Armin Nassehi

Professor für Soziologie
Ludwig-Maximilians-Universität München

Armin Nassehi, geb. 1960 in Tübingen, aufgewachsen in München, Landshut, Teheran und Gelsenkirchen, ist seit 1998 Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Seit 2025 ist er Vizepräsident und ständiger Vertreter des Präsidenten der LMU.

Seine Hauptarbeitsgebiete sind soziologische Theorie, Kultursoziologie, politische Soziologie, Wissenssoziologie. Er hat zahlreiche Publikationen innerhalb dieser Forschungsgebiete vorgelegt, darunter mehr als 20 Bücher. Seit 2012 ist er Herausgeber der Kulturzeitschrift „Kursbuch“. Letzte Buchpublikationen: Muster. Theorie der digitalen Gesellschaft (2019, engl. 2023); Unbehagen. Theorie der überforderten Gesellschaft (2021); Gesellschaftliche Grundbegriffe. Ein Glossar der öffentlichen Rede (2023); Kritik der großen Geste. Anders über Transformation nachdenken (2024); Anmerkungen zum Antisemitismus. Die Funktion der Judenfeindschaft und das westliche Selbstverständnis (2026).

Nassehi ist u.a. Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Mitglied des Deutschen Ethikrates, stellv. Vorsitzender des bayerischen Ethikrates, Mitglied des Senats der Deutschen Nationalstiftung und Mitglied der Mitgliederversammlung des Goethe-Instituts.