BDI zum KRITIS-Dachgesetz: Zu echter Resilienz bleibt ein weiter Weg
Zur Abstimmung über das KRITIS-Dachgesetz sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Koalitionsausschuss setzt positives Signal mit der Agenda für Resilienz – konkretes Gesetz bleibt aber hinter den Notwendigkeiten in der aktuellen Bedrohungslage zurück.“
Aufholjagd im All
Die Studie „Aufholjagd im All“, entstanden in Kooperation mit Roland Berger, zeigt, warum Deutschland und Europa handeln müssen: Die Raumfahrt ist ein Schlüssel für Wachstum, Innovationstreiber und Sicherheitsfaktor. Zielgerichtete Investitionen, Mut zum Risiko, eine strategische Vision und Freiheit für Innovation eröffnen Chancen: für die Industrie, unsere Souveränität und Sicherheit.
Referentenentwurf Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung für die Bundeswehr
Der gemeinsame Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesministeriums für Verteidigung für ein Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung für die Bundeswehr (Bundeswehr-Planungs- und Beschaffungsbeschleunigungsgesetz BwPBBG) enthält weitreichende Sonderregelungen im Bereich Verteidigung und Sicherheit. Die bestehende Bedrohungslage rechtfertigt es, auf diese Sondersituation befristet zu reagieren. Diese Sonderregelungen dürfen aber weder ohne vorherige gründliche Überprüfung nach Ablauf der Befristung grundlos perpetuiert noch per se auf das allgemeine Vergaberecht übertragen werden.
BTW25: Strategisch souverän werden
Strategische Souveränität im europäischen Verbund ist für Deutschland in der Zeitenwende von entscheidender Bedeutung. Sie sichert dem Land in Zeiten großer geopolitischer und wirtschaftlicher Veränderungen Handlungsfähigkeit. Angesichts des russischen Angriffkriegs gegen die Ukraine, dem wachsenden Einfluss autoritärer Staaten und technologischer Umbrüche muss Deutschland mehr für seine Souveränität tun.
Deutschland muss zum Gestalter des globalen Wandels werden
Das Jahr 2024 präsentiert sich erneut als ein Jahr voller Herausforderungen: der Aufstieg revisionistischer Mächte, der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, Attacken auf die Lebensadern des globalen Handels – sei es im Cyberspace oder in physischer Form – sowie wachsende politische und gesellschaftliche Spannungen sowohl in Deutschland als auch der Welt.
Münchner Sicherheitskonferenz 2024
Europas Herausforderungen meistern – mit einer wettbewerbsfähigen Industrie
Wir wollen Europa wieder zu einem Kontinent der Möglichkeiten und des Wachstums machen. Dafür kommt es in den nächsten fünf Jahren vor allem auf drei Dinge an: Wir Europäer müssen unsere Rolle in der neuen globalen Weltordnung sichern, unsere Werte verteidigen und uns im globalen Standortwettbewerb behaupten. Diese Herausforderungen meistern wir nur mit einer politischen Agenda, die auf unsere wirtschaftliche Stärke setzt - als notwendige Voraussetzung für Resilienz, Sicherheit, Digitalisierung, Klima- und Umweltschutz. Unsere Prioritäten für eine bessere Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Europa.
Susanne Wiegand, Vorsitzende des BDI-Ausschusses für Sicherheit
„Die Zeitenwende bedeutet, dass wir den Wert von Sicherheit wieder erkennen müssen.“ Das sagt Susanne Wiegand, Vorsitzende des BDI-Ausschusses für Sicherheit und CEO der Renk Group. Die diplomierte Betriebswirtin begann ihre Karriere als Beraterin. Sie bringt mehr als 20 Jahre Managementerfahrung in den Bereichen Fusionen und Übernahmen, Unternehmensführung und operatives Geschäft bei Unternehmen wie Rheinmetall, der Werftengruppe German Naval Yards und ThyssenKrupp Marine Systems mit.
Deutsche Industrie steht fest an der Seite der Ukraine
Zum Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sagt BDI-Präsident Siegfried Russwurm: "In den kommenden Jahren wird es in Europa Sicherheit nur gegen Russland geben."
Sicherheit und Verteidigung: Neue Initiativen der EU
Die Europäische Kommission präsentierte im Februar 2022 mit der Contribution to European Defence (Defence Package II) mehrere wichtige Initiativen zur Stärkung der Verteidigung und Sicherheit in der EU. Angesichts des Kriegs in der Ukraine und weiterer Bedrohungen für Europa, sind die Maßnahmen längst überfällig.
Abwarten ist das größte Risiko
In einer Zeit, in der scheinbar die Karten neu gemischt werden, können wir uns keine Passivität leisten. Wir sind inmitten immer elementarerer Krisen gefordert, die liberale Weltordnung zu verteidigen. Die Münchner Sicherheitskonferenz war in diesem Jahr stark von internationalen Spannungen geprägt. Konkrete politische Fortschritte konnten nicht erzielt werden.
Künstliche Intelligenz: eine sicherheitsrelevante Zukunftstechnologie
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich Sicherheit und Verteidigung bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Während Chancen für innovative Sicherheitsanwendungen entstehen, wächst die Gefahr KI-gesteuerter Angriffe. Auch ethische Vorbehalte müssen thematisiert werden.
Sicherheitspolitische Kooperationen in der EU fördern
Das Momentum für eine aktive Ausgestaltung und Stärkung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU war wohl nie größer. Beim Wirtschaftsbeirat Bayern spricht BDI-Präsident Dieter Kempf über die Rolle der Industrie in der deutschen Sicherheitsarchitektur und warum europäische Kooperationsprojekte im Bereich Sicherheit und Verteidigung gerade jetzt von zentraler Bedeutung sind.
Engere europäische Zusammenenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Auf der Sitzung des Europäischen Rats im März 2017 haben die Staats- und Regierungschefs Maßnahmen zur engeren Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung beraten. Diese gehen zurück auf die Vorschläge des gemeinsamen Rats der Außen- und Verteidigungsminister. Mehr Kooperation bei Forschung, Entwicklung und Beschaffung ist aus Sicht der deutschen Industrie dringend geboten.
Erfolgreiches erstes Forum „Sicherheit und Verteidigung“ bei den Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen
Brasilien gilt als wichtigster Handelspartner Deutschlands in Lateinamerika. Die bilateralen Beziehungen umfassen dabei eine Vielzahl an Themen: von Energie, Klima und Wirtschaft bis zu Sicherheit und Verteidigung. Angesichts einer sich weltweit verschlechternden Sicherheitslage und wachsenden Bedrohungen sind der Austausch und die internationale Zusammenarbeit bei sicherheits- und verteidigungspolitischen Fragen von zentraler Bedeutung.
Für eine starke europäische Sicherheit und Verteidigung
Der Europäische Rat der Staats-und Regierungschefs diskutiert zunehmend den Schutz der EU-Außengrenzen: Hier wird durch Schritte zur Verstärkung der Kontrollen an den Außengrenzen und die Anpassung der vorübergehenden Kontrollen an den Binnengrenzen ein „Zurück zu Schengen“ angestrebt. Die Mitgliedstaaten entsenden Personal und Ausrüstung zur Europäischen Grenz- und Küstenwache, damit diese bis zum Jahresende ihre volle Kapazität für Soforteinsätze und Rückführungen erreicht.