Eine stabile globale Wirtschaftsordnung braucht starke internationale Regeln, offene Märkte und verlässliche Partnerschaften. Der BDI setzt sich für ein funktionierendes multilaterales Handelssystem ein, das faire Wettbewerbsbedingungen sichert und globale Herausforderungen gemeinschaftlich adressiert. Präferenzielle Handelsabkommen helfen, neue Märkte zu erschließen, Wertschöpfung zu stärken und Lieferketten resilienter zu machen. Zugleich bleibt eine moderne Zollpolitik entscheidend, um Handel effizient, sicher und zukunftsfähig zu gestalten.

Aktuelles zum Thema Global Governance
Busi­ness 7 – Geschlossen gegen die Frag­men­tierung der mul­ti­lat­eralen Ord­nung

In Zeiten anhaltender politischer Instabilität, besorgniserregender Aussichten in strategischen Bereichen und wachsender Marktunsicherheit tragen die G7 eine besondere Verantwortung zur Förderung einer soliden und effektiven Zusammenarbeit zwischen Partnern, die die Grundwerte liberaler Demokratien teilen und fördern. Die B7 sind fest entschlossen, dazu beizutragen.

The G20: Lead­ing Fo­rum for Glob­al Gov­er­nance

From rampant protectionism to pandemics and climate change – the global economy is facing a multitude of challenges. The communiqués of the G20 are not binding under international law. Nonetheless, the G20 has served as an important agenda-setter and helped to create trust and understanding in the international community. However, geopolitical instability has led to substantial challenges for the G20 to act together and address the challenges of its time.

Die Busi­ness 20: Die Stimme der G20-Wirtschaft

Die Gruppe der 20 (G20), der Zusammenschluss von 19 führenden Industrie- und Schwellenländern und der Europäischen Union, ist zu einem zentralen Forum der Global Governance geworden. Um ihr Mandat zu erfüllen, ein starkes, ausgeglichenes und nachhaltiges Wachstum zu fördern, ist die G20 auf die Expertise der Wirtschaft angewiesen. Dies leistet die Business 20 (B20), die Stimme der Wirtschaft der G20-Länder.

B7 Sum­mit in Québec City: Set­ting the Agen­da for In­clu­sive Growth

As the Canadian government prepares to host the G7 Summit in June 2018, the Summit of the Business 7 (B7) took place in Québec City in early April 2018. The B7 recommendations centered on inclusive growth, resource efficiency, and scaling up small business. The B7 members agreed that open and rules-based markets are indispensable for inclusive growth and called upon the G7 to send a strong signal against all forms of protectionism.

Aktuelles zum Thema Zollpolitik
US-Zöllen: Suchen Schul­ter­schluss mit amerikanis­chen Part­nerver­bän­den

Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI und für internationale Themen zuständig, kommentiert die Ankündigung der US-Regierung von Zöllen gegen Mexiko, Kanada und China „Wir setzen darauf, dass Unternehmensvertreter in den USA ihren Einfluss auf die Regierung in Washington nutzen, um eine Eskalation der Handelskonflikte zu verhindern.“

“Sim­pli­fy Cus­toms Pro­ce­dures and Strength­en Ger­many as a Busi­ness Lo­ca­tion“

Erich Paul Lemke, chairman of the BDI Working Group on Customs and Trade Defence Instruments, knows that digitalization offers enormous potential for simplifying customs procedures and must therefore be implemented consistently. In the interview, he also talks about further opportunities for simplification, the creation of a level playing field and other priorities of the working group.

Für ein­fache Ur­sprungsregeln: Zollsenkun­gen an den Außen­gren­zen nutzbar machen

Ursprungsregeln legen fest, wann eine Ware unter den präferenziellen Bedingungen eines Freihandelsabkommens (FTA) gehandelt werden kann. Sie sollen Handelsumlenkungen verhindern. Allerdings erhöhen sie die Komplexität von Handelsabkommen deutlich. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) leiden unter den zusätzlichen bürokratischen Kosten. Ursprungsregeln sollten daher vereinfacht und harmonisiert werden.

Sim­pli­fy­ing Cus­toms Pro­ce­dures through Dig­i­tal­i­sa­tion and Bu­reau­cra­cy Re­duc­tion

Digitalisation and de-bureaucratisation offer an important opportunity to simplify customs procedures. This is not only to the benefit of economic operators, but also of the customs authorities. Digitalisation of customs procedures must therefore be implemented consistently at all levels and should always lead to a reduction in bureaucratic requirements for economic operators.

Zol­lver­fahren: Schnell­straßen für den Waren­han­del

Täglich exportieren und importieren deutsche Unternehmen Waren im Wert von mehreren Milliarden Euro. Damit ein Produkt aus nicht-europäischen Ländern nach Deutschland eingeführt werden kann, müssen Unternehmen allerdings zahlreiche Hürden nehmen. Auch im Ausland treffen deutsche Unternehmen auf erhebliche Barrieren. Damit der Handel auch in Zukunft Motor für Wachstum und Arbeitsplätze ist, müssen Zölle abgebaut und Zollverfahren modernisiert und digitalisiert werden.