Die praxisnahe Umsetzung zeigt das Beispiel des deutschen Industrieunternehmens Aurubis.

Artikel
25.02.2022

Die Partnerschaft mit der Schweiz neu gestalten

Viele Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz pflegen langjährige intensive Wirtschaftsbeziehungen. Die deutsche Wirtschaft bedauert daher den Abbruch der Verhandlungen mit der Schweiz zum Institutionellen Rahmenabkommen. Es sind bereits erhebliche wirtschaftliche Störungen im Handel aufgetreten. Die Wirtschaft fordert beide Seiten auf, konstruktive Gespräche zügig wieder aufzunehmen. Die EU sollte sich offen zeigen für ein Modell mit möglichst enger wirtschaftlicher Bindung.

Veröffentlichung
19.01.2022

EU-Taxonomie: Nachhaltige Finanzierung der Klimatransformation

Nachhaltige Finanzierung spielt für die EU eine Schlüsselrolle, um das notwendige Kapital zur Umsetzung des Green Deal und der internationalen Klimapolitik zu mobilisieren. Die EU plant, Investitionen in neue, moderne Gaskraftwerke ebenso als nachhaltig einzustufen. Ein guter Schritt: damit die Energieversorgung sicher bleibt, sind wir bis zum Ziel der Klimaneutralität auf Brückentechnologien wie Gas angewiesen.

Artikel
10.01.2022

#WirMachen Energie und Klima: Empfehlungen für die 20. WP

Die verabschiedeten Klimaziele sollen bis 2050 erreicht werden. Für eine gelingende Energie- und Klimazukunft müssen allerdings vorerst veraltete Strukturen überarbeitet und neue am Markt etabliert werden. Ein digitalisiertes Energiesystem, nachhaltige Kostenoptimierungsmaßnahmen und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen sind essentiell für den Erfolg des Ziels, klimaneutral zu werden und beim Europäischen Green Deal einen entscheidenden Beitrag zu leisten.

Veröffentlichung
19.11.2021

Klimapfade 2.0 – Ein Wirtschaftsprogramm für Klima und Zukunft

Mit dem Klimaschutzgesetz 2021 hat die Bundesregierung ihre bisher festgelegten Klimaschutzziele noch einmal deutlich verschärft und damit einen ehrgeizigen deutschen Beitrag zur Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels angekündigt. Die Studie „Klimapfade 2.0“ legt einen Vorschlag für ein Programm vor, das in allen Sektoren die Erreichung der Klimaschutzziele in 2030 ermöglichen würde und die wichtigsten Weichen in Richtung Treibhausgasneutralität im Jahr 2045 stellt. Mehr als 150 Experten von BCG, dem BDI sowie aus rund 80 Unternehmen und Verbänden waren darin eingebunden.

Veröffentlichung
21.10.2021

Produktdesign für mehr Ressourcen- und Klimaschutz: Die „Sustainable Product Initiative“ der EU-Kommission

Mit ihrem „Green Deal“ zielt die Europäische Kommission auf eine umfassende Transformation der Industrie in Richtung Klimaneutralität und zirkuläre Wirtschaft. Ein Kernelement ist der im März 2020 verabschiedete Action Plan Circular Economy. Im Mittelpunkt des Maßnahmenpakets steht ein recyclingfähiges Produktdesign, das durch Maßnahmen im Rahmen der „Sustainable Product Initiative (SPI)“ erreicht werden soll.

Artikel
30.08.2021

Wie die Europäische Kommission die Natur bezwingen will

Der EU-Aktionsplan „Towards a Zero Pollution Ambition for air, water and soil“ strebt null Schadstoffe in Luft, Wasser und Boden an. Das „Null-Schadstoff-Ziel“ soll die grüne, digitale und wirtschaftliche Führungsrolle der Europäischen Union stärken. Bereits von Natur aus sind Schadstoffe in der Umwelt vorhanden und nicht jeder als Schadstoff eingestufte Stoff ist durch seine bloße Anwesenheit umwelt- und gesundheitsgefährdend.

Artikel
08.07.2021

Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft als Motor für den Green Deal

Jedes Jahr werden in der EU Milliarden Tonnen an Abfall produziert – statistisch gesehen kommen auf jeden einzelnen Bürger rund fünf Tonnen zusammen. Dabei ist ein großer Teil des gigantischen Müllbergs vermeidbar. Der European Green Deal beschleunigt daher den Übergang zur Kreislaufwirtschaft in Europa. Die deutsche Industrie verfolgt bereits einen nachhaltigen Ansatz, um Abfallprodukte als Rohstoffe in den Kreislauf zurückzuführen.

Artikel
09.06.2021

Nachhaltige Finanzierung

Der BDI und Bankenverband unterstützen die Ziele, die im Dezember 2019 mit dem European Green Deal durch die Europäische Kommission verabschiedet wurden. Die Frage, wie diese Ziele finanziert werden sollen, ist elementar. Was es hierbei braucht, ist ein facettenreicher Instrumentenkasten insbesondere auf europäischer Ebene, der den Übergang hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft forciert. Nur so kann wirtschaftliche Rentabilität, technische Machbarkeit und gesellschaftliche Akzeptanz gewährleistet werden.

Veröffentlichung
01.06.2021

EU-Kommission will Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit verpflichten

Das Thema Nachhaltigkeit soll nach den Plänen der EU-Kommission entsprechend dem europäischen Grünen Deal stärker in den Corporate-Governance-Rahmen integriert werden. Im Oktober wird ein Legislativvorschlag zu nachhaltiger Unternehmensführung erwartet. Das Ziel: Betriebe sollen gesetzlich zu einer langfristig ausgerichteten Unternehmensführung und messbaren Nachhaltigkeitszielen verpflichtet werden. Zudem sollen künftig EU-weite unternehmerische Sorgfaltspflichten für Lieferketten gelten.

Artikel
16.04.2021