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Europäischer Pakt für die Wirtschaft

Zum Staatsbesuch des französischen Präsidenten in Deutschland fordern BDI, BDA und Medef kurz vor der Europawahl einen europäischen Pakt für Wirtschaft und Industrie. Deutschland und Frankreich sollten die Debatte in der EU gemeinsam starten.

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27.05.2024

Zeit für Verantwortung – Sicherheit im geopolitischen Zeitalter neu denken

Was gibt uns Sicherheit in unsicheren Zeiten? Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat schonungslos offengelegt, wie stark Deutschland nach Ende des Kalten Krieges von der Friedensdividende profitiert hat. Die Zeitenwende macht ein Umdenken nötig. Muss Deutschland mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit übernehmen und sich auch stärker um die Sicherheit der Bündnispartner sorgen?

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02.08.2023

TDI23: Der Industriestandort Deutschland muss sich strecken

Beim Tag der Industrie betonte BDI-Präsident Siegfried Russwurm das immer größere Delta zwischen Ambition und Umsetzung in Deutschland. Klare Rahmenbedingungen und Freiraum für Unternehmertum und Ideen seien Triebkräfte für Innovation und Erfolg. „Vielfalt statt Einfalt ist das bewährte Prinzip – gerade zur Gestaltung von Zeitenwende und Zukunft.“

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19.06.2023

Susanne Wiegand, Vorsitzende des BDI-Ausschusses für Sicherheit

„Die Zeitenwende bedeutet, dass wir den Wert von Sicherheit wieder erkennen müssen.“ Das sagt Susanne Wiegand, Vorsitzende des BDI-Ausschusses für Sicherheit und CEO der Renk Group. Die diplomierte Betriebswirtin begann ihre Karriere als Beraterin. Sie bringt mehr als 20 Jahre Managementerfahrung in den Bereichen Fusionen und Übernahmen, Unternehmensführung und operatives Geschäft bei Unternehmen wie Rheinmetall, der Werftengruppe German Naval Yards und ThyssenKrupp Marine Systems mit.

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24.05.2023

Die beste langfristige Hilfe für die Ukraine sind Investitionen

BDI-Präsident Siegfried Russwurm leitete die siebenköpfige Wirtschaftsdelegation, welche im April mit Vizekanzler Robert Habeck in die ukrainische Hauptstadt Kiew reiste. Außerdem beteiligt waren die Deutsche Industrie- und Handelskammer, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, Vertreter deutscher Investoren in der Ukraine sowie Banken und Energieunternehmen. Siegfried Russwurm fasst seine Eindrücke von der Reise zusammen.

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26.04.2023

Sanktionsdurchsetzung des EU-Russlandembargos

Russlands Angriff auf die Ukraine ist ein dreister Verstoß gegen das Völkerrecht und darf nicht hingenommen werden. Wir unterstützen daher die Sanktionen. Leider stößt deren unternehmensbasierte Durchsetzung an Grenzen, weil viele Staaten Russland nicht sanktionieren. Die deutsche Industrie fordert daher gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss eine schwarze Liste, um die russische Beschaffung sanktionierter europäischer Güter aus dem Nicht-EU-Ausland zu unterbinden.

Veröffentlichung
24.04.2023

Industriepolitik Dossier 04/2023

Der BDI rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um ein Prozent. Der Auftragsvorlauf in der Industrie reicht noch weit bis in die zweite Jahreshälfte. Gleichzeitig lösen sich die Lieferengpässe langsam auf. Im Verarbeitenden Gewerbe der Europäischen Union war eine sehr heterogene Entwicklung zu beobachten. Während Pharmageschäft und Elektroindustrie gut laufen, fahren energieintensive Branchen ihre Kapazitäten runter.

Veröffentlichung
17.04.2023

Deutsche Industrie steht fest an der Seite der Ukraine

Zum Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sagt BDI-Präsident Siegfried Russwurm: "In den kommenden Jahren wird es in Europa Sicherheit nur gegen Russland geben."

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23.02.2023

Raumfahrt als kritische Infrastruktur klassifizieren

Vor einem Jahr startete Russland seinen Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen die Ukraine. Was vielen nicht bewusst ist: Der Krieg begann im Weltraum. Wenige Stunden vor der Bodenoffensive hat Russland eine massive Cyberattacke gegen einen amerikanischen Satelliten-Betreiber gestartet.

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23.02.2023

Wie steht es um die deutsche Industrie?

Deutschland ist ein Industrieland. Nach wie vor trägt die Industrie maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand bei. Doch die Energiekrise, Lieferkettenengpässe und die Folgen des Russland-Ukraine-Kriegs gehen an die Substanz der energieintensiven Branchen.

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08.02.2023

Schwedische Ratspräsidentschaft: „Die EU braucht eine Strategie für dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit“

„Neben Krisenmanagement braucht Europa eine strategische Agenda, die sich auf Wettbewerbsfähigkeit konzentriert“, fordert Charlotte Andersdotter. Sie leitet seit 2021 das Verbindungsbüro des führenden schwedischen Wirtschaftsverbands „Svenskt Näringsliv“ in Brüssel und spricht im Interview über die schwedische EU-Ratspräsidentschaft, Erwartungen an Deutschland und die Folgen des Kriegs in der Ukraine.

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07.02.2023

Ein verpflichtender Wettbewerbsfähigkeits-Check für europäische Gesetze

Die EU-Gesetzgebung sollte die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen künftig stärker berücksichtigen, fordert der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) in einer aktuellen Stellungnahme. Der BDI hat sich die Vorschläge näher angesehen.

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07.02.2023

Schwedische Ratspräsidentschaft: „Die EU braucht eine Strategie für dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit“

„Neben Krisenmanagement braucht Europa eine strategische Agenda, die sich auf Wettbewerbsfähigkeit konzentriert“, fordert Charlotte Andersdotter. Sie leitet seit 2021 das Verbindungsbüro des führenden schwedischen Wirtschaftsverbands „Svenskt Näringsliv“ in Brüssel und spricht im Interview über die schwedische EU-Ratspräsidentschaft, Erwartungen an Deutschland und die Folgen des Kriegs in der Ukraine.

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07.02.2023

Russland-Ukraine-Krieg: Logistik

Die Situation in der nationalen und internationalen Logistik ist derzeit hoch angespannt. Der Krieg in der Ukraine, ausbleibende russische Gaslieferungen und durch die Corona-Pandemie bedingte Nachholeffekte verschärfen strukturelle Probleme in den Lieferketten. Knappe Transportkapazitäten in allen Verkehrsträgern führen zu einer unbefriedigenden Zuverlässigkeit, mangelnden Flexibilität und hohen Preisen.

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24.01.2023

Russland-Ukraine-Krieg: Sicherheit

Der russische Angriff auf die Ukraine hat die Grundfesten der europäischen Sicherheitsarchitektur zerstört und über Jahrzehnte bestehende, fundamentale Paradigmen deutscher Sicherheitspolitik umgeworfen. Der russische Krieg richtet sich damit nicht nur gegen die Ukraine, sondern gegen eine regelbasierte Ordnung insgesamt. Sicherheit kann nur in einem umfassenden Ansatz hergestellt werden: militärisch, zivil, technologisch, gesellschaftlich – gemeinsam mit unseren europäischen Partnern und Alliierten weltweit.

Artikel
24.01.2023

Russland-Ukraine-Krieg: Sanktionen

Der militärische Überfall Russlands auf die Ukraine hat harte Sanktionen nach sich gezogen, die die Industrie unterstützt. Als Folge des Krieges sind deutsche Unternehmen allerdings mit gestörten Lieferketten, ungewisser Energieversorgung, Gegensanktionen der russischen Seite und anderen Beeinträchtigungen des Kerngeschäfts konfrontiert. Auch wenn die deutsche und europäische Wirtschaft vom Handelsvolumen nicht stark von Russland abhängig ist, so sind doch strategisch bedeutsame Rohstoffe betroffen.

Artikel
24.01.2023

Russland-Ukraine-Krieg: Energie

Energiewirtschaftliche Fragen sind auf europäischer Ebene zur zentralen geopolitischen Strategie- und Sicherheitsfrage geworden. Die EU bereitet sich über ihre REPowerEU Initiative kurzfristig auf die weitere Abfederung hoher Energiepreise und die Gewährleistung der Versorgungssicherheit für den nächsten Winter, sowie längerfristig auf eine Beendigung ihrer russischen Energieimportabhängigkeit vor.

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24.01.2023

Dritte Verordnung zur Änderung der BSI-Kritisverordnung

Im Rahmen der Dritten Verordnung zur Änderung der BSI-Kritisverordnung sieht die Bundesregierung die Aufnahme von LNG-Terminals und Seekabelanlandestationen in den Anwendungsbereich der Kritisverordnung vor. Der BDI spricht sich für einen ganzheitlichen Schutz Kritischer Infrastrukturen und weiterer Unternehmen vor digitalen und analogen Gefahren aus. Hierfür braucht es neben Erweiterungen der KRITIS-Definition vorrangig ein tagesaktuelles Risiko-Lagebild und Sicherheitsüberprüfungen für bestimmte Mitarbeitende.

Veröffentlichung
20.01.2023

Industriepolitik Dossier 11/20122

Der BDI rechnet im Jahr 2022 mit einem Anstieg des Welthandels um vier Prozent. Die Warenexporte aus den Schwellenländern dürften dabei deutlich stärker steigen als die aus den entwickelten Volkswirtschaften. Dem noch immer hohen Auftragsbestand ist es zu verdanken, dass im laufenden Jahr die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe nicht sinkt. In der Europäischen Union setzt die Industrie mit einem Plus von zwei Prozent ihren Wachstumskurs im dritten Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie fort.

Veröffentlichung
21.11.2022

Fünf-Punkte-Forderung zur Versorgung mit kritischen Rohstoffen

Die Zeitenwende gilt auch für die Versorgung mit kritischen mineralischen Rohstoffen. Die Abhängigkeit von seltenen Erden aus China ist bereits größer als bei russischem Gas. Ohne Lithium und Co. wird es keine Energiewende, E-Mobilität, Digitalisierung geben – ebenso keinen Infrastrukturausbau und keine schlagkräftige Verteidigungsindustrie. Die deutsche Industrie schlägt einen Fünf-Punkte-Plan für eine strategische Rohstoffpolitik vor.

Veröffentlichung
20.10.2022