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Wachstumsausblick Europa – Mai 2025: Protektionismus als Konjunkturbremse

Die europäische Wirtschaft sieht sich derzeit mit erheblichen Belastungsfaktoren konfrontiert. Während sich zuletzt erste Anzeichen einer Stabilisierung zeigten, wird die konjunkturelle Erholung durch den weltweit zunehmenden Protektionismus spürbar gebremst. Ein neuer fiskalpolitischer Kurs auf europäischer Ebene lässt auf eine Stärkung der Nachfrage hoffen, wirkt aber vor allem mittelfristig.

Artikel
14.05.2025

BTW25: Europa stärken

Die EU muss sich in einem Umfeld mit zunehmenden geopolitischen Verwerfungen und einem verschärften globalen Standortwettbewerb behaupten. Die nächste Bundesregierung muss sich daher in Brüssel mit starker Stimme für eine politische Agenda einsetzen, die die wirtschaftliche Stärke Europas priorisiert. Dies ist die notwendige Voraussetzung für die Verwirklichung der europäischen Ambitionen bei Klima- und Umweltschutz, Innovation, Digitalisierung und Sicherheit.

Veröffentlichung
29.01.2025

Brussels Briefing zur Europawahl 2024

Was bewegt die Brussels Bubble? Heiko Willems, Abteilungsleiter BDI/BDA The German Business Representation, weiß es. Diesmal im Fokus: Die Europawahl 2024

Artikel
17.04.2024

Spanische EU-Ratspräsidentschaft: „Die EU braucht eine starke mittel- bis langfristige Wettbewerbsagenda“

„Die spanische EU-Ratspräsidentschaft sollte zu einer Wettbewerbsagenda beitragen, die auf einen vertieften Binnenmarkt und eine regulatorische Atempause für Unternehmen zielt“, fordert Isabel Yglesias Julià. Seit 2022 leitet sie das Verbindungsbüro des spanischen Wirtschaftsverbands Confederación Española de Organizaciones Empresariales (CEOE). Im Interview spricht sie über die EU-Ratspräsidentschaft ihres Landes, die spanischen Parlamentswahlen und Erwartungen an Deutschland.

Artikel
28.06.2023

30 Jahre Binnenmarkt: Europas unvollendete Erfolgsgeschichte

Auch drei Jahrzehnte nach seinem Inkrafttreten bleibt der europäische Binnenmarkt fragmentiert. Der EU entgehen dadurch bis zu 1,1 Billionen Euro oder bis zu 8,6 Prozent an zusätzlichem Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU. In einem neuen Forderungspapier diskutiert der BDI zehn industriepolitische Maßnahmen, um die Vertiefung des Binnenmarkts voranzutreiben und sein verborgenes Potential zu erschließen.

Artikel
23.03.2023

Cybersicherheit in der EU: NIS 2-Richtlinie

Die deutsche Industrie begrüßt das Ziel der Europäischen Kommission, die Cyberresilienz Europas zu stärken und gleiche Wettbewerbsbedingungen für wesentliche und wichtige Einrichtungen zu schaffen. Cybersicherheit ist die Basis für eine sichere digitale Transformation. Wir plädieren für eine gezielte Verbesserungen der vorgeschlagenen Richtlinie, insbesondere im Hinblick auf den Anwendungsbereich, die Meldepflichten und den Bußgeldrahmen. Zur ausführlichen Bewertung (EN)

Veröffentlichung
22.07.2021

EU-Referendum

Ein möglicher Brexit und seine Folgen führen zu großer Unsicherheit bei deutschen Unternehmen. Das zeigt die gemeinsame Studie des BDI und Deloitte. Zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten gaben an, die Auswirkungen eines Brexits für das eigene Unternehmen nicht einschätzen zu können. Zusätzlich rechnen 30 Prozent fest mit negativen Auswirkungen auf das eigene Geschäft.

Veröffentlichung
01.06.2016

Fakten zur EU-Politik

Präsident Jean-Claude Juncker hat die Europäische Kommission auf zehn wachstumsrelevante politische Leitlinien ausgerichtet, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Auf dieser Grundlage haben sich Kommission, Parlament und Rat auf ein Arbeitsprogramm verständigt. Nach Meinung der deutschen Wirtschaft, gilt es, die Energie-, Klima- und Umweltpolitik mit einer EU-weiten Stärkung der industriellen Basis zu verbinden, entscheidende Schritte in Richtung eines vollendeten Energiebinnenmarktes sowie eines vollständig vernetzten digitalen Binnenmarktes zu gehen, die Verhandlungen über TTIP durch die Kommission energisch voranzutreiben sowie den Weg der Integration und der strukturellen Erneuerung im Euroraum fortzusetzen.

Veröffentlichung
16.02.2016