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Reformbedarf bei der Thesaurierungsbegünstigung

Die Thesaurierungsbegünstigung soll Personenunternehmen beim Einbehalt ihrer Gewinne für unternehmensinterne Investitionen steuerlich mit Kapitalgesellschaften gleichstellen und damit die Eigenkapitalausstattung der Unternehmen stärken. Allerdings ist sie, auch nach den Nachbesserungen durch das Wachstumschancengesetz und das Investitionssofortprogramm technisch so fehlerhaft und bürokratisch ausgestaltet, dass sie von nur wenigen Unternehmern in Anspruch genommen wird. Daher sind dringende Nachbesserungen vorzunehmen, um den Verbleib von Gewinnen im Unternehmen zu unterstützen.

Veröffentlichung
10.11.2025

Konjunkturimpuls? Bürokratieabbau!

Angesichts konjunktureller Schwäche und schwindender Wettbewerbsfähigkeit ist die Diskussion über gezielte Entlastungen für den Standort Deutschland berechtigt – und dringend nötig. Ein Fünftel der deutschen Industriewertschöpfung steht mittelfristig auf dem Spiel. Wer weniger Bürokratie wagt und besseres Recht setzt, kann allerhand Potenziale heben. Das Bürokratieentlastungsgesetz IV blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück – jetzt braucht es einen systematischen, entschlossenen Abbau überflüssiger Vorschriften.

Artikel
28.04.2025

Welche Zukunft hat der industrielle Mittelstand in Deutschland?

Der deutsche Mittelstand steht unter Druck. Das globale und europäische Umfeld wird immer unübersichtlicher, der Standort zeigt konjunkturelle und strukturelle Schwächen, Märkte und Wertschöpfungsverbünde zeigen sich volatil, Unternehmen sind in der Transformation gefordert. Auf welche Szenarien muss sich der industrielle Mittelstand bis 2030 einstellen? Ein Gespräch mit Familienunternehmer Hans-Toni Junius über seine Zukunftsprognosen für den Standort Deutschland.

Artikel
22.11.2024

Zum Ansatz der Szenario-Methode

Szenarien sind keine Prognosen zukünftiger Entwicklung, sondern als zugespitzte Denkfiguren bzw. Gedankenexperimente zu verstehen. Sie helfen uns, die Welt besser zu verstehen und Gegenwartsereignisse in mittel- bis langfristige Zukunftskontexte einzuordnen.

Artikel
14.11.2024

Etwas ratlos vor der politischen Praxis in Europa

Als Familienunternehmer in sechster Generation und als Vorsitzender des BDI/BDA-Mittelstandsausschusses ist Hans-Toni Junius ein überzeugter Europäer. Ein Jahr vor der Europawahl beschreibt er, was er von Brüssel wahrnimmt und von dort erwartet. Gleichzeitig fordert er Mittelständler dazu auf, die Vorteile der EU auch in den Betrieben klar zu benennen und sich beherzt für Europa zu engagieren.

Artikel
12.07.2023

Mid-Caps ergänzend zu KMU als Unternehmenskategorie einführen

„Mittelstand“ für gezielte Politik zu definieren, bleibt eine Aufgabe in Berlin und Brüssel. Die EU hat 2005 mit Schwellenwerten kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) definiert. Aus dem Blick geraten dabei viele Unternehmen des industriellen Mittelstands. Daher sollte die Politik zügig auch „Mid-Cap Unternehmen“ ergänzend als Kategorie einführen. Hilfreich wäre, parallel dazu die KMU-Definition zu überprüfen.

Veröffentlichung
27.06.2023

Unternehmen entlasten, Wirtschaft stärken

Immer mehr kumulative Regulierung droht, Investitionen zu verzögern, zu verhindern oder ins Ausland zu drängen. Gefragt sind politischer Wille zum Bürokratieabbau und Pragmatismus. Im Koalitionsvertrag hat die Ampel ein viertes Bürokratieentlastungsgesetz angekündigt. Grundlage für einen Referentenentwurf ist eine umfassende Verbändeabfrage des Bundesjustizministeriums Anfang 2023. Der BDI hat sich mit konkreten Entlastungsvorschlägen eingebracht.

Veröffentlichung
22.05.2023

Verantwortungseigentum weiter denken

Die Berliner Stiftung „Verantwortungseigentum“ hat  Anfang 2021 einen Regelungsvorschlag für eine „GmbH mit gebundenem Vermögen“ (GmbH-gebV) entworfen. Diese Idee hat Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden. Ziel ist es, einen rechtlichen Rahmen für Unternehmen mit einem treuhänderischen Unternehmensverständnis zu schaffen. Die GmbH-gebV ist aus Sicht des BDI weder geeignet noch erforderlich für die Zielsetzung eines nachhaltigen und verantwortungsvollen Unternehmertums.

Veröffentlichung
06.09.2022

Globalisierungsszenarien: Herausforderungen für Unternehmen

Für die deutsche Industrie sind offene Märkte überlebenswichtig. Hiesige Unternehmen sind weltweit aktiv, produzieren viel für das Ausland, beziehen Rohstoffe und Zulieferteile aus anderen Ländern. Sollte die Weltwirtschaft zunehmend in Blöcke zerfallen, könnte die Attraktivität des Standortes Europa erheblich leiden. Das zeigt das gemeinsame Projekt zu Globalisierungsszenarien von Unternehmen, BDI und Bertelsmann Stiftung.

Artikel
12.01.2022

Verantwortlich handeln – Risiko minimieren

Mittelstand und Familienunternehmen prägen den Wirtschaftsstandort Deutschland. Unternehmerisches Tun erfordert Entscheidungen, bei denen Chancen und Risiken abzuwägen sind. Es gilt, Rechtsvorgaben stets einzuhalten und „compliant“ zu handeln. Der BDI-Leitfaden „Verantwortlich handeln – Risiko minimieren“ soll für das Thema sensibilisieren und erste Anhaltspunkte aufzeigen, um rechtliche Risiken im Unternehmen erkennen und verhindern zu können.

Veröffentlichung
13.03.2019

Die größten Familienunternehmen in Deutschland I/2018

Startups und industrieller Mittelstand werden oft als unterschiedliche Welten wahrgenommen. Dabei können beide voneinander profitieren, wenn sie sich für eine Zusammenarbeit entscheiden: Türen zu neuen Prozessen und Produkten können geöffnet, innovative Betriebswege beschritten werden. Die Umfrage unter den größten Familienunternehmen Deutschlands zeigt, dass viele Unternehmen die Chancen einer Kooperation mit Startups erkennen und sich damit für Herausforderungen der Zukunft aufstellen.

Veröffentlichung
10.07.2018

Die größten Familienunternehmen in Deutschland II/2017

Die rund 4.500 größten Familienunternehmen Deutschlands stehen wirtschaftlich gut da: Sie steigerten ihre Umsätze und Beschäftigung in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Betrachtet nach einzelnen Bundesländern, zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede: Während die Beschäftigung 2015 in Bremen, Saarland und Baden-Württemberg über fünf Prozent gewachsen ist, betrug der Beschäftigungsaufbau in den neuen Bundesländern und Hamburg weniger als ein Prozent.

Veröffentlichung
28.12.2017

Die größten Familienunternehmen in Deutschland I/2017

Weniger als die Hälfte aller großen Familienunternehmen sieht sich bei der Digitalisierung gut aufgestellt. Das größte Hemmnis für mehr Digitalisierung in Familienunternehmen ist fehlendes Know-how der Mitarbeiter. Das zeigt die Befragung der größten Familienunternehmen des BDI und der Deutschen Bank. Das Institut für Mittelstandsforschung IfM Bonn hat dafür zwischen März und Mai 2017 über 300 Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz befragt.

Veröffentlichung
14.08.2017

Mittelstandspolitik

Wirtschaftlich hat Deutschland ein Erfolgsmodell, um das uns Viele beneiden:<br />den Mittelstand mit seinen zahlreichen Familienunternehmen.<br />Über 90 Prozent der deutschen Unternehmen sind Mittelständler.<br />Damit der industrielle Mittelstand auch in Zukunft wichtiger Pfeiler und Jobgarant der deutschen Wirtschaft bleibt, hat der BDI anhand von Faktenchecks und Argumenten konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger abgeleitet.

Veröffentlichung
17.05.2017

Die größten deutschen Familienunternehmen in Deutschland 2016

Im Auftrag von BDI und der Deutschen Bank untersuchte das Institut für Mittelstandsforschung die rund 4.700 größten Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Diese wiesen über alle Wirtschafts­bereiche hinweg eine durchweg positive Entwicklung zwischen 2012 und 2015 auf. Insgesamt konnten die größten deutschen Familienunternehmen mehrheitlich ihre Ertragslage verbessern und durch diese ihre Eigenkapitalausstattung weiter ausbauen. Gemessen an ihrem Umsatz zeigten sich die Familienunternehmen besonders leistungsfähig und wiesen zwar eine durchgängig positive, jedoch schwankende Investitionsquote auf – ein Aspekt, bei dem BDI und Deutsche Bank vor allem in den neuen Bundesländern Nachholbedarf sehen.

Veröffentlichung
28.12.2016

Schlaglicht Mittelstand: Die Energiewende

Die Energiewende ist für die Zukunft eines erfolgreichen deutschen Mittelstands von großer Bedeutung. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist derzeit das Hauptinstrument zur Umsetzung der Energiewende, hat jedoch zu enormen Belastungen standorttreuer mittelständischer Unternehmen geführt. Der BDI setzt sich daher für wettbewerbsfähige und stabile Rahmenbedingungen sowie eine langfristige Planungssicherheit für mittelständische Unternehmen ein, um Wohlstand, Investitionen und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und einen effizienten Klimaschutz weltweit voranzubringen – denn Energie- und Klimapolitik ist Mittelstandspolitik.

Veröffentlichung
01.10.2016

Drei Fragen an Hans-Toni Junius

Der Vorsitzende des BDI/BDA-Mittelstandsausschusses nimmt Stellung zur neuen Erbschaftsteuer.

Artikel
16.09.2016

Die größten Familienunternehmen in Deutschland II/2016

Deutschlands große Familienunternehmen profitieren von ihrer Exportstärke. Etwa jeden dritten Euro verdienten sie im vergangenen Jahr durch die Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen. Wie bewerten die international aktiven Familienunternehmer die Auswirkungen der teils zunehmenden globalen Unsicherheiten auf ihr eigenes Geschäft? Aufschluss gibt die Studie „Die größten Familienunternehmen in Deutschland“, die der BDI und die Deutsche Bank gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn jährlich veröffentlichen. An der Umfrage nahmen rund 380 der 4.500 größten Familienunternehmen in Deutschland teil, die mindestens 50 Millionen Euro im Jahr umsetzen.

Veröffentlichung
01.08.2016

Die größten Familienunternehmen in Deutschland I/2016

Rund ein Viertel der großen deutschen Familienunternehmen hat in den vergangenen drei Jahren ein völlig neues Produkt auf den Markt gebracht. Jedes zweite große Familienunternehmen hat im selben Zeitraum durch Innovationen die eigene Produktpalette erweitert, gut 60 Prozent haben die Produkte und Dienstleistungen verbessert. Das ergibt die Befragung „Die größten Familienunternehmen in Deutschland”, die der BDI und die Deutsche Bank gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) jährlich veröffentlichen. An der Befragung nahmen rund 380 der 4500 größten Familienunternehmen in Deutschland, mit mindestens 50 Millionen Euro im Jahresumsatz teil.

Veröffentlichung
07.07.2016

Die größten Familienunternehmen in Deutschland - 6/2015

Im Auftrag von BDI und der Deutschen Bank untersuchte das Institut für Mittelstandsforschung die rund 4.500 größten Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Diese konnten zwischen 2012 und 2013 ein solides Umsatz- und Beschäftigungsplus erzielen, verbuchten jedoch einen Rückgang der Renditen. Für 2014 deutete sich im Hinblick auf Umsatz und Beschäftigung eine höhere Wachstumsdynamik sowie ein deutlicher Anstieg aller Rentabilitätskennziffern an. Im Jahr 2015 zeigt das Konjunkturbarometer für die deutsche Wirtschaft nach oben, es bleibt jedoch abzuwarten, welchen Einfluss u.a. die Lage im Euroraum und die insgesamt etwas schwächere Weltkonjunktur auf die Entwicklung der größten Familienunternehmen haben werden.

Veröffentlichung
01.11.2015