EU AI-Act: Europa braucht KI, die in der Industrie skaliert – nicht doppelte Regeln
Zu den weiteren Verhandlungen über den EU-AI-Act äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Europa braucht KI, die in der Industrie skaliert – nicht doppelte Regeln.“
Kreislaufwirtschaft: 880 Milliarden Euro Wertschöpfungspotenzial für die deutsche Industrie
Zusätzliche Wertschöpfung, resilientere Lieferketten, geringere Rohstoffabhängigkeiten und ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz – die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) ist ein strategischer Wachstumsmotor für den Industriestandort Deutschland. Die Boston Consulting Group (BCG) hat im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) die Effekte der Kreislaufwirtschaft auf die Branchen Mobilität, Maschinenbau, Bauwesen, Energie sowie Textil untersucht. Die Studie „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz: Chancen der Circular Economy für die deutsche Industrie“ zeigt: Die zirkuläre Bruttowertschöpfung kann sich von heute 60 Milliarden Euro auf bis zu 125 Milliarden Euro im Jahr 2045 mehr als verdoppeln – und das innerhalb bestehender Industrie- und Wertschöpfungsstrukturen.
Trumps neue Zollankündigungen: Handelsabkommen muss von beiden Seiten eingehalten werden
Wolfgang Niedermark, Mitglieder der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), kommentiert die jüngsten Ankündigung des US-Präsidenten, die Zölle auf aus der Europäischen Union in die USA eingeführte Lkw und Pkw auf 25 Prozent zu erhöhen: „Das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA muss von beiden Seiten eingehalten werden.“
1 Jahr Regierung: Überzeugende Agenda des Aufbruchs fehlt
Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), äußert sich zum Jahrestag des Antritts der Bundesregierung am 6. Mai: „Für eine Reformagenda fehlt vor allem ein ideelles Dach, eine überzeugende Beschreibung des Ziels für eine Agenda des Aufbruchs.“
Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage: Strategische Partnerschaft ausbauen für Stärkung von Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit
Zum Auftakt der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage erklärt BDI-Präsident Peter Leibinger: „Strategische Zusammenarbeit mit einem verlässlichen Partner wie Brasilien fördert Resilienz und industrielle Stärke.“
BDI-Präsident Leibinger: Der Druck auf die Industrie wächst – Regierung muss umfassende Strukturreformen umsetzen
Die Industrieproduktion in Deutschland wird dieses Jahr nach Erwartung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) bestenfalls stagnieren. Der Verband senkte angesichts eines schwachen Jahresstarts zum Auftakt der Hannover Messe seine Prognose und sieht angesichts des Iran-Kriegs sogar Risiken für einen erneuten Rückgang der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe im laufenden Jahr.
Koalitionsausschuss: Ergebnis ist enttäuschend
Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) kommentiert die Ergebnisse des gestrigen Koalitionsausschusses: „Die kleinteiligen Ankündigungen für einzelne Felder bleiben weit hinter dem zurück, was nötig ist, um die Wachstums- und Investitionskräfte in Deutschland zu stärken.“
BDI zu ETS-Anpassungen: Reform muss Industrie in Europa sichern
Zu den Vorschlägen der EU-Kommission zur Anpassung des Emissionshandelssystems sagt Holger Lösch, stellv. BDI-Hauptgeschäftsführer: „Ohne schnelle Kurskorrekturen drohen Werkschließungen und Produktionsverlagerungen“.
BDI zu Ergebnissen der Finanzkommission Gesundheit: GKV-Finanzen sind ein Effizienzproblem – kein Umverteilungsproblem
Zu den Ergebnissen der Finanzkommission Gesundheit äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Die aktuellen Vorschläge setzen nicht die richtigen Prioritäten.“
EP-Abstimmung über EU‑US‑Zoll‑Abkommen: Wichtiger Schritt für Stabilität
Zur heutigen EP-Abstimmung über das EU-US-Zoll-Abkommen äußert sich Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Das heutige Votum des Europäischen Parlaments ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der transatlantischen Handelsbeziehungen.“
Reformvorschläge von Klingbeil: Ohne entschlossene Strukturreformen bleibt Deutschland in der Wachstumsschwäche
Zu den Reformvorschlägen von Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil erklärt BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: „Wenn die Regierung jetzt nicht mit entschlossenen Strukturreformen ein klares Signal setzt, wird Deutschland die Wachstumsschwäche nicht überwinden können.“
Handel mit Australien: Abkommen ist Signal – jetzt Tempo bei weiteren Handelsabkommen erhöhen
Zum geplanten Freihandelsabkommen mit Australien äußert sich Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Das Abkommen ist wirtschaftlich und strategisch bedeutsam.”
EU-Gipfel: Muss klare Prioritäten für Europas Wettbewerbsfähigkeit setzen
Anlässlich des EU-Gipfels sagt Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin: „Europäischer Rat muss klare Prioritäten für Europas Wettbewerbsfähigkeit setzen.“
Änderungen im Kartellrecht: Eilverfahren mit tiefgreifenden Risiken für Wettbewerb und Investitionen
Zu den von der Bundesregierung geplanten Änderungen im Kartellrecht im Rahmen des Kraftstoffmaßnahmenpakets äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Die Bundesregierung ist dabei, in einem überstürzten Eilverfahren tiefgreifende und riskante Eingriffe in das Wettbewerbsrecht auf den Weg zu bringen. Das schafft in den Unternehmen enorme Unsicherheit und gefährdet Investitionen quer durch alle Branchen."
EU Inc: Wichtiger Impuls gegen fragmentierten Binnenmarkt
Zur Vorstellung des Vorschlags der EU-Kommission für die neue Rechtsform EU Inc äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Mit der EU Inc setzt die EU-Kommission einen wichtigen Impuls gegen die Fragmentierung des Binnenmarkts durch 27 unterschiedliche nationale Unternehmensrechtsformen.“
BDI-Präsident Peter Leibinger bei der Münchner Sicherheitskonferenz: Gesamtheitliche Resilienz entsteht nur mit starker industrieller Basis
Bei der Auftaktveranstaltung zur 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) von BDI und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft äußert sich BDI-Präsident Peter Leibinger: „Ohne starke Industrie gibt es keine Sicherheit, Freiheit und Handlungsfähigkeit.”
Agenda „EinfachStaat“: Expertenkreis zeigt blinde Flecken der Staatsmodernisierung auf
Mit der Agenda „EinfachStaat – Neustart für Verwaltung und Industrie“ legt der vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) eingesetzte, organisierte und begleitete hochrangig besetzte Expertenkreis konkrete Handlungsempfehlungen für Bürokratieabbau, Staatsmodernisierung und Verwaltungsdigitalisierung vor.
KRITIS Dachgesetz im Bundesrat: Zügig wirksame Regeln zum Schutz unserer kritischen Infrastruktur schaffen
Zur Beratung des KRITIS-Dachgesetzes im Bundesrat sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie: „In der aktuellen Sicherheitslage sollten weitere Verzögerungen unbedingt vermieden werden.”
IAA: Bürokratie-Risiko statt Wachstumstreiber
Anlässlich der Vorstellung des Industrial Accelerator Acts durch die EU-Kommission sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Der Industrial Accelerator Act ist in der jetzigen Form eher ein Bürokratie Risiko als ein Wachstumsbeschleuniger.“
Klimaklagen: Klimaschutz braucht Rechtssicherheit – keine Steuerung per Klage
Zur Verhandlung des Bundesgerichtshofs zu Unterlassungsklagen gegen einzelne Unternehmen aus Gründen des Klimaschutzes sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Der Gesetzgeber muss Klimapolitik politisch absichern und rechtssichere Rahmenbedingungen schaffen.“