
2026 muss das Jahr der Reformen werden
Reformen jetzt: Das sind unsere Forderungen
- Runter mit Energiekosten
- Runter mit Bürokratie
- Runter mit den Arbeitskosten
- Mehr investieren
- Mehr Freihandel
- Mehr Arbeitskräfte gewinnen
BDI-Präsident Peter Leibinger zur Dringlichkeit
Die Kosten für Unternehmen sind zu hoch – es müsste sich also gravierend etwas ändern, damit wir eine Chance haben, die Wertschöpfung in Deutschland zu halten.
Peter Leibinger – BDI Präsident

Industriebericht Dezember 2025
Der BDI rechnet mit einem Rückgang der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe um minus zwei Prozent (bisher - 0,5 %). In der Europäischen Union dürfte die Industrierezession bereits beendet sein, daher korrigiert der BDI seine Prognose nach oben und rechnet im laufenden Jahr mit einem Anstieg der Industrieproduktion um ein Prozent (bisher - 1 %). Die deutschen Warenexporte dürften im Jahr 2025 nicht weiter sinken.
Investitionen in der Warteschleife
Trotz des verschärften weltweiten Wettbewerbs dürfte der Euroraum moderat wachsen. Zwar wurde ein Zollkompromiss mit den USA erzielt, doch die Belastung für den Außenhandel bleibt hoch. Deutschland setzt mit umfangreichen Infrastruktur- und Verteidigungsausgaben den stärksten fiskalischen Impuls im Euroraum. Dennoch ist keine deutliche Zunahme der europäischen Investitionstätigkeit im Sinne der Draghi-Agenda erkennbar. Insgesamt bleibt das Wachstumspotenzial im Euroraum zu niedrig, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Europa muss daher seine strukturellen Rahmenbedingungen dringend verbessern.


