Industrielle Resilienz und strategische Souveränität Deutschlands
Studie des Netzwerks Zukunft der Industrie identifiziert Risiken bei Rohstoffen, in der Fertigung und im Handel.
Gemeinsame Erklärung zur Resilienzstudie IGM und BDI
Vorstellung der Studie "Industrielle Resilienz und strategische Souveränität Deutschlands" durch Prognos AG im Auftrag des Netzwerks Zukunft der Industrie e.V.
Welche Zukunft hat der industrielle Mittelstand in Deutschland?
Der deutsche Mittelstand steht unter Druck. Das globale und europäische Umfeld wird immer unübersichtlicher, der Standort zeigt konjunkturelle und strukturelle Schwächen, Märkte und Wertschöpfungsverbünde zeigen sich volatil, Unternehmen sind in der Transformation gefordert. Auf welche Szenarien muss sich der industrielle Mittelstand bis 2030 einstellen? Ein Gespräch mit Familienunternehmer Hans-Toni Junius über seine Zukunftsprognosen für den Standort Deutschland.
Handlungsempfehlungen zur Zukunft des industriellen Mittelstands
Im Herbst 2024 sind industrielle Mittelständler und Familienunternehmen in Deutschland – teilweise existenziell – unter Druck. Mit unterschiedlichen Szenarien zur Zukunft des industriellen Mittelstands in Deutschland 2030 will der BDI sowohl Politik wie auch Unternehmen dazu anregen, trotz aktuell komplexer und unübersichtlicher Zeiten gut begründet zu navigieren. Die Handlungsempfehlungen bauen auf den Zukunftsszenarien für den Mittelstand auf und zeigen Wege auf, das Regulierungsumfeld für den industriellen Mittelstand zu verbessern.
Ab 2025 kommen Änderungen im Strom- und Energiesteuerrecht
Die Bundesregierung hat Ende Mai 2024 ein Gesetz zur Modernisierung und zum Bürokratieabbau im Strom- und Energiesteuerrecht in die parlamentarischen Beratungen eingebracht. Noch bis Ende des Jahres soll das Gesetz verabschiedet werden und zu Beginn 2025 in Kraft treten.
Großstadtbrille abnehmen, ländliche Räume stärken
Mittelstand und Familienunternehmen wurzeln oft seit Generationen in ländlichen Räumen. Mangelhafte Infrastrukturen und fehlende Fachkräfte setzen Unternehmen, Beschäftigte und deren Familien vor Ort unter Druck. Die Rahmenbedingungen müssen spürbar attraktiver werden – für Arbeiten, Wohnen und Leben. Es lohnt auch gesellschaftlich, ländlichen Räumen neuen Schub zu geben und neue Anreize zum Bleiben und Kommen zu setzen.
Bund-Länder-Finanzen neu ordnen
Bund und Länder müssen für ihre jeweiligen grundgesetzlichen Aufgaben wieder die finanzielle Verantwortung übernehmen. Es müssen klare Prioritäten bei der Aufgabenerfüllung von Bund und Ländern gesetzt werden und die Bund-Länder-Finanzen neu geordnet werden. Auch braucht es eine stabile, krisenfeste und moderne Finanzierung der Kommunen.
Nachhaltiger Wohlstand für alle – Wer hat die Transformation in der Hand?
Die Transformation in die digitale und klimaneutrale Zukunft ist ein Marathon. Um unseren Wohlstand klimaneutral zu erneuern, sind gewaltige Anstrengungen nötig. Unsere Industrie und Energieversorgung müssen in kürzester Zeit fundamental umgebaut werden. Die Ambition ist groß, doch schaffen wir es auch über die Ziellinie? Eines ist klar: nur mit einer starken industriellen Basis kann die Transformation technologisch und ökonomisch gelingen. Wie kann die Bundesregierung einen verlässlichen Rahmen für die Transformation der Wirtschaft geben? Wo liegt die richtige Balance zwischen smarter Gesetzgebung und interventionistischer Wirtschaftspolitik? Robert Habeck, Vizekanzler & Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Tobias Meyer, CEO, Deutsche Post DHL Group, Ingeborg Neumann, Founder & Managing Partner, Peppermint Holding, und Roland Busch, CEO, Siemens sprachen darüber beim #TDI23 - Tag der Industrie.
Wettlauf der Transformation – Ist der Industriestandort Fit For Purpose?
Weltweit sind Unternehmen, Geschäftsmodelle und Volkswirtschaften zu einer grundlegenden Veränderung der Wertschöpfung aufgebrochen. Im internationalen Wettbewerb ist Deutschland eine Option – wie attraktiv sie ist, hängt von der Gestaltung der Transformation durch Politik und Wirtschaft ab. Tempo und Entschlossenheit sind gefordert, ohne die bestehenden Stärken zu verspielen. Wieviel Umsicht ist nötig, wieviel Agilität ist möglich? Wie sieht eine industriepolitische Agenda für den Wettlauf der Transformation aus? Friedrich Merz, Vorsitzender der CDU, Torsten Leue, CEO, Talanx, Patrick Wendeler, Vorsitzender des Vorstandes, BP Europa, und Catherine Loclair, Senior Vice President Corporate & Legal Affairs, ORAFOL sprachen darüber beim #TDI23 - Tag der Industrie.
Von der Rezession zum Wirtschaftswunder – Wie gelingt die Zukunftswende?
Ein Land am Boden erlebt seine Wiedergeburt: Mit massiven Zuwächsen an Produktivität, umfangreichen Investitionen in moderne Infrastruktur und einem gesamtgesellschaftlichen Anstieg des Wohlstands. Der Wiederaufbau der jungen Bundesrepublik gilt als Wirtschaftswunder – der Umbau zur klimaneutralen Wirtschaft soll nun ein ähnliches Mirakel hervorbringen. Nach Pandemie und Energiekrise, mitten in der Rezession und Inflation: Können die politischen Ambitionen dem selbstgewählten historischen Vergleich standhalten? Wie können die strukturellen Herausforderungen durch Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung in neue Dimensionen der Wertschöpfung umgewandelt werden? Wie bewertet die Wirtschaft die Lage – und was kann sie tun, um aus politischer Utopie volkswirtschaftliche Fakten zu schaffen? Kurt Sievers, President & CEO, NXP Semiconductors, Gunnar Groebler, CEO, Salzgitter AG, und Markus Krebber, CEO, RWE sprachen darüber beim #TDI23 - Tag der Industrie.
Ohne Nachhaltigkeit keine Sicherheit – und umgekehrt
Heutzutage fliehen mehr Menschen vor den Auswirkungen der Klimakrise als vor bewaffneten Konflikten. Die Nationale Sicherheitsstrategie der Bundesregierung legt daher einen ganzheitlichen Ansatz für die Sicherheit des Landes fest. Investitionen in Nachhaltigkeit tragen dazu bei, Menschen weltweit Wohlstand und Entwicklung zu ermöglichen und fördern auch unsere Sicherheit. Ohne Sicherheit gibt es weder Freiheit, noch Stabilität oder Wohlstand.
Susanne Wiegand, Vorsitzende des BDI-Ausschusses für Sicherheit
„Die Zeitenwende bedeutet, dass wir den Wert von Sicherheit wieder erkennen müssen.“ Das sagt Susanne Wiegand, Vorsitzende des BDI-Ausschusses für Sicherheit und CEO der Renk Group. Die diplomierte Betriebswirtin begann ihre Karriere als Beraterin. Sie bringt mehr als 20 Jahre Managementerfahrung in den Bereichen Fusionen und Übernahmen, Unternehmensführung und operatives Geschäft bei Unternehmen wie Rheinmetall, der Werftengruppe German Naval Yards und ThyssenKrupp Marine Systems mit.
Transformationsstudie: Regionen in Deutschland unterschiedlich stark von industriellem Wandel betroffen
Die heutige Regionalförderung leistet keinen systematischen Beitrag, um die Transformation zu Klimaneutralität und Digitalisierung sicherzustellen. Eine neue Studie des Netzwerks Zukunft der Industrie zeigt, dass eine Zeitenwende bei der Wirtschaftsförderung nötig ist: eine Politik, die sich hauptsächlich auf strukturelle Schwächen konzentriert, trägt nicht effektiv zur Bewältigung der Transformationsherausforderungen bei.
#WirMachen Zukunft: Prioritäten für die 20. Wahlperiode
Die angespannte geopolitische Lage ist für die Industrie eine ernste Herausforderung, die durch Mut und Entschlossenheit gemeistert werden kann – vor allem auf Grundlage eines innovativen, weltweit vernetzten Industriestandorts. Deutschland muss dafür High-Tech-Nation bleiben. Die Industrie steht hinter der Sanktionspolitik der Bundesregierung und ist sich bewusst, dass damit enorme Kosten durch eine beschleunigte Transformationsgeschwindigkeit verbunden sind.
Konferenz zur Zukunft Europas
Mit der Übergabe des Abschlussberichts an die Präsidenten der EU-Institutionen ging die Konferenz zur Zukunft Europas Anfang Mai 2022 in Straßburg zu Ende. Der Bericht enthält zahlreiche Maßnahmenvorschläge, unter anderem in industrierelevanten Bereichen wie Klima, Umwelt, Gesundheit, Wirtschaft, digitaler Wandel oder Europas Rolle in der Welt. Doch die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Welchen Einfluss werden die Impulse der Zukunftskonferenz auf die politische Agenda der EU haben?
Frankreich übernimmt Ratspräsidentschaft: „Die Wirtschaft erwartet konkrete Ergebnisse“
Frankreich muss als „ehrlicher und realistischer Makler“ die wichtigsten EU-Gesetzgebungsverfahren voranbringen, fordert Marie-Christine Vaccarezza. Sie leitet seit 15 Jahren das Verbindungsbüro des führenden französischen Wirtschaftsverbands „Mouvement des Entreprises de France (MEDEF)“ in Brüssel und spricht im Interview über die anstehenden französischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, die EU-Ratspräsidentschaft Frankreichs und die Erwartungen an die neue deutsche Bundesregierung.
Wir lieben die Industrie. Wir lieben die Ehrlichkeit. Wir lieben die Zukunft.
Kollektive Thesen der Young Leaders zur Beschleunigung der Green Transformation.<br />Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie. Klimaschutz auch. Zumeist wird er als eine technische, finanzielle und juristische Herausforderung verstanden. Das Land aber braucht mehr – eine Erzählung, ein optimistisches Aufbruchsnarrativ als kollektives emotionales Fundament. Ohne gesellschaftliche Akzeptanz wird diese historische Aufgabe nicht gelingen.
Plattform Bündnis #ZukunftDerIndustrie
Mit Beginn des Jahres 2021 startet das Bündnis Zukunft der Industrie als Plattform für Dialog, Events und Projekte. Kern des Bündnisses ist die Industrie selbst. Unternehmen, Organisationen und Politiker beschreiben eine Zukunft der Industrie, die unmittelbar mit der gesellschaftlichen Entwicklung verbunden ist. Debatten zur Zukunftsgestaltung stehen im Mittelpunkt.
German Offshore Spaceport Alliance gegründet
Die Pläne zur Umsetzung eines deutschen Weltraumbahnhofs für kleine Trägerraketen konkretisieren sich weiter: Für die Realisierung einer Startplattform hat sich ein privates Industrie-Konsortium gegründet. Ziel ist es, spätestens 2023 Starts aus der deutschen Nordsee durchzuführen.
Welche Trends prägen die Wirtschaft der Zukunft?
Was haben Röntgenstrahlen, Penicillin, Teflon und Amerika gemeinsam? Sie wurden alle zufällig entdeckt. Wenn Architekt Lars Krückeberg nach dem Wesen von Innovation gefragt wird, verweist er gerne auf diese überraschende Erkenntnis. Oder er zeigt ein menschliches Gehirn mit seinen beiden Hemisphären – in der linken eine Ansammlung von Schubfächern („dort wird kalkuliert“), in der rechten kreatives Chaos („dort wird geschaffen“). „Kombiniert man beides, entsteht Innovation.“