CatalHyst: Deutsch- Kolumbianische Zusammenarbeit in der Wasserstoffindustrie
Kolumbien ist der größte Steinkohleexporteur Lateinamerikas. Angesichts knapper werdender Reserven hat sich das Land im Jahr 2015 zu dem ambitionierten Ziel verpflichtet, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen und bis 2030 die Treibhausgasemissionen um 51 Prozent zu verringern. Die Nutzung von grünem Wasserstoff und Derivaten könnte einen entscheidenden Beitrag zum Erreichen dieser Ziele leisten. Hier knüpft ein gemeinsames Projekt des BDI und des kolumbianischen Unternehmerverbands ANDI an.
Wichtige Entscheidungen zum Wasserstoff-Kernnetz gefallen
Ohne einen raschen Infrastrukturaufbau kein Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft. Nun wurden wichtige Weichen für das angekündigte Wasserstoff-Kernnetz gestellt: Bis 2032 soll für 19,8 Milliarden Euro ein rund 9700 Kilometer langes Wasserstoffnetz in Deutschland entstehen. Die technischen Arbeiten sollen bereits nächstes Jahr beginnen, aber Fragen zur Finanzierung sind noch offen.
Nationalen Wasserstoffstrategie: Überarbeitung war angesichts der Entwicklungen auf den Energiemärkten überfällig
Zur Verabschiedung der überarbeiteten Nationalen Wasserstoffstrategie im Bundeskabinett äußert sich Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Die Überarbeitung war angesichts der Entwicklungen auf den Energiemärkten überfällig“.
Nationale Wasserstoffstrategie: Entwurf des BMWK geht nicht weit genug
Angesichts veränderter Rahmenbedingungen ist eine Weiterentwicklung der Nationalen Wasserstoffstrategie dringend erforderlich. Ein inoffizieller Entwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur Fortschreibung geht jedoch nicht weit genug, um den notwendigen Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft in Deutschland zu sichern.
Elektrolyseure: Das Herzstück der Wasserstoffproduktion
Das Gelingen der Energiewende hängt maßgeblich von der Wasserstofftechnologie ab. Aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten setzen viele Industriezweige auf das zukunftsweisende Element. Um den hohen Bedarf decken zu können, sind leistungsstarke Elektrolyseure unverzichtbar. Diese entstehen in Zukunft in Berlin.
Wasserstoff statt Kohle: Die Stahlproduktion in Deutschland wird grün
Die Transformation der Grundstoffindustrie spielt beim Kampf gegen den Klimawandel eine entscheidende Rolle. Deutsche Unternehmen begegnen dieser Herausforderung mit Mut zu Investitionen und der Bereitschaft, ganz neue Wege zu gehen. Ein Beispiel ist die Technologiewende in der Stahlproduktion.
Nationale Wasserstoffstrategie: Weiterentwicklung dringend erforderlich
Der BDI hat eine Stellungnahme zur Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie veröffentlicht, dazu äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Weiterentwicklung der Nationalen Wasserstoffstrategie dringend erforderlich“.
Potenziale der Verteilnetzebene für den Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft
In einem gemeinsamen Verbände-Appell kritisiert der BDI die Pläne der EU-Kommission zur eigentumsrechtlichen Trennung des Wasserstoff- und Gasnetzes auf Verteilnetzebene (sogenannte Unbundling). Ein solches Vorhaben würde durch einhergehende rechtliche Unsicherheiten den dringend notwendigen Wasserstoffhochlauf behindern. Die Bundesregierung sollte sich daher dafür einsetzen, dass der Energieministerrat der Position des Europäischen Parlaments folgt.
Wasserstoff – Energieträger der Zukunft
Bei der Frage wie Deutschland klimaneutral werden kann, steht Wasserstoff ganz oben auf der Agenda. Doch was macht Wasserstoff zum potenziellen Öl von morgen? Wie wird Wasserstoff hergestellt und genutzt?
Deutsch-Australische Wasserstoffbrücke noch vor 2030 realisierbar
Die Untersuchungen von HySupply zeigen, dass der Import von erneuerbarem Wasserstoff aus Australien mittels verschiedener Optionen machbar ist. Dennoch gibt es einigen Hürden, die eine zeitnahe Realisierung der Lieferkette im notwendigen Maßstab erschweren. Der „Demand Side Action Plan“ zeigt, was jetzt insbesondere in Deutschland und der EU passieren muss, damit die deutsch-australische Wasserstoffbrücke noch vor 2030 realisiert werden kann.
Was kann die längste Wasserstoffbrücke der Welt?
Die Delegation des BDI und acatech waren Ende Mai auf einer intensiven Fact-Making-Mission in Australien. Die Delegierten und die australischen Stakeholder aus Industrie, Wissenschaft und Politik kamen zu erkenntnisreichen Interaktionen – um den Hochlauf eines globalen Wasserstoffmarktes zu beschleunigen.
Wie sieht die Energieversorgung von morgen aus?
Grüner Wasserstoff wird als Energieträger einer klimaneutralen Zukunft beschrieben. Als Schlüsseltechnologie spielt er eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung energieintensiver Sektoren. Doch reicht das, um die Klimaziele einzuhalten? Sopna Sury, Chief Operating Officer Hydrogen bei RWE Generation erzählt, was notwendig ist, damit Deutschland ein klimaneutrales Industrieland werden kann.
Deutschland auf dem Weg in eine Wasserstoff-Ära?
Bis 2030 soll ein wettbewerbsfähiger Wasserstoffmarkt in Deutschland entstehen – eine Herkulesaufgabe für die deutsche Industrie und die Bundesregierung. Damit allein die klimaneutrale Erzeugung von Industrieprodukten Realität wird, werden laut Nationalem Wasserstoffrat künftig mindestens 100 Terrawattstunden (TWh) Wasserstoff im Jahr benötigt. Doch woher soll der klimaneutrale Wasserstoff kommen, damit der flächendeckend für die Industrie und weitere Anwendungen zur Verfügung steht?
Wasserstoff kommt ins Energiewirtschaftsgesetz
Ende März 2021 wird der Bundestag in der ersten Lesung des EnWG erstmals über die Regulierung von Wasserstoffnetzen beraten. Die Industrie begrüßt dies, bedauert aber, dass im vorangegangenen Kabinettsbeschluss eine Integration von Wasserstoff in die bestehenden Erdgasnetze abgelehnt wird. Stattdessen soll es eine strikte Trennung der beiden Regulierungsrahmen geben.
Herausforderung globaler Wasserstoffmarkt – Länder haben unterschiedliche Ziele
Aus den Wasserstoffstrategien von Japan, Südkorea, Australien, Deutschland und der EU wird klar: Für den Erfolg von Wasserstoff ist internationale Kooperation wichtig. Die Herausforderung: Nicht alle Länder streben in erster Linie die Reduktion von CO2-Emissionen an, was zu unterschiedlichen Präferenzen bei der „Farbe“ des Wasserstoffs führt. Um diese Unterschiede zu überwinden, braucht es Transparenz auf dem globalen Wasserstoffmarkt.
Mit Wasserstoff in ein neues Energiezeitalter
Wasserstoff hat das Potential Erdöl als wichtigsten Energieträger abzulösen. Deutschland kann auf dem Weg zur grünen Wasserstoffwirtschaft eine Vorreiterrolle bei innovativen Technologien und Infrastrukturprojekten einnehmen. Dafür muss sich das Land einigen Herausforderungen stellen.