Pressemeldung

US-Zölle: Zügig auf USA zugehen und Klarheit über Zölle und Handelsregeln schaffen

BDI-Präsident Peter Leibinger: „Die EU sollte, unterstützt durch die Bundesregierung, zügig auf die Vereinigten Staaten zugehen und Klarheit über Zölle und Handelsregeln schaffen.“

„Die Entscheidungen schaffen neue große Unsicherheit für den transatlantischen Handel. Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks brauchen jetzt schnell Planungssicherheit und verlässliche Handelsbedingungen. Die EU sollte, unterstützt durch die Bundesregierung, zügig auf die Vereinigten Staaten zugehen und Klarheit über Zölle und Handelsregeln schaffen. Nur durch Gespräche lässt sich Transparenz herstellen und das Vertrauen in die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen sichern.

Die Vereinbarung der EU mit den USA vom August 2025 ist der Maßstab, hinter deren Bedingungen dürfen wir nicht zurückfallen. Sollte sich jetzt die Chance eröffnen, darüber hinaus weitere Handelserleichterungen zu verhandeln, sollte die EU sie nutzen. Das wäre für beide Seiten von Vorteil.

Der Oberste Gerichtshof der USA hat mit seinem Urteil ein starkes Unterstützungssignal für eine regelbasierte Handelsordnung anstelle unilateraler Maßnahmen gesetzt. Das Urteil belegt deutlich, dass die Gewaltenteilung in den USA weiter funktioniert.“ 

Ansprechpartner

Leonie Heitmüller

Pressesprecherin Kommunikation
BDI e.V.

Jonas Rautenberg

Referent Kommunikation
BDI e.V.