Europas Platz in der Welt
Diversifizierung ist in Folge geopolitischen und -ökonomischen Ereignisse das Gebot der Gegenwart. Gleichzeitig fußt sie auf einer übergreifenden Strategie, die neben international konkurrenzfähigen Anreizen für aus- und inländische Direktinvestitionen - sowohl nationale als auch globale Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen miteinbezieht.
Nach EuGH-Urteil im Rechtsfall Malamud: Nachjustierung des EU-Normungsrechtsrahmens nötig
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im März 2024 entschieden, dass ein überwiegendes öffentliches Interesse am freien Zugang zu vier harmonisierten europäischen Normen (hEN) besteht. Was zunächst positiv erscheinen mag, lässt jedoch noch viele Fragen offen und beunruhigt Vertreter der Wirtschaft und Normungsorganisationen.
Making Europe strong - with a competitive industry
The industry wants to turn Europe back into a continent of opportunity and growth. To achieve this, three things will be crucial over the next five years: We Europeans must secure our role in the new global world order, defend our values, and assert ourselves in the global competition between locations. We can only master these challenges with a political agenda that focuses on our economic strength. Read our recommendations on how Europe can find new strength.
Praxistaugliche Übergangsfristen für eine wettbewerbsfähige Industrie
Bedingt durch verschiedene Faktoren kollidieren die vom Gesetzgeber vorgeschlagenen Übergangsfristen mit der unternehmerischen Realität und damit verbundenen Entscheidungsanforderungen. Damit die Industrie weiterhin die Möglichkeit besitzt, Produkte unter der Funkanalagenrichtlinie, dem Cyber Resilience Act sowie dem AI Act, auf dem Binnenmarkt in Verkehr zu bringen, appelliert der BDI an die Gesetzgeber, Übergangsfristen von mindestens 48 Monaten vorzusehen.
Diversification is also a task for industry
Angelika Niebler has been a Member of the European Parliament (MEP) since 1999. In addition to her function as Co-Chair of the CDU/CSU-Group in the European Parliament, she is a member of the Committee on Industry, Research and Energy (ITRE). In her interview with BDI, she explains the importance of a united Europe, the central role of the European Parliament and the challenges German industry is facing.
30 years of Single Market: Europe's unfinished success story
Three decades after its entry into force, the European single market remains fragmented. As a result, the EU is missing out on up to 1.1 trillion euros or up to 8.6 percent of additional EU gross domestic product (GDP). In a new demands paper, the BDI discusses ten industrial policy measures to advance the deepening of the single market and unlock its unlocked potential.
30 Jahre EU-Binnenmarkt: Europas unvollendete Erfolgsgeschichte
Auch drei Jahrzehnte nach seinem Inkrafttreten bleibt der europäische Binnenmarkt fragmentiert. Der freie Verkehr von Gütern, Dienstleistungen, Personen, Kapital und Daten ist in vielen Bereichen immer noch Wunschdenken. Der EU entgehen dadurch über eine Billion Euro oder knapp neun Prozent an zusätzlichem EU-Bruttoinlandsprodukt (BIP). Angesichts dieser potenziell enormen Wachstumsgewinne und der zentralen Bedeutung eines starken Binnenmarkts für den politischen und wirtschaftlichen Einfluss Europas in der Welt, diskutiert das vorliegende Forderungspapier zehn industriepolitische Maßnahmen, um die Vertiefung des Binnenmarkts voranzutreiben und sein verborgenes Potenzial zu erschließen.
Industriepolitik Dossier 11/2018
Für das laufende Jahr erwartet der BDI einen Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um 2,5 Prozent. In der Europäischen Union (EU28) wird die Industrieproduktion das fünfte Jahr in Folge steigen. Die weltweite Industrieproduktion dürfte in diesem Jahr um insgesamt 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen und das Welthandelsvolumen um 3,75 Prozent.
Anzeigepflicht von Steuergestaltungen
Zur einheitlichen Umsetzung des OECD/G20 BEPS Aktionspunkts 12 in der EU hat der Rat eine Richtlinie zur Einführung einer Anzeigepflicht von grenzüberschreitenden Steuergestaltungen beschlossen. Die Bundesländer wollen diese Anzeigepflicht auch auf rein nationale Sachverhalte ausdehnen. Der BDI wendet sich gegen übermäßige bürokratische Anforderungen und fordert eine Beschränkung auf die Umsetzung der EU-Richtlinie im Sinne der OECD Anforderungen.
Eine starke und souveräne EU
Die EU muss die Welthandelsordnung stärken und offene Märkte für Handel und Investitionen anstreben. Die Stärkung der Europäischen Union im Inneren wie im Äußeren muss Leitmotiv der Politik sein. Dabei kommt der Festigung der Wirtschaftskraft eine erhebliche Bedeutung zu, denn nur eine wirtschaftlich starke EU ist international durchsetzungsfähig. Zudem müssen auch die rasche Vollendung des Binnenmarkts sowie eine moderne Industriestrategie 2030 Priorität erhalten.
BDI/BDA The German Business Representation Brussels
Excellent relations at international level, above all in the European Union, are essential to German industry. In this context, the realisation of the European single market is of key importance. After the signing of the Treaties of Rome on the establishment of the European Economic Community in 1958, the BDI was one of the first business associations to open a liaison office in Brussels.
Reform der Exportkontrolle
Umfangreiche Änderungen der EG-Dual-Use-Verordnung sieht die EU-Kommission in einem Reformvorschlag vor, den sie im September 2016 vorgelegt hat. Der Technologiestandort Europa kann hierdurch Schaden nehmen. Das Europäische Parlament und der Rat sind deshalb aufgerufen, im Gesetzgebungsverfahren Augenmaß walten zu lassen und offene Fragen zu klären. Der BDI schlägt hierzu konkrete Alternativen vor.
Produktregulierung im EU-Binnenmarkt
Das „New Legislative Framework“ (NLF) ist das Regulierungsmodell, das den europäischen Binnenmarkt überhaupt erst ermöglicht. Der BDI beobachtet jedoch mit Sorge Tendenzen einer Vernachlässigung des NLF. In einem Positionspapier bringt er deshalb konkrete Vorschläge zum Erhalt der Leistungsfähigkeit und zur Weiterentwicklung dieses Erfolgsmodells.