Kein gemeinsamer Weg: Die Europäische Union erlebt einen Rückfall in nationale Egoismen. © Fotolia/ymgerman

Ein gemeinschaftliches Europa meistert die Herausforderungen

Die Europäische Union ist in keinem guten Zustand. Die gemeinsame Währung steht unter Druck, wirtschaftliche Ungleichgewichte in den Mitgliedsländern sorgen für Unzufriedenheit und die Flüchtlingsbewegungen belasten die Beziehungen der Mitgliedsländer untereinander. Eine Rückbesinnung auf die Gemeinschaft ist nötig.

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Handlungsempfehlungen

19. WP: Empfehlungen | Europa

Sicherheit, Migration, Wachstum, Arbeitsplätze, Klimawandel, Ressourcenknappheit: All diese Herausforderungen haben eine internationale Dimension. Effiziente Lösungen können nur auf europäischer Ebene oder mit europäischem Engagement gefunden werden. Die Politik allein wird diese Aufgaben nicht bewältigen können. Sie braucht eine starke, global wettbewerbsfähige Wirtschaft.

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Industrie in Europa

Bisher ist es das Ziel, den Anteil des Verarbeitenden Gewerbes am Bruttoinlandsprodukt bis zum Jahre 2020 auf 20 Prozent anzuheben. Das wird nur dann nachhaltig sein, wenn nunmehr weitere industriepolitische Ziele definiert werden. Um neue Ziele festzulegen, müssen wir die Entwicklung, den Status quo und die Perspektiven der Industrie Europas nachvollziehen können. Aus diesem Grunde hat der BDI die Aktualisierung einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts IW Consult aus dem Jahre 2013 in Auftrag gegeben.