Industrie auf dem Weg zu wirtschaftlicher Resilienz

Die deutsche Industrie stärkt aktiv ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen. Eine neue Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des BDI zeigt, wie Unternehmen Resilienz strategisch angehen, wo sie die größten Risiken sehen und welche Rahmenbedingungen entscheidend sind. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von 154 großen Industrieunternehmen in Deutschland ab 500 Beschäftigten bzw. 100 Millionen Euro Jahresumsatz.

Unternehmen stärken ihre Resilienz – aber sie können es nicht allein

Geopolitische Spannungen, gestörte Lieferketten und veränderte Energiemärkte haben wirtschaftliche Resilienz zu einer Kernaufgabe der deutschen Industrie gemacht. Eine aktuelle Allensbach-Studie im Auftrag des BDI zeigt: Große Unternehmen stärken ihre Widerstandsfähigkeit proaktiv mit konkreten Strategien und Investitionen. Die hohen Kosten dafür tragen sie meist selbst. Dauerhafte Krisenfestigkeit entsteht jedoch nur im Schulterschluss mit den staatlichen Akteuren.

Resilience requires a strategy—not just individual measures

Companies are already investing heavily in their own resilience. However, many risks cannot be managed at the operational level alone. A recent Allensbach study commissioned by the BDI shows that, from the perspective of many companies, there is a lack of a clear vision of what a resilient business location should look like, as well as a lack of an overarching strategy for achieving it. What is needed are clear goals, better framework conditions, and a government that steps in where companies reach their limits.

Ansprechpartner

Dr. Klaus Günter Deutsch

Director Economics
Federation of German Industries

Frederik Lange

Deputy Director Economics
Federation of German Industries