Globaler Wachstumsausblick 01/2026
Das weltwirtschaftliche Wachstum wird sich dieses Jahr leicht abschwächen. Die US-Konjunktur dürfte trotz der eigenhändig verursachten Angebotsschocks in der Migrations- und Handelspolitik aufgrund des KI-Booms und der Steuergesetzgebung erneut mit zwei Prozent wachsen. Die Wirtschaft im Euroraum dürfte im Jahresdurchschnitt leicht nachgeben und mit 1,1 Prozent wachsen, Deutschland mit einem Prozent. Während die inländischen Wachstumskräfte allmählich anziehen, belastet der Außenhandel vor allem im ersten Halbjahr noch das Wachstum in Deutschland und der EU.
Brasilien: Wichtigster Wirtschaftspartner in Südamerika
Brasilien bringt gute Voraussetzungen mit, ein starker Wirtschaftspartner zu sein: Eine breite Industriestruktur, riesige landwirtschaftliche Flächen, Bodenschätze sowie eine junge und konsumfreudige Bevölkerung. Das Land muss jedoch seine Industrie modernisieren und ausbauen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Brasilien ist die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas und das fünftgrößte Land der Welt mit über 215 Millionen Einwohnern.
Globaler Wachstumsausblick 01/2025: Die schwache Erholung der Weltwirtschaft droht abrupt zu enden
2025 wird das wirtschaftliche Wachstum der Weltwirtschaft auf 2,7 Prozent zurückfallen. Die amerikanische Volkswirtschaft dürfte nächstes Jahr um knapp zweieinhalb Prozent (2,4 Prozent) wachsen. Im Fall neuer Zölle der USA droht der EU ein Wachstumseinbruch, einzelnen Ländern die Rezession. Deutschland bleibt im Zangengriff von schwacher Weltnachfrage und inländischen Standortproblemen.
Business 7 Deutschland: Die Globalisierung gemeinsam gestalten
Der BDI hat die deutsche B7-Präsidentschaft im Jahr 2022 in enger Zusammenarbeit mit der BDA und dem DIHK angeführt. Die B7 hat die Aufgabe, die Interessen der Wirtschaft in den G7-Ländern zu konsolidieren und konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln.
Die Gruppe der 7 (G7): Weltwirtschaftsgipfel und Wertegemeinschaft
Die G7 fördert eine enge Zusammenarbeit zwischen den führenden Industrieländern. Obwohl die G20 auch für die multilaterale Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung ist, wird die G7 ein wichtiges Format für die Gestaltung der Globalisierung und die Lösung drängender globaler Herausforderungen bleiben, da ihre Mitglieder viele Werte wie den Glauben an pluralistische Demokratien, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit teilen.
Wer handelt, gewinnt
Wenn man fragt, wofür die deutsche Industrie weltbekannt ist, sagen viele: für den Maschinenbau und ihre Autos. Und natürlich ist das auch richtig. Aber es sind eben nur zwei von vielen Bereichen, in denen die deutsche Industrie stark und konkurrenzfähig ist. Wo Deutschland vom Export profitiert und warum Freihandel allen hilft – ein Erklärstück.
Globale Kräfteverschiebung
Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung in den letzten Jahrzehnten haben aufstrebende Schwellenländer wie China, Indien oder auch Brasilien ihre wirtschaftliche Bedeutung ausgebaut. Davon profitiert auch Deutschland. Allerdings gehen mit den globalen Kräfteverschiebungen auch geoökonomische Risiken einher.
Globaler Wachstumsausblick 02/2019
Es reicht eine gravierende Fehlentscheidung und Europas wirtschaftliche Entwicklung wäre besonders gefährdet, da das Risiko einer weltweiten Rezession deutlich angestiegen ist. Die Bundesregierung darf keine weitere Zeit verlieren. Sie sollte Investitionsanreize für Klimaschutz und Forschung setzen und eine Steuerreform in Angriff nehmen. Deutschlands wirtschaftliche Dynamik litt bereits in den letzten Monaten an der globalen Abkühlung.
Globaler Wachstumsausblick 08/2018
Die Handelskonflikte der Vereinigten Staaten mit der Volksrepublik China, der EU und anderen Ländern haben die Unsicherheit für Investitionen und die Risikoscheu auf den Finanzmärkten erheblich erhöht. Die Konflikte gefährden die weltwirtschaftliche Expansion.<br />Die handelspolitischen Aktionen der Trump-Administration haben vor allem den Außenwert des Renminbi, den Aktienmarkt in Shanghai, das weltweite Stahl- und Alugeschäft und die Geschäftserwartungen der Unternehmen weltweit getroffen.
Der BDI erwartet einen leichten Anstieg der Industrieproduktion in Deutschland
Wir erwarten 2016 einen Anstieg der Industrieproduktion in Deutschland um ein dreiviertel Prozent (plus 0,75 Prozent). Die zu erwartende Seitwärtsbewegung der Weltwirtschaft und die verhaltenen Perspektiven für den Welthandel werden auch die Geschäftschancen für die deutsche Industrie in diesem Jahr nicht in den Himmel wachsen lassen.
Europa trotzt den globalen Turbulenzen
Ende Februar wurde der Wachstumsausblick Europa veröffentlicht. Darin analysieren wir den verhaltenen Aufschwung in Europa, die wichtigsten Wachstumstreiber, sowie die Geld- und Fiskalpolitik in der Europäischen Union.
Quartalsbericht Deutschland I/2016
Die konjunkturelle Festigung der weltwirtschaftlichen Entwicklung ist angesichts der Turbulenzen auf den Rohstoff- und Finanzmärkten und in der Sicherheitspolitik mit hohen Risiken verbunden. Die Vereinigten Staaten, Europa und Japan dürften auf moderatem Erholungskurs bleiben, Chinas Abkühlung wird sich jedoch fortsetzen. Auch Brasilien und Russland dürften ein weiteres Jahr rückläufiger Wirtschaftsleistung vor sich haben. In Deutschland wird die wirtschaftliche Entwicklung 2016 vor allem von den binnenwirtschaftlichen Faktoren bestimmt.
Das multilaterale Handelssystem stärken!
Im Rahmen der zehnten Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation, muss die die Handlungsfähigkeit der WTO mit konkreten Vereinbarungen zur Doha-Runde unter Beweis gestellt werden. Das internationale Handelssystem muss, nach Meinung der deutschen Industrie, gestärkt und weiter entwickelt werden. Der BDI spricht sich deshalb für internationale Regeln aus, die die Handels- und Investitionsbedingungen entlang der globalen Wertschöpfungskette verbessern sowie für eine verstärkte Kohärenz zwischen plurilateralen Freihandelsabkommen und dem multilateralen Handelssystem der WTO.
Quartalsbericht Deutschland III/2015
Ein reales Wachstum von knapp zwei Prozent bleibt weiterhin möglich. Die Konjunkturperspektiven für die deutsche Wirtschaft bleiben in diesem Jahr robust. Die Weltwirtschaft hingegen ist etwas schwächer ins Jahr gestartet als erwartet. Die Investitionstätigkeit dürfte im Jahresverlauf in vielen Branchen leicht anziehen. Wie sich die Unternehmen auf die Unsicherheiten (Griechenland) und neuen Chancen (Iran) einstellen, lässt sich derzeit noch nicht absehen.
Quartalsbericht Deutschland II/2015
Die deutsche Wirtschaft dürfte dieses Jahr um zwei Prozent wachsen. Die stark gesunkenen Ölpreise und die gute Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung stärken den Privaten Verbrauch. Kräftige Lohnabschlüsse und höhere Renten werden hierfür zusätzliche Impulse schaffen. Zudem dürften die Investitionen moderat zulegen und die außenwirtschaftlichen Überschüsse werden weiter steigen.