Steuerliche Regelungen von Sachzuwendungen reformieren
Die steuerrechtlichen Regelungen für Sachzuwendungen sind komplex und verursachen großen Aufwand. Ziel des BDI-Reformvorschlags ist, dass die steuerrechtliche Behandlung von Sachzuwendungen im Rahmen einer Pauschalbesteuerung grundlegend vereinfacht und in enger Abstimmung mit der betrieblichen Praxis digitaltauglich ausgestaltet wird.
„Dual Use“ Forschungsförderung
Der BDI unterstützt die Initiative der Europäischen Kommission zur effektiveren Förderung von Technologien mit potenziell doppeltem Verwendungszweck („Dual Use“). Es ist ein richtiger Schritt, die Synergien zwischen ziviler und nicht-ziviler Forschung zu stärken. Ziel muss es dabei sein, die Spill-Over Effekte aus der Verteidigungs- und Dual-Use-Forschung für den zivilen Bereich und wechselseitig die aus der zivilen Forschung für die Verteidigung zu generieren und zu stärken. Dabei ist unbedingt zu vermeiden, dass die Stärkung der Forschung für den Verteidigungsbereich am Ende auf Kosten der zivilen Forschung geht. Nach Ansicht des BDI erscheinen alle drei von der EU vorgeschlagenen Optionen nicht voll überzeugend, um den grundsätzlichen Rückstand in der Entwicklung von wettbewerbsfähiger Technologie mit potenziell doppeltem Verwendungszweck wettzumachen. Für den Erfolg der Maßnahmen kommt es am Ende auf die konkrete Ausgestaltung dieser an.
Der Digitale Produktpass (DPP) in der Umsetzung
Digitale Produktpässe (DPP) können einen zentralen Beitrag zur Gestaltung der grünen und digitalen Transformation leisten. Ebenfalls bieten sie Unternehmen die Möglichkeit, neue und nachhaltige Geschäftsmodelle zu realisieren. Dazu müssen aber DPPs in der europäischen Gesetzgebung praxisnah und unternehmenskompatibel gestaltet werden – und das insbesondere mit Blick auf kleinere und Mittlere Unternehmen. Der BDI hat hat hierzu konkrete Vorschläge entwickelt.
Strategie für Wirtschaftssicherheit
Die Strategie für Wirtschaftssicherheit der Europäischen Kommission fokussiert sich derzeit stark auf Handelskontrollen. Um den Auswirkungen von Handelskontrollen vollumfänglich zu begegnen und mit dem Umbau ganzer Lieferketten chancenorientiert umzugehen, fordert der BDI eine positivere Ausrichtung der Strategie. Eine positivere Handelsagenda würde Handelskontrollen, deren Kosten und eine zur Diversifizierung europäischer Interdependenz dringend notwendige Marktöffnung integriert zusammendenken.
Nationaler Aktionsplan für einen Europäischen Forschungsraum
Die Industrie befürwortet und unterstützt im Grundsatz den nationalen Aktionsplan. Dies ist die Chance für die Bundesregierung, die Industrieforschung stärker in den Fokus zu rücken und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas zu stärken. Um dem Aktionsplan noch mehr Schlagkraft zu verleihen, schlägt die Industrie einige Empfehlungen vor.
Das industrielle Metaverse – Chancen für die Industrie
Das industrielle Metaverse ist die nächste Stufe der digitalen Revolution und hat das Potenzial, die Funktionsweise der Industrie grundlegend zu verändern. Durch die originalgetreue Abbildung der Wirklichkeit in einem virtuellen Raum, verschmilzt die digitale mit der realen Welt. Im aktuellen Entwicklungsstadium ist es essenziell, auf Regulierungen zu verzichten, um Innovation nicht im Keim zu ersticken.
Der „Digitale Produktpass“ auf dem Prüfstand
Mit wenigen Klicks zu Produktinformationen entlang des gesamten Wertschöpfungskreislaufs gelangen. Ob die Pläne der Europäischen Kommission für mehr Zirkularität aufgehen, kommt auf die richtige Umsetzung an – auch in der deutschen Industrie. Im Gespräch mit Christine Bunte von BASF und Christian Dworak von BSH.