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Kundenanlagen: Auswirkungen der Entscheidungen von EuGH und BGH? – Bürokratieflut ohne Nutzen verhindern

Die nach den Entscheidungen von EuGH und BGH derzeit bestehende große Unsicherheit hinsichtlich der Auslegung des Begriffs der Kundenanlage im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) kann zu volks- und betriebswirtschaftlichen Schäden führen und verhindert dringend benötigte Investitionen am Standort Deutschland. Darüber hinaus stellt die derzeitige Situation auch ein nicht zu unterschätzendes gesamtgesellschaftliches Risiko dar. Das Zusammenspiel des Versorgungssystems könnte grundlegend gestört werden.

Artikel
24.09.2025

Die digitalen Netze der Zukunft schaffen

Der Ausbau digitaler Infrastrukturen ist von höchster Relevanz. Um langfristig Leistungsfähigkeit und Resilienz digitaler Infrastrukturen zu gewährleisten und damit Telekommunikationsnetzbetreiber ihre digitale Infrastruktur effizient betreiben und ausbauen können, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz. Es müssen die Resilienz erhöht, der Netzausbau vorangetrieben, der Rechtsrahmen zukunftsfähig aufgestellt und Innovationen gefördert werden.

Veröffentlichung
19.03.2025

Reform der Industrienetzentgelte darf die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nicht noch weiter gefährden

Ende Juli 2024 hat die Bundesnetzagentur „Eckpunkte zur Fortentwicklung der Industrienetzentgelte im Elektrizitätsbereich“ veröffentlicht. Damit wurde ein längerfristiges Verfahren eröffnet. Die Neuregelung der Netzentgelte soll Ende 2025 stehen. Im Vordergrund der geplanten Reform steht das Anreizen von Flexibilität. Der BDI hat dazu Mitte September seine Stellungnahme an die Bundesnetzagentur geschickt.

Artikel
18.09.2024

Netzentgelte: Immer mehr Erneuerbare Energien in den Verteilernetzen

Die Herausforderung ist bekannt. Das Problem aber bisher noch nicht gelöst. In einigen Regionen Deutschlands werden mehr Erneuerbare Energien eingespeist. Die Kosten sind bei Netzbetreibern und Verbrauchern in Deutschland derzeit ungleich verteilt. Dies will die Bundesnetzagentur ab Anfang 2025 ändern.

Artikel
10.06.2024

Robuster Netzbetrieb für mehr Schienengüterverkehr

Das deutsche Schienennetz ist in vielen Abschnitten überlastet und wird über seine Kapazitätsgrenzen hinaus betrieben. Eine Folge davon sind wiederkehrende Engpässe und Verspätungen, die die Attraktivität des Verkehrsträgers destabilisieren und seine Wachstumsperspektiven limitieren. Was zu tun ist, um die Planbarkeit von Schienen-Transporten sicherzustellen und Verlässlichkeit sowie Attraktivität der Schiene dauerhaft zu gewährleisten, hat der BDI gemeinsam mit der Deutschen Bahn zusammengestellt.

Veröffentlichung
27.04.2022

Planungs- und Genehmigungsverfahren: Gelingt endlich der Durchbruch?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts vorgelegt. Die Gesetzesänderung steht im Zusammenhang mit dem Klimaschutz-Sofortprogramm und sieht Anpassungen im Recht der Endkundenbelieferung vor. Im Rahmen eines umfangreichen Maßnahmenpakets sollen zahlreiche Gesetze geändert werden.

Artikel
01.04.2022

Modernisierung des Telekommunikationsrechts (TKG)

Eine starke Industrie braucht starke Netze. Der Entwurf zur TKG-Novelle enthält zwar gute Ansätze für den Ausbau der Gigabitnetze in Deutschland, allerdings werden bei weitem nicht alle Chancen genutzt, um Investitionen in die digitale Infrastruktur konsequent zu fördern. Der BDI fordert u. a., das Gesetzesvorhaben vor Ende der Legislaturperiode unter angemessenen Einbezug aller Beteiligten umzusetzen und die Hürden im Aufbau der Netze konsequent abzubauen.

Veröffentlichung
20.11.2020

Stellungnahme zur Liste Kritischer Funktionen

Veröffentlichung
29.09.2020

Rahmenbedingungen für das 26-GHz-Band

Das 26-GHz-Frequenzband ist neben den Bändern 3,4 – 3,7 (für bundesweite Nutzungsmöglichkeiten) bzw. 3,7 – 3,8 GHz (für lokale, grundstücksbezogene Nutzungsmöglichkeiten) eines der Pionierbänder für die Einführung von 5G in Europa. Damit die deutsche Industrie die Vorreiterrolle von 5G weiterhin ausbauen kann, hat der BDI konkrete Maßnahmen entwickelt, die im Rahmen der Frequenzvergabe sowohl die Bedarfe der anwendenden Industrie als auch der Netzbetreiber berücksichtigen.

Veröffentlichung
20.04.2020

Entwurf des erweiterten Sicherheitskatalogs zu §109 TKG

Ein leistungsfähiges, sicheres und verlässliches 5G-Netz ist von zentraler Bedeutung, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie nachhaltig zu stärken. Der vorgeschlagene erweiterte Sicherheitskatalog erfüllt die Anforderungen der deutschen Industrie an die Sicherheit und Verfügbarkeit von 5G-Netzen nicht. Es bedarf Anpassungen an den Vorschlägen der Bundesnetzagentur zur Vertrauenswürdigkeitserklärung, Zertifizierung und Diversität.

Veröffentlichung
12.11.2019

Der Digitalisierungswettlauf ist noch nicht entschieden

Auf die Rangliste der 200 weltweit größten Digitalfirmen schaffen es nur wenige europäische Unternehmen. Das kann sich aber schnell ändern. “Wir dürfen nur nicht versuchen, die Amerikaner mit ihren Stärken einholen zu wollen”, sagt BDI-Präsident Dieter Kempf. Die Stärke der europäischen und insbesondere deutschen Wirtschaft liegt im B2B-Sektor. Hier gilt es, durch kluge europäische Politik, diese Stärke der Industrie weiter zu stärken.

Artikel
18.04.2019

Modernisierung der Netzentgeltstruktur

Der Bundesrat hat den Gesetzentwurf am 7. Juli 2017 beschlossen. Ein entscheidender Erfolg ist, dass vermiedene Netzentgelte bei steuerbaren Bestandanlagen auf dem Niveau von 2016 eingefroren und somit weiter gezahlt werden. Bei der im Gesetz vorgesehenen Ermächtigungsgrundlage zur schrittweisen Einführung eines bundeseinheitlichen Netzentgelts im Übertragungsnetz gestaffelt ab dem Jahr 2019 kommt es in der nächsten Legislaturperiode auf eine sachgerechte Ausgestaltung der Verordnung an. Eine grundlegende Reform der Netzentgeltsystematik bleibt auch nach nunmehr erfolgter Verabschiedung des NEMoG weiterhin erforderlich.

Veröffentlichung
11.11.2016