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Lieferketten unter Druck: Deutsche Industrie kämpft mit Resilienzlücken

Deutsche Lieferketten bleiben verwundbar: 92% der Unternehmen verzeichnen höhere Resilienzkosten, 68% planen Produktionsverlagerungen ins Ausland. Trotz erkannter Risiken fehlt es an umfassender Transformation. Die Studie zeigt, wie Protektionismus, Zölle und geopolitische Unsicherheit die Industrie belasten – und welche Strategien jetzt nötig sind, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Veröffentlichung
27.11.2025

Protektionismus als Konjunkturbremse

Nach einer erwarteten zyklischen Erholung des Wachstums im Euroraum haben sich die Wachstumsaussichten durch die neuen US-Importzölle und die Androhung von Gegenmaßnahmen abrupt eingetrübt. Insgesamt erwarten wir für den Euroraum ein Wachstum von 0,8 Prozent für das Jahr 2025. Die Wachstumskräfte im Euroraum sollten durch die Geldpolitik der EZB gestützt und durch eine aktivere Finanzpolitik in einigen Mitgliedstaaten mit erhöhtem Verteidigungs- und Infrastrukturbedarf befördert werden.

Veröffentlichung
14.05.2025

Die neue Chief Representative der BDI-Vertretung Peking stellt sich vor

Seit dem 1. August 2024 leitet Elisa Hörhager als Chief Representative die BDI-Vertretung in Peking. Im Video stellt sie sich vor und erklärt, wie sie die Interessen der deutschen Industrie in Peking vertreten will.

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01.08.2024

Supply Chain Pulse Check

Lieferketten unter Druck: die Situation entlang der Lieferketten hat sich stark gewandelt, doch die Belastung ist unverändert hoch. Die dritte Ausgabe des Supply Chain Pulse Check von Deloitte und BDI beleuchtet die Zukunft der Wertschöpfung. Vier Bereiche stehen dabei im Fokus: Lieferkette, Standort Deutschland, Produktion sowie Nachhaltigkeit und Zirkularität.

Veröffentlichung
18.06.2024

Standort Europa stärken

Die EU muss sich in den nächsten fünf Jahren in einem Umfeld mit einem verschärften globalen Standortwettbewerb und zunehmenden geopolitischen Verwerfungen neu orientieren. Diese Neuaufstellung kann Europa nur mit einer politischen Agenda meistern, die wirtschaftliche Stärke als notwendige Voraussetzung für Resilienz, stabile Arbeitsmärkte und Sozialsysteme, und für eine gelungene Digitalisierung sowie Klima- und Umweltschutz begreift.

Veröffentlichung
27.05.2024

WTO: Die multilaterale Handelsordnung wiederhergestellt?

Lange hat die Welthandelsorganisation (WTO) zusammen mit ihrer Vorgängerin, dem Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen (GATT), zur Marktöffnung und zur Schaffung fairer Regeln für den Handel zwischen den Mitgliedern beigetragen. Sie hat Wirtschaftswachstum und Wohlstand weltweit gefördert. Allerdings steht die multilaterale Handelsordnung kurz vor der anstehenden 13. Ministerkonferenz Ende Februar in Abu Dhabi unter starkem Druck. Was kommt als nächstes?

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23.02.2024

Wertschöpfung im Wandel – Standort zunehmend unter Druck

Die neue Herbstumfrage unseres BDI/Deloitte - Supply Chain Pulse Check verdeutlicht nun auch in messbaren Zahlen den Druck auf den Unternehmensstandort Deutschland. Zudem enthält die zweite Auswertung Handlungsempfehlungen zu Verbesserungen der Standortbedingungen und der Erhöhung der Widerstandsfähigkeit internationaler Lieferketten.

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14.11.2023

Strategie für Wirtschaftssicherheit

Die Strategie für Wirtschaftssicherheit der Europäischen Kommission fokussiert sich derzeit stark auf Handelskontrollen. Um den Auswirkungen von Handelskontrollen vollumfänglich zu begegnen und mit dem Umbau ganzer Lieferketten chancenorientiert umzugehen, fordert der BDI eine positivere Ausrichtung der Strategie. Eine positivere Handelsagenda würde Handelskontrollen, deren Kosten und eine zur Diversifizierung europäischer Interdependenz dringend notwendige Marktöffnung integriert zusammendenken.

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11.10.2023

Die beste langfristige Hilfe für die Ukraine sind Investitionen

BDI-Präsident Siegfried Russwurm leitete die siebenköpfige Wirtschaftsdelegation, welche im April mit Vizekanzler Robert Habeck in die ukrainische Hauptstadt Kiew reiste. Außerdem beteiligt waren die Deutsche Industrie- und Handelskammer, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, Vertreter deutscher Investoren in der Ukraine sowie Banken und Energieunternehmen. Siegfried Russwurm fasst seine Eindrücke von der Reise zusammen.

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26.04.2023

BDI zur China-Reise von von der Leyen und Macron: Resilienz stärken, Kommunikation suchen

Zur China-Reise von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: „Es ist richtig und notwendig, dass Europa seine wirtschaftliche und technologische Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit stärkt, während es weiterhin Kommunikation und Austausch mit China sucht.“

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05.04.2023

Neustart der deutsch-afrikanischen Beziehungen

Afrika gewinnt für Deutschland rasant an strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Der Kontinent ist ein „Muss“ für deutsche Unternehmen im Hinblick auf eine stärkere Diversifizierung und Reduktion von Abhängigkeiten – insbesondere von China. Wir brauchen deshalb einen Neustart der deutsch-afrikanischen Beziehungen. Notwendig sind innovative Ansätze und eine stärkere Nutzung von neuen Technologien.

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28.11.2022

U.S.-EU Trade and Technology Council: Signal für einen transatlantischen Schulterschluss

Mitte Mai 2022 fand das zweite Treffen des Handels- und Technologierates (U.S.-EU Trade and Technology Council, TTC) in Frankreich statt. Der TTC sendet das dringend benötigte starke Signal für einen transatlantischen Schulterschluss. Politischen Bekenntnissen müssen nun konkrete Taten folgen und die Arbeitsprogramme der zehn Arbeitsgruppen müssen mit Leben gefüllt werden.

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18.07.2022

Zukunft der Außenwirtschaftsförderung und der deutschen Exportwirtschaft

Deutschland benötigt eine Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit, eine Diversifizierung von Absatz- und Beschaffungsmärkten und nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen. Eine starke, zukunftsgerichtete Außenwirtschaftsförderung muss dem Rechnung tragen. BDI und Bankenverband formulieren konkrete Vorschläge für eine strategisch und zukunftsgerichtete Exportkreditfinanzierung aus Sicht von Exporteuren und Finanzierern.

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01.07.2022

Entwurf für ein Gesetz zu dem umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA)

Kanada ist ein wichtiger Wirtschaftspartner der EU und Deutschlands. Das Abkommen erleichtert erheblich den Zugang für europäische Unternehmen zum kanadischen Markt und fördert deutlich den bilateralen Wirtschaftsaustausch. Gerade im Systemwettbewerb mit Nichtmarktwirtschaften ist dies besonders wichtig. Daher ist die Bundesregierung gefordert, sich auf nationaler und europäischer Ebene für die zeitnahe Ratifizierung des CETA-Abkommens einzusetzen.

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29.06.2022

Momentum für echtes Comeback der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen günstig

Auf seiner ersten Reise nach Washington spricht sich BDI-Präsident und Vorsitzender der Transatlantic Business Initiative (TBI) Siegfried Russwurm für einen noch engeren Schulterschluss mit den USA aus: „Momentum für echtes Comeback der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen günstig.”

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28.04.2022

Europäische Union im Wettbewerb mit China stärken

China stellt die Europäische Union und Deutschland vor wachsende Herausforderungen. Mit seinem staatlich geprägten Wirtschaftsmodell ist das Land zugleich Partner und systemischer Wettbewerber. Die Bundesregierung und die Europäische Kommission sind gefordert, die EU im Wettbewerb mit China zu stärken. Nur ein starkes und geeintes Europa ist den wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen durch China gewachsen.

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21.03.2022

Wir lieben die Industrie. Wir lieben die Ehrlichkeit. Wir lieben die Zukunft.

Kollektive Thesen der Young Leaders zur Beschleunigung der Green Transformation.<br />Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie. Klimaschutz auch. Zumeist wird er als eine technische, finanzielle und juristische Herausforderung verstanden. Das Land aber braucht mehr – eine Erzählung, ein optimistisches Aufbruchsnarrativ als kollektives emotionales Fundament. Ohne gesellschaftliche Akzeptanz wird diese historische Aufgabe nicht gelingen.

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09.11.2021

Für einfache Ursprungsregeln: Zollsenkungen an den Außengrenzen nutzbar machen

Ursprungsregeln legen fest, wann eine Ware unter den präferenziellen Bedingungen eines Freihandelsabkommens (FTA) gehandelt werden kann. Sie sollen Handelsumlenkungen verhindern. Allerdings erhöhen sie die Komplexität von Handelsabkommen deutlich. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) leiden unter den zusätzlichen bürokratischen Kosten. Ursprungsregeln sollten daher vereinfacht und harmonisiert werden.

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15.10.2021

Zollverfahren: Schnellstraßen für den Warenhandel

Täglich exportieren und importieren deutsche Unternehmen Waren im Wert von mehreren Milliarden Euro. Damit ein Produkt aus nicht-europäischen Ländern nach Deutschland eingeführt werden kann, müssen Unternehmen allerdings zahlreiche Hürden nehmen. Auch im Ausland treffen deutsche Unternehmen auf erhebliche Barrieren. Damit der Handel auch in Zukunft Motor für Wachstum und Arbeitsplätze ist, müssen Zölle abgebaut und Zollverfahren modernisiert und digitalisiert werden.

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15.10.2021

Modernste Technik, aber bitte preiswert! – Der Handel mit Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)

Moderne Technik im Haushalt, Büro oder Produktionsprozess ermöglicht ein komfortables, effizientes und zukunftsorientiertes Leben. Eine schnelle Verbreitung innovativer Lösungen ist jedoch nicht selbstverständlich. Oft verteuern hohe Zollschranken das Produkt. Die Lösung hört sich einfach an: Zollsenkungen. Sie setzen aber ein engagiertes und kompromissorientiertes Vorgehen der internationalen Gemeinschaft voraus. Einen wichtigen Erfolg konnte die Welthandelsorganisation (WTO) mit einem neuen Vertragsabschluss zur ITK verbuchen.

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13.09.2021