Zusammenarbeit für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft
Deutschland und Kanada sind nicht nur wichtige Wirtschafts-, sondern auch zentrale Wertepartner. Gerade in Zeiten geopolitischer und geoökonomischer Unwägbarkeiten sollte die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, der Europäischen Union und Kanada weiter vertieft und ausgebaut werden. Eine engere transatlantische Zusammenarbeit auf allen Ebenen, beispielsweise bei Rohstoffen, Energie und Klima, Digitalisierung und im Bereich der Gesundheit, können nicht nur die Krisenresilienz auf beiden Seiten des Atlantiks erhöhen, sondern auch zu weiteren Wachstumschancen führen.
Münchner Sicherheitskonferenz: „New Defense: Wie wir das Potenzial unserer Industrie maximieren können“
BDI-Präsident Peter Leibinger äußert sich auf der Auftaktveranstaltung zur 61. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) von BDI und der vbw Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft: „Verteidigung ist eine Haltungsfrage“.
Münchner Sicherheitskonferenz: Technologische Innovationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Wehrhaftigkeit
Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz betont BDI-Präsident Siegfried Russwurm in seiner Rede bei der gemeinsamen Auftaktveranstaltung des BDI mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, dass technologische Innovationen einen wichtigen Beitrag zur Wehrhaftigkeit leisten. „Früher war das Militär der Treiber von Innovationen. Heute ist es umgekehrt. In Deutschland fehlt der entscheidende Link zwischen innovativen Köpfen der Industrie und der Truppe.“
Sicherheit, Verantwortung, Souveränität – Die Bedeutung der Industrie für die Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands
Deutschland ist das größte und wirtschaftlich stärkste Land Europas. Unsere Nachbarn und Partner in der NATO erwarten von uns deshalb, dass wir gerade in Zeiten geopolitischer Umbrüche Verantwortung übernehmen – insbesondere in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Bei den dafür notwendigen Schritten ist die deutsche Industrie ein entscheidender Pfeiler.
Europas Herausforderungen meistern – mit einer wettbewerbsfähigen Industrie
Wir wollen Europa wieder zu einem Kontinent der Möglichkeiten und des Wachstums machen. Dafür kommt es in den nächsten fünf Jahren vor allem auf drei Dinge an: Wir Europäer müssen unsere Rolle in der neuen globalen Weltordnung sichern, unsere Werte verteidigen und uns im globalen Standortwettbewerb behaupten. Diese Herausforderungen meistern wir nur mit einer politischen Agenda, die auf unsere wirtschaftliche Stärke setzt - als notwendige Voraussetzung für Resilienz, Sicherheit, Digitalisierung, Klima- und Umweltschutz. Unsere Prioritäten für eine bessere Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Europa.
Konferenz zur Zukunft Europas
Mit der Übergabe des Abschlussberichts an die Präsidenten der EU-Institutionen ging die Konferenz zur Zukunft Europas Anfang Mai 2022 in Straßburg zu Ende. Der Bericht enthält zahlreiche Maßnahmenvorschläge, unter anderem in industrierelevanten Bereichen wie Klima, Umwelt, Gesundheit, Wirtschaft, digitaler Wandel oder Europas Rolle in der Welt. Doch die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Welchen Einfluss werden die Impulse der Zukunftskonferenz auf die politische Agenda der EU haben?
Rüstungsexportkontrolle
Die Bundesregierung hat die Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit und einer Ausweitung von Produktionskapazitäten aufgefordert, um Ausrüstungsdefizite der Bundeswehr schnellstmöglich zu schließen und Waffen zur Selbstverteidigung an die Ukraine zu liefern. Der BDI spricht sich deshalb für eine Aussetzung des Gesetzgebungsverfahrens aus. Die Unternehmen benötigen jetzt alle Ressourcen, um die Ausweitung der Produktion realisieren zu können.
#WirMachen Zukunft: Kommentierung des Sondierungsergebnisses von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP
Die Verhandlungen über eine Ampelkoalition werden konkreter, nachdem die drei Parteien SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP sich hierzu nach den Sondierungen erklärt haben. Die Prioritäten für zentrale Entscheidungen zugunsten unseres Standorts anzupacken und gleichzeitig Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern – das muss das Leitprinzip für die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen sein.
#WirMachen Sicherheit: Empfehlungen für die 20. WP
Neue Herausforderungen verlangen eine kontinuierliche Anpassung der deutschen Sicherheitspolitik. Als wertebasierte, globale Wirtschaftsmacht braucht Deutschland, als Teil der Europäischen Union, eine regelbasierte Ordnung, um globale Sicherheit, Stabilität und Wohlstand zu gewährleisten. Dafür müssen neue Technologien eingesetzt, ein einheitliches Reglement geschaffen und starke Partnerschaften, in Bezug auf die Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, etabliert werden.
Die europäische Alternative: Unser Weg in Zeiten des globalen Umbruchs
Europa steht vor einer Zeitenwende: Welchen Weg will unser Kontinent gehen – technologisch, sozial, politisch und ökonomisch? Der BDI hat in einem Sammelband zahlreiche Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik eingeladen, gemeinsam an einem neuen Leitbild für Europa mitzuarbeiten.
Digiplomacy
„Digiplomacy“ vereint die digitale Welt der Sozialen Medien und die regelbasierte Welt der Diplomatie. Kurzfristige Verlautbarungen, Bluffs oder die Rücknahme von Vereinbarungen via Twitter und Co. nehmen tendenziell zu. Diese Entwicklung wird sich mit der Diversifizierung der Medien weiterhin fortsetzen.
„Digitale und traditionelle Diplomatie bilden keinen Gegensatz“
Im Auswärtigen Amt versteht wohl keiner mehr von außenpolitischen Aspekten der Digitalisierung als Hinrich Thölken. Als Sonderbeauftragter für internationale Digitalisierungspolitik und digitale Transformation trifft er sich mit technologischen Vordenkern auf der ganzen Welt und vermittelt zwischen Wirtschaft und Politik. Im Interview verrät der Botschafter, wie digitale Technologien Chancen eröffnen, Länder neu verbinden und das Machtgefüge verändern.
Europas digitale Souveränität als verantwortungsvolle Interessenspolitik
Die Digitalisierung immer weiterer Handlungsbereiche und die neue Konfliktivität zwischen den großen Mächten führen dazu, dass eine neue europäische Machtpolitik gefordert wird. Dass diese Forderung (nur) dann berechtigt ist, wenn sie im Einklang mit demokratischen Werten, multilateralen Prinzipien und der Beförderung einer offenen Gesellschaft steht, führen Annegret Bendiek und Jürgen Neyer aus.
Sicherheitspolitik: Zeit zu handeln
Frieden und Sicherheit in der Welt sind die Grundpfeiler für stabile Gesellschaften und eine erfolgreiche Wirtschaft, die den Menschen Wohlstand und Perspektiven gibt. Anlässlich der 56. Münchner Sicherheitskonferenz fordert BDI-Präsident Dieter Kempf deshalb ein stärkeres Engagement in der Außen- und Sicherheitspolitik.