Enhancing Germany's resiclience against analogue, hybrid and digital attacks
German industry is a constant target for cyber-attacks, espionage, sabotage and data theft, as well as for violent criminals, extremists and terrorists. The annual cost of such incidents amounts to more than 289 billion euros. Comprehensive protection of the economy must be a top priority. Industry and politics must work closely together to address these challenges.
Digital Counterattacks: Should the Government Be Allowed to Hack Back?
The digital interconnection of all areas of life, coupled with the increasing sophistication of cybercrime, is leading to a growing risk from cyberspace. To protect Germany from the consequences of cybercrime, an efficient government cyber defense system is needed.
Aktive Cyberabwehr: Regierungsentwurf
Deutschland ist Ziel zunehmender Cyberangriffe. Der BDI unterstützt daher eine stärkere Cyberresilienz und wirksame staatliche Abwehrmaßnahmen, fordert jedoch verhältnismäßige Befugnisse, enge Kooperation mit der Wirtschaft und die Vermeidung von Doppelstrukturen. Sensible Daten dürfen nur nach dem Need-to-know-Prinzip verarbeitet werden. Zudem sind realistische Fristen sowie angemessene Bußgelder und Haftungsregelungen notwendig.
Cyber Resilience Act: EU enhances cyber resilience of hardware and software
With the Cyber Resilience Act, the EU introduced minimum cybersecurity requirements for connectable products in 2024. Companies now have until 2027 to implement the new requirements.
CRA-Durchführungsgesetz: Gesetzentwurf der Bundesregierung
Mit dem CRA-Durchführungsgesetz schafft die Bundesregierung die Grundlage für die Etablierung einer Marktüberwachung im Rahmen des Cyber Resilience Acts. Die deutsche Industrie begrüßt den vorliegenden Gesetzesentwurf der Bundesregierung grundsätzlich, da er die Umsetzung des CRA konsequent vorantreibt. Es ist notwendig, dass die Marktaufsicht mit ausreichenden personellen Kapazitäten ausgestattet und zugleich auf EU-Ebene der CRA praxisnah weiterentwickelt wird.
Security in the Analog and Digital Worlds—A Key Competitive Factor for German Industry
Data and cargo theft, cyberattacks, espionage, sabotage, and other forms of white-collar crime - which cause over 289 billion euros in damages annually—as well as natural disasters and political instability: For Germany’s globally interconnected industry, all aspects of security are crucial—both physical and digital. The business and political sectors must work more closely together to address this challenge.
NIS 2 – Amending Directive
Im Rahmen der Vereinfachungsagenda hat die Europäische Kommission die NIS-2-Änderungsrichtlinie vorgeschlagen. Der BDI unterstützt das Ansinnen der EU-Kommission, die Umsetzung der NIS-2-Richtlinie zu entbürokratisieren. Hierfür bedarf es jedoch weitergehender Maßnahmen, wie die Harmonisierung der Schwellenwerte und Fristen für die Meldung von Cybervorfällen und eine einheitliche Anwendung des Grundsatzes der Hauptniederlassung.
CRA-Durchführungsgesetz: Referentenentwurf
Das CRA-Durchführungsgesetz nimmt notwendige Anpassungen am deutschen Recht vor, um die Anforderungen des Cyber Resilience Acts (CRA) zu implementieren. Der BDI unterstützt die Umsetzung des CRA. Es ist notwendig, dass die Marktaufsicht mit ausreichenden Kapazitäten ausgestattet wird und Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft implementiert werden. Daneben braucht es konkrete Anpassungen am CRA, um die bürokratischen Anforderungen zu reduzieren.
Gesetzentwurf der Bundesregierung zum NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung für das NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz muss im laufenden parlamentarischen Verfahren an zahlreichen Punkten umfangreich angepasst werden. Daneben müssen die neuen Kompetenzen des BSI mit ausreichenden personellen und finanziellen Ressourcen unterlegt werden, damit aus den Cybervorfallsmeldungen aus der Wirtschaft ein tagesaktuelles Lagebild erstellt werden kann.
5G: How secure will our networks be?
From telemedicine procedures to fully connected production facilities—high-performance 5G networks will drive the digital transformation of all areas of life. But the 5G network will also serve as a highway for highly sensitive data. Therefore, manufacturers of 5G network components must be trustworthy. To ensure the highest possible level of security, the BDI advocates for Europe-wide security requirements for manufacturers.
„Wirtschaften ist im Digitalzeitalter ohne Cybersicherheit nicht möglich!“
142 Milliarden Euro Schaden entstanden der Wirtschaft durch Cyberkriminalität vergangenes Jahr. Der Industrie- und Innovationsstandort Deutschland muss seine digitale Widerstandskraft stärken. Doch Cyberresilienz ist eine Herkulesaufgabe. Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft müssen täglich in Cybersicherheit investieren, um den Standort wirksam vor Cyberbedrohungen zu schützen. Das machte der Berliner Cybersicherheitsgipfel Ende November 2023 deutlich.
BSI-Lagebericht: Cyberangriffe bremsen Transformation aus
Anlässlich der Veröffentlichung des BSI-Lageberichts sagt Iris Plöger, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Cyberangriffe bremsen zunehmend digitale und grüne Transformation aus.“
Europas digitale Souveränität stärken – Protektionismus vermeiden
Der Mangel an Halbleitern in einigen Industriesektoren hat ebenso wie die Diskussionen um vertrauenswürdige 5G-Anbieter und Cloud-Provider die Rufe nach einer Industriepolitik, die auf die digitale Souveränität Europas ausgerichtet ist, lauter werden lassen. Europas digitale Souveränität kann jedoch nur mit eigenen Kompetenzen, eigenständig entwickelten Technologien sowie einem ganzheitlichen Ökosystem gestärkt werden – hierfür bedarf es eines holistischen Ansatzes.
Wirtschaftsspionage, Kriminalität und Sabotage – die unterschätzte Gefahr
Die deutsche Industrie ist weltweit erfolgreich. Produkte „Made in Germany“ stehen für innovative Lösungen, Qualität und Zuverlässigkeit. Dieser Erfolg weckt Begehrlichkeiten: Durch Wirtschaftsspionage, Sabotage und Straftaten versuchen fremde Nachrichtendienste, Konkurrenten und organisierte Kriminalität, sich illegale Wettbewerbsvorteile und Einnahmen zu Lasten deutscher Unternehmen zu verschaffen.
Cybersicherheit in der EU: NIS 2-Richtlinie
Die deutsche Industrie begrüßt das Ziel der Europäischen Kommission, die Cyberresilienz Europas zu stärken und gleiche Wettbewerbsbedingungen für wesentliche und wichtige Einrichtungen zu schaffen. Cybersicherheit ist die Basis für eine sichere digitale Transformation. Wir plädieren für eine gezielte Verbesserungen der vorgeschlagenen Richtlinie, insbesondere im Hinblick auf den Anwendungsbereich, die Meldepflichten und den Bußgeldrahmen. Zur ausführlichen Bewertung (EN)
Cybersicherheit in Deutschland und Europa
Deutschland befindet sich inmitten der digitalen Transformation. Bis zum Jahr 2025 kann Europa bis zu 1,25 Billionen Euro zusätzliche industrielle Wertschöpfung erzielen. Doch den enormen Potenzialen stehen auch große Herausforderungen gegenüber. Mit dem Positionspapier „Cybersicherheit in Deutschland und Europa“ formuliert die deutsche Industrie Handlungsempfehlungen an die Politik und leistet damit einen wichtigen Beitrag in der Debatte um die Sicherheit der digitalen Industrie.