2027 Federal Budget – High Spending, Record Debt, and Rising Interest Expenses
On July 6, the German federal government approved the draft federal budget for 2027 and the financial plan through 2030. Despite record spending and debt under the new Special Fund (SVIK) and the budgetary exemption for the Bundeswehr, the challenges remain significant. Fiscal leeway is shrinking, budget shortfalls in the billions persist, and pressure for tangible structural reforms is mounting.
Two Federal Budgets Being Implemented Simultaneously — New Record Debt, Yet Many Challenges Remain
The German federal government must pass two federal budgets this year. Despite the increased borrowing capacity provided by the new special fund and the budgetary exemption for the Bundeswehr, this presents various challenges—ranging from persistent budget shortfalls in the billions, rising interest rates, and criticism of the postponement of investments, to intense pressure for fiscal consolidation and reform.
BDI zum Haushalt 2026: Richtiges Signal, das bei Weitem nicht ausreicht
Zum Bundeshaushalt 2026 äußert sich Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: „Die Bundesregierung setzt mit einem Investitionshaushalt für das Jahr 2026 ein richtiges Signal, doch das reicht bei Weitem nicht aus.“
Towards a Strong R&I Programme under the next Multiannual Financial Framework
The EU is continuously falling behind in global competition and the innovation gap is further increasing between Europe and its competitors, as highlighted by the Draghi and Heitor reports. In face of a changing international order and new geopolitical challenges, R&I play a fundamental role as a driving force for a self-determined and economically strong Europe. R&I must be at the heart of the European economic and technological agenda.
BDI zur Einigung von Union und SPD über Sondervermögen
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, zur Einigung von Union und SPD auf ein Finanzpaket für Infrastruktur und Verteidigung: „Das ist ein wichtiges Signal. Ernst der Lage ist erkannt.“
Vorschläge zum Bürokratieabbau im Strom- und Energiesteuerrecht
Mit den Vorschlägen zum Bürokratieabbau im Strom- und Energiesteuerrecht liefert der BDI einen substanziellen Beitrag zur effektiven Entlastung der Unternehmen und der Verwaltung. Die aus der Unternehmenspraxis zusammengetragenen Vorschläge zeigen einen Weg auf, mit dem Bürger- und Geschäftskundenportal MoeVe die Digitalisierung der Prozesse für beide Seiten zu ermöglichen. Der Aufbau einer Stammdatenbank und die Schaffung einer digitalen Schnittstelle sind hier grundlegende Forderungen. Für den Bürokratieabbau ist aber auch eine grundsätzliche Vereinfachung der notwendigen Steueranmelde- und Steuerentlastungsprozesse notwendig. Zum Rückgriff auf bereits vorhandene Daten (Marktstammdatenregister) sowie zur Reduzierung von Melde- und Prüfprozessen werden Vorschläge gemacht. Ein nachhaltiger Bürokratieabbau im Strom- und Energiesteuerrecht erfordert darüber hinaus eine zwingende Kosten-Nutzen-Betrachtung bei Änderungen von Gesetzen und Verordnungen.
BDI zum Steuerfortentwicklungsgesetz: Steuerliche Maßnahmen der Wachstumsinitiative jetzt schnell umsetzen
Anlässlich der Anhörung zum Steuerfortentwicklungsgesetz äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: „Bund und Länder stehen in gemeinsamer Verantwortung, ein steuerliches Entlastungspaket für die Wirtschaft zu schnüren.“
2025 Federal Budget – Start of the Parliamentary Process
In mid-July 2024, the Federal Cabinet approved a draft of the 2025 federal budget. After first having to close a funding gap of five billion euros, the federal government submitted the final draft to the Bundestag in mid-August 2024. Parliament and the Budget Committee are currently deliberating on the matter. Despite the adjustments, a funding shortfall of approximately twelve billion euros remains.
Budget Crisis: Prioritizing Expenditures and Securing Funding for Investments
The Federal Constitutional Court (BVerfG) blocked a controversial budget maneuver by the traffic-light coalition in mid-November 2023 and declared the transfer of 60 billion euros from unused COVID-19 loans to the Climate and Transformation Fund (KTF) to be unconstitutional. The federal government must now ensure sustainable financing for the necessary ramp-up of public and transformation investments.
Consistently prioritize spending and provide investment incentives
Germany is falling further and further behind when it comes to corporate investment and location decisions, even though tax revenues are growing and the tax-to-GDP ratio is at its highest level since reunification. The BDI is calling on policymakers to take countermeasures—by restructuring federal-state finances, consistently prioritizing spending, and providing appropriate tax incentives for investment.
Schuldenbremse: Konsolidierungsbedarf und Stärkung der Investitionstätigkeit
Deutschland verliert bei Investitions- und Standortentscheidungen von Unternehmen zunehmend an Boden. Die steuerlichen Rahmenbedingungen sind bereits jetzt nicht mehr wettbewerbsfähig. Es ist an der Zeit, neben einer konsequenten Priorisierung der öffentlichen Ausgaben, den Solidaritätszuschlag endgültig abzuschaffen.
Bund-Länder-Finanzen neu ordnen
Bund und Länder müssen für ihre jeweiligen grundgesetzlichen Aufgaben wieder die finanzielle Verantwortung übernehmen. Es müssen klare Prioritäten bei der Aufgabenerfüllung von Bund und Ländern gesetzt werden und die Bund-Länder-Finanzen neu geordnet werden. Auch braucht es eine stabile, krisenfeste und moderne Finanzierung der Kommunen.
Notwendige Einsparungen und Wettbewerbsfähigkeit: Politik muss beide Ziele im Blick haben
Die finanzielle Konsolidierung des Bundeshaushalts ist ein wesentlicher Schritt, um die Schuldenbremse wieder einzuhalten. Innerhalb dieses Rahmens ist die Politik aber gefordert, kräftige Impulse für die öffentliche und private Investitionstätigkeit zu setzen. Eine solide Finanzpolitik ist nicht zuletzt ein Gebot der Generationsgerechtigkeit.
Zur aktuellen Krise der Haushalts- und Finanzpolitik
BDI-Präsident Siegfried Russwurm: „Die Bundesregierung muss jetzt rasch Klarheit über den tatsächlichen Umfang der finanziellen Folgen des Urteils schaffen.“
BDI/PwC Unternehmensteuerkongress 2023: Attraktive Standortbedingungen durch steuerpolitische Maßnahmen schaffen
Im Rahmen des Unternehmensteuerkongress 2023 fordert BDI-Präsident Siegfried Russwurm: „Die Bundesregierung sollte den Mut und die Kraft aufbringen, eine Unternehmensteuerreform auf den Weg zu bringen, die den deutschen Standort im globalen Wettbewerb zukunftssicher macht.“