In Zeiten globaler Unsicherheit fordert die Industrie von den G7 eine konstruktive Zusammenarbeit und klare Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit: resilientere Lieferketten, gesicherter Zugang zu kritischen Rohstoffen, regelbasierter Welthandel und verantwortungsvolle KI.

Global Governance
Eine stabile globale Wirtschaftsordnung braucht starke internationale Regeln, offene Märkte und verlässliche Partnerschaften. Der BDI setzt sich für ein funktionierendes multilaterales Handelssystem ein, das faire Wettbewerbsbedingungen sichert und globale Herausforderungen gemeinschaftlich adressiert. Präferenzielle Handelsabkommen helfen, neue Märkte zu erschließen, Wertschöpfung zu stärken und Lieferketten resilienter zu machen. Zugleich bleibt eine moderne Zollpolitik entscheidend, um Handel effizient, sicher und zukunftsfähig zu gestalten.
In Zeiten anhaltender politischer Instabilität, besorgniserregender Aussichten in strategischen Bereichen und wachsender Marktunsicherheit tragen die G7 eine besondere Verantwortung zur Förderung einer soliden und effektiven Zusammenarbeit zwischen Partnern, die die Grundwerte liberaler Demokratien teilen und fördern. Die B7 sind fest entschlossen, dazu beizutragen.
From rampant protectionism to pandemics and climate change – the global economy is facing a multitude of challenges. The communiqués of the G20 are not binding under international law. Nonetheless, the G20 has served as an important agenda-setter and helped to create trust and understanding in the international community. However, geopolitical instability has led to substantial challenges for the G20 to act together and address the challenges of its time.
The BDI spearheaded the German B7 presidency in 2022 in close collaboration with the BDA and DIHK. The B7 has the role to consolidate the interests of the business community of the G7 countries and to develop concrete and actionable recommendations.
Wolfgang Niedermark, Mitglieder der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), kommentiert die jüngsten Ankündigung des US-Präsidenten, die Zölle auf aus der Europäischen Union in die USA eingeführte Lkw und Pkw auf 25 Prozent zu erhöhen: „Das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA muss von beiden Seiten eingehalten werden.“
Wolfgang Niedermark vom BDI warnt vor einer neuen Welthandelsordnung durch die EU-US-Zolleinigung, die Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gefährde und den Druck auf zentrale Industrien erhöhe.
Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI und für internationale Themen zuständig, kommentiert die Ankündigung der US-Regierung von Zöllen gegen Mexiko, Kanada und China „Wir setzen darauf, dass Unternehmensvertreter in den USA ihren Einfluss auf die Regierung in Washington nutzen, um eine Eskalation der Handelskonflikte zu verhindern.“
Erich Paul Lemke, chairman of the BDI Working Group on Customs and Trade Defence Instruments, knows that digitalization offers enormous potential for simplifying customs procedures and must therefore be implemented consistently. In the interview, he also talks about further opportunities for simplification, the creation of a level playing field and other priorities of the working group.
BDI-Präsident Siegfried Russwurm: „Eine Wirtschaftspartnerschaft ist für die europäische Industrie nur nachhaltig, wenn China Wettbewerbsgleichheit für ausländische Unternehmen herstellt.“
Anlässlich der deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen äußert sich BDI-Präsident Siegfried Russwurm: "Brasilien kann ein Hauptakteur auf dem Weg zur grünen Transformation der Weltwirtschaft sein"
Wenn man fragt, wofür die deutsche Industrie weltbekannt ist, sagen viele: für den Maschinenbau und ihre Autos. Und natürlich ist das auch richtig. Aber es sind eben nur zwei von vielen Bereichen, in denen die deutsche Industrie stark und konkurrenzfähig ist. Wo Deutschland vom Export profitiert und warum Freihandel allen hilft – ein Erklärstück.





