Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK 2.0) - industirelle Wertschöpfung mitdenken
Der BDI unterstützt die Ziele des Natürlichen Klimaschutz. Damit Klimaschutz und Klimaanpassung erfolgreich vorangebracht werden, müssen die Maßnahmen jedoch stärker mit den Anforderungen von Industrie, Infrastruktur, Rohstoffversorgung und Energiewende abgestimmt werden.
Handlungsempfehlungen für den beschleunigten Hochlauf von Lade- und Tankinfrastruktur in der EU
Der Umstieg auf alternative Antriebe und Kraftstoffe setzt EU-weit bedarfsgerechte Lade- und Tankinfrastrukturen voraus. Ziel der geplanten Revision der EU-Verordnung AFIR muss ein beschleunigter Ausbau und verbessertes Monitoring für alle Verkehrsträger sein. Für E- und H2-Lkw braucht es ambitioniertere Vorgaben. Für Länder mit niedrigem E-Autoanteil sollte eine zusätzliche Regel, als ‚sunrise clause‘, eine Basisinfrastruktur sicherstellen.
Antriebe und Kraftstoffe für die Transformation der Mobilität: Was zählt dazu?
Alternative Antriebe sind ein Gamechanger für erfolgreichen Klimaschutz im Verkehr. Die Vielfalt an Fachbegriffen kann allerdings verwirren. Wir bringen Klarheit in den Begriffsdschungel.
EU-Luftfahrtstrategie
Der Luftverkehrssektor der EU ist eine Schlüsselbranche für Innovation, Sicherheit und Resilienz – er gewährleistet Mobilität, technologische Führungsrolle und Klimaschutz. Hohe Kosten und einseitige Regulierung bedrohen jedoch die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Jetzt sind entschlossene Maßnahmen erforderlich: faire Wettbewerbsbedingungen, die Förderung nachhaltiger Technologien und der Abbau von Bürokratie, um Europas Zukunft im globalen Wettbewerb zu sichern!
Nationale Luftfahrtstrategie
Deutschlands Luftfahrt ist Schlüsselbranche für Innovation und Sicherheit – sie sorgt für Mobilität, Technologieführerschaft und Klimaschutz. Doch hohe Kosten und einseitige Regulierung gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Jetzt braucht es entschlossene Maßnahmen: faire Standortbedingungen, Förderung nachhaltiger Technologien und Bürokratieabbau. Gemeinsam stärken wir Deutschlands Zukunft im globalen Wettbewerb!
Clean Industrial Deal State Aid Framework
Der BDI begrüßt, dass die Kommission einen neuen „Clean Industrial Deal State Aid Framework“ verabschieden wird, sieht in Bezug auf den vorgelegten Entwurf aber Verbesserungsbedarf insbesondere hinsichtlich der erforderlichen technologieneutralen Ausgestaltung, des zu engen Anwendungsbereiches und praktischer Umsetzungsfragen.
Zukunft braucht Strategie
Die 21 Mitglieder des Forums #Zukunftsstrategie haben in ihrem Reflexionsbericht “Zukunft braucht Strategie” ihre Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung einer Strategie für Forschung und Innovation in Deutschland vorgelegt. Basierend auf den Erfahrungen der Mitglieder im Umsetzungsprozess der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation der Bundesregierung in der 20. Legislaturperiode skizziert der Bericht wesentliche Empfehlungen, um mit einer FuI-Strategie nachhaltig wirksame Impulse für eine Stärkung der Innovationskraft Deutschlands zu erzielen.
Wertschöpfung neu denken
Die Circular Economy muss eine zentrale Rolle in der weiteren Entwicklung Deutschlands zu einem resilienten und treibhausgasneutralen Industriestandort spielen. Zirkularität muss dazu fester Bestandteil der Industrie- und Standortpolitik werden und in Unternehmen neue Geschäftsmodelle und Innovationen auslösen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dazu hat der BDI acht Forderungen für die 21. Legislaturperiode entwickelt.
Transformationspfade: In die Zukunft investieren
Die Transformation hin zu Klimaneutralität und Zukunftsfähigkeit erfordert massive Investitionen. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group (BCG) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) beleuchtet die Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland.
Kraftstoffwechsel durch beschleunigten Markthochlauf grüner Kraftstoffe fördern
Das Erreichen der Klimaschutzziele im Verkehr erfordert erhebliche Mengen an grünen Kraftstoffen. Deren Einsatz im Luft- und Seeverkehr ist unstrittig. Darüber hinaus sind sie insbesondere für die Defossilisierung der Pkw- und Lkw-Bestandsflotten erforderlich.
Vielfältigen Instrumentenkoffer für Klimaschutz in der Mobilität nutzen
BTW25: Neue Dynamik im Welthandel
In einer Ära fragmentierter Globalisierung und geoökonomischen Wettbewerbs braucht die deutsche Industrie eine pragmatische Strategie zur Diversifizierung von Absatz- und Beschaffungsmärkten. Europa sollte Handelsspannungen mit positiven Angeboten begegnen und Maßnahmen gezielt einsetzen. Der Umgang mit China erfordert eine Balance zwischen Derisking und Kooperation, mit Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit. Eine pragmatische EU-Freihandelsagenda und stärkere Verzahnung von Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungshilfe sind entscheidend, um Partnerschaften in Asien, Südamerika und Afrika zu stärken.
#PowerUpEurope: Für eine nachhaltige Mobilität, eine wettbewerbsfähige Logistik und globale Konnektivität
Leistungsfähige Verkehrssysteme sind essenziell für den wirtschaftlichen Erfolg der EU. Wettbewerbsfähigkeit und die Transformation zur Klimaneutralität erfordern zuverlässige Infrastrukturen, eine nachhaltige Energie- und Rohstoffversorgung, den Ausbau der Kreislaufwirtschaft und fortschreitende Digitalisierung. Bürokratieabbau, weniger Berichtspflichten und eine bessere Abstimmung zwischen den Ressorts sind unerlässlich, um Effizienz und Innovation zu fördern. Der BDI setzt dafür folgende Prioritäten:
Stellungnahme Gesetzesentwurf zu Reallabor-Gesetz
Reallabore sind Testräume für Innovationen, in denen neue Technologien, Produkte und Verfahren unter realen Bedingungen erprobt werden können, auch wenn sie rechtlich noch nicht zugelassen sind. Der am 15. Oktober 2024 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz veröffentlichte Gesetzentwurf zur Förderung von Innovationen in Reallaboren ist ein erster Schritt, greift jedoch zu kurz und erfüllt nicht die Erwartungen aus der Stakeholder-Befragung von 2023. Damit bleibt unklar, wie Reallabore eine breitere Anwendung finden und ihr Potenzial voll entfalten können.
Für mehr energetische Sanierung und mehr energieeffizienten Neubau
Die Gebäude in Deutschland sind für etwa 30 Prozent des Energieverbrauchs und rund 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Ohne einen klimaneutralen Gebäudesektor kann Deutschland das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 nicht erreichen. „Grüne Gebäude“ sind nicht nur entscheidend für die Klimaziele, sondern auch ein bedeutender Chancenmarkt für die deutsche Industrie. Dank starker Anbieter und großem heimischem Bedarf kann Deutschland eine führende Position einnehmen und wirtschaftliches Wachstum fördern – vorausgesetzt, die Politik stellt jetzt die richtigen Weichen.
CO2-Grenzausgleichsmechanismus: Nachbesserungen bei CBAM nötig
Nach dem holprigen Start des CO2-Grenzausgleichmechanismus (CBAM) Anfang Oktober 2023 positionieren sich BDI und DIHK nun gemeinsam: die Wirtschaft ist durch die übereilte und schlecht vorbereitete CBAM-Einführung sehr verunsichert. Mit dem CBAM wird zwar versucht, das Carbon-Leakage-Risiko für EU-Unternehmen zu mindern, der Mechanismus führt aber zu unklaren und unverhältnismäßigen Meldepflichten. Die Wettbewerbsfähigkeit der Exportwirtschaft wird belastet und komplexe Lieferketten werden unter Druck gesetzt.
#PowerUpEurope: Prioritäten zur Steuerpolitik in Europa
Zur neuen Legislaturperiode in Europa sind auch neue Weichenstellungen in der europäischen Steuerpolitik notwendig. Für die neue EU-Kommission muss nun der wirtschaftliche Aufbruch in der EU und die Stärkung des EU-Binnenmarkts im Mittelpunkt stehen. Der BDI bringt die Prioritäten der Wirtschaft zur Steuerpolitik in Europa zum Ausdruck.
Nach der Europawahl: Was sich nun in der EU- Energie- und Klimapolitik ändern muss
Europa hat gewählt. In den letzten fünf Jahren hat die EU mit dem Green Deal zahlreiche energie- und klimarelevante Vorschriften erlassen und dabei die Perspektive der Industrie für wettbewerbsfähige Produktion in Europa etwas ins Hintertreffen geraten lassen. Um die Abwanderung von Unternehmen und Investitionen ins Ausland zu verhindern, kommt es aus Sicht des BDI für die neue EU-Kommission vor allem auf Folgendes an.
#PowerUpEurope: Mobilität
Der wirtschaftliche Erfolg der Europäischen Union beruht auf leistungsfähigen Verkehrssystemen, die den Binnenmarkt ermöglichen und Arbeitsplätze schaffen. Mit fünf Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt und zehn Millionen Beschäftigten ist der Verkehrssektor unverzichtbar. Krisen wie die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg zeigen die Bedeutung stabiler Logistikketten. Der BDI bietet klare Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige, sowie wettbewerbsfähige Mobilität.