
China-Schock: Deutschlands Industrie unter Druck
Der Wettbewerb mit China hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft. Kernbranchen der deutschen Industrie stehen unter wachsendem Druck, nicht nur in China selbst, sondern auch auf Drittmärkten und zunehmend im EU-Binnenmarkt. Chinesische Anbieter haben nicht nur technologisch aufgeholt, sondern können ihre Konkurrenten auf dem Weltmarkt aufgrund massiver Subventionen und Wechselkursverzerrungen preislich deutlich unterbieten. Vor diesem Hintergrund verändert sich die Haltung der deutschen Industrie: Forderungen nach Schutz vor Wettbewerbsverzerrungen nehmen zu. Das Zeitfenster für wirksame Gegenmaßnahmen wird enger. Das Panel beleuchtet die volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen des China-Schocks sowie mögliche wirtschaftspolitischen Antworten.
Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums, Institut der Deutschen Wirtschaft
Michael Hüther

Lukas Keidel
Industrie-Förderung Gesellschaft mbH

