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Zukunftsfähige Normungspolitik sichert den Standort Deutschland

Normen und Standards stärken den internationalen Handel, schaffen Vertrauen in einer vernetzten Welt und gestalten die grüne Transformation Deutschlands, Europas und der Welt. Starke Ambitionen autoritär regierter Staaten offenbaren die politische und strategische Dimension von Normung und Standardisierung und stellen westliche Industriestaaten vor neue Herausforderungen.

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16.01.2026

Investitionen in der Warteschleife

Trotz des verschärften weltweiten Wettbewerbs dürfte der Euroraum moderat wachsen. Zwar wurde ein Zollkompromiss mit den USA erzielt, doch die Belastung für den Außenhandel bleibt hoch. Deutschland setzt mit umfangreichen Infrastruktur- und Verteidigungsausgaben den stärksten fiskalischen Impuls im Euroraum. Dennoch ist keine deutliche Zunahme der europäischen Investitionstätigkeit im Sinne der Draghi-Agenda erkennbar. Insgesamt bleibt das Wachstumspotenzial im Euroraum zu niedrig, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Europa muss daher seine strukturellen Rahmenbedingungen dringend verbessern.

Veröffentlichung
05.12.2025

Künstliche Intelligenz als Wachstumstreiber – Chancen für den Standort Deutschland

Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich zunehmend zu einer Schlüsseltechnologie mit weitreichendem wirtschaftlichem Potenzial. Als sogenannte „General Purpose Technology“ kann sie Prozesse automatisieren, komplexe Tätigkeiten unterstützen, neue Aufgabenfelder schaffen und Forschung beschleunigen. Erste Studien zeigen bereits deutliche Effizienzgewinne – insbesondere in wissensintensiven Dienstleistungen. Entscheidend ist jedoch, wie gut KI in bestehende Arbeits- und Produktionsprozesse integriert wird.

Artikel
01.11.2025

EU-Gebäuderichtlinie effizient und zügig umsetzen

Die Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) entscheidet darüber, ob Deutschland Klimaschutz, Wirtschaftskraft und bezahlbares Wohnen erfolgreich miteinander verbinden kann. Das Papier zeigt, wie die Vorgaben effizient in nationales Recht übertragen werden können, welche Chancen für Innovation und Sanierung entstehen können und welche politischen Maßnahmen nötig sind, um die Wachstumspotenziale der EPBD zu heben, ohne dabei unnötige Bürokratie zu schaffen.

Veröffentlichung
21.10.2025

Künstliche Intelligenz als Wachstumschance?

Künstliche Intelligenz kann das langfristige Wachstumspotenzial in Deutschland deutlich erhöhen – etwa durch Produktivitätssteigerungen, neue Geschäftsmodelle und Innovationsimpulse. Das Papier analysiert, wie KI wirtschaftlich wirksam werden kann, welche strukturellen Hürden bestehen und welche politischen Maßnahmen nötig sind, um das Potenzial für den Standort Deutschland zu heben.

Veröffentlichung
02.10.2025

Wachstumsausblick Europa – Mai 2025: Protektionismus als Konjunkturbremse

Die europäische Wirtschaft sieht sich derzeit mit erheblichen Belastungsfaktoren konfrontiert. Während sich zuletzt erste Anzeichen einer Stabilisierung zeigten, wird die konjunkturelle Erholung durch den weltweit zunehmenden Protektionismus spürbar gebremst. Ein neuer fiskalpolitischer Kurs auf europäischer Ebene lässt auf eine Stärkung der Nachfrage hoffen, wirkt aber vor allem mittelfristig.

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14.05.2025

Europas Wettbewerbsfähigkeit auf dem Prüfstand: Der Competitiveness Compass als Wegweiser

Europa steht im globalen Wettbewerb unter wachsendem Druck. Der Kompass für Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Kommission setzt an zentralen Stellschrauben an, um Innovationen zu fördern, die grüne Transformation mit Industriepolitik zu verbinden und strategische Abhängigkeiten zu reduzieren. Wir unterstützen diesen Kurs und betonen zugleich: Entscheidend ist eine ambitionierte Umsetzung, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich verbessert und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen nachhaltig stärkt.

Artikel
03.04.2025

Ampel-Aus: BDI zur aktuellen politischen Lage

Das Rumpfkabinett und die fehlenden politischen Mehrheiten lassen erahnen, dass in den nächsten Monaten politisch nur wenig vorangeht in Deutschland. Dabei wird gerade jetzt eine stabile und handlungsfähige Regierung mehr denn je gebraucht. Die politischen Akteure der demokratischen Mitte sind gefordert, staatspolitisch verantwortlich zu handeln, um mehrheitsfähige Entscheidungen nicht an Wahlkampfmanövern scheitern zu lassen und für stabile Verhältnisse zu sorgen. So kurz die Zeit bis zu Neuwahlen auch sein mag, so notwendig sind bis dahin pragmatische Wachstumsimpulse, wie der BDI beim Industriegipfel mit Bundeskanzler Scholz deutlich machte.

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22.11.2024

Quartalsbericht Deutschland III/2024: Konjunkturflaute hält weiter an

Die deutsche Wirtschaft hat im Frühjahr noch nicht Tritt gefasst. Dies trifft insbesondere auf die Industrie zu. Für die Industrieproduktion rechnet der BDI nun mit einem Rückgang in diesem Jahr in Höhe von drei Prozent. Bei den Ausrüstungsinvestitionen erwarten wir für das gesamte Jahr einen kräftigen Einbruch um sechs Prozent. Wachstumsimpulse der Wirtschaftspolitik bleiben daher vordringlich.

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05.09.2024

Mehr Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen für einen höheren Wachstumspfad

Der Standort Deutschland steht unter Druck. Der Krieg in Europa und sich aneinanderreihende Krisen haben bereits vorhandene, tiefgreifende Strukturprobleme noch verstärkt. Dekarbonisierung, Digitalisierung und demografischer Wandel stellen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft vor zusätzliche Herausforderungen. Notwendig ist eine umfassende Investitionsoffensive, um die deutsche Volkswirtschaft wieder auf einen höheren Wachstumspfad zu heben.

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16.08.2024

Globaler Wachstumsausblick 06/2024: Wachstum der Welt bleibt verhalten

Mit 3,2 Prozent wird das wirtschaftliche Wachstum der Weltwirtschaft 2024 schwach bleiben. Die Konsumbelebung läuft der Investitionskonjunktur voraus. Der Ausblick für die USA bleibt weiterhin viel robuster als erwartet. Die US-Wirtschaft dürfte mit 2,5 Prozent wachsen. Die Erholung im Euroraum verläuft schleppend. Ein Wachstum von 0,8 Prozent ist erreichbar. Konsumausgaben und Nettoexporte dürften anziehen.

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24.06.2024

Quartalsbericht Deutschland II/2024: Konjunkturelle Erholung verläuft schleppend

Die reale Wirtschaftsleistung der deutschen Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr nur leicht um 0,3 Prozent wachsen. Der Private Konsum springt nur langsam an. Trotz sinkender Preise und hoher Nominallohnabschlüsse halten sich die Verbraucher noch zurück. Die Erholung im Verarbeitende Gewerbe kommt kaum voran. Wir rechnen weiterhin mit einem Rückgang der Industrieproduktion um 1,5 Prozent im Vorjahresvergleich.

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24.06.2024

Europäischer Pakt für die Wirtschaft

Zum Staatsbesuch des französischen Präsidenten in Deutschland fordern BDI, BDA und Medef kurz vor der Europawahl einen europäischen Pakt für Wirtschaft und Industrie. Deutschland und Frankreich sollten die Debatte in der EU gemeinsam starten.

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27.05.2024

Standort Europa stärken

Die EU muss sich in den nächsten fünf Jahren in einem Umfeld mit einem verschärften globalen Standortwettbewerb und zunehmenden geopolitischen Verwerfungen neu orientieren. Diese Neuaufstellung kann Europa nur mit einer politischen Agenda meistern, die wirtschaftliche Stärke als notwendige Voraussetzung für Resilienz, stabile Arbeitsmärkte und Sozialsysteme, und für eine gelungene Digitalisierung sowie Klima- und Umweltschutz begreift.

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27.05.2024

Mit Risikokapital Innovationen hervorbringen

Deutschland weist Schwächen bei Unternehmensgründungen und ihrer Finanzierung auf. Viele der industriellen Innovationen benötigen höhere Finanzierungsvolumina über einen langen Zeitraum. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung im Jahre 2021 einen Zukunftsfonds Deutschland in Höhe von bis zu zehn Milliarden Euro aufgelegt. Dieser große Schritt in die richtige Richtung sollte zukünftig ergänzt werden.

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29.04.2024

#PowerTalk: Empfehlung zur EU-Binnenmarkt

Der größte Trumpf Europas in der Welt ist seine wirtschaftliche Stärke. Doch aktuell ist die europäische Industrie in einer schwierigen Lage: Das Wirtschaftswachstum ist mau, der globale Wettbewerb hitzig, die Bürokratie und Energiepreise hoch und die Vertiefung der Union stockt/ Bei der Weiterentwicklung des Binnenmarkts herrscht seit Jahren Stillstand. /spielen nicht auf Augenhöhe mit USA und China bei Innovationen und Technologien. Warum ist ein vertiefter EU-Binnenmarkt so wichtig, um die Rolle der Europäer in der Welt von morgen zu sichern? /Warum ist der EU-Binnenmarkt so wichtig für die deutschen Unternehmen?

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22.04.2024

Bericht zur Binnenmarktreform: EU benötigt einen neuen europäischen Wachstumsplan

Zum Bericht zur Binnenmarktreform des EU-Sonderbeauftragten Enrico Letta äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: „Die EU benötigt einen neuen europäischen Wachstumsplan, der dringend nötig ist, um Europas Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“

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18.04.2024

Hängepartie um das Wachstumschancengesetz endlich beendet

Die politische Hängepartie um das Wachstumschancengesetz ist zu Ende – das Gesetz wurde Mitte März 2024 in einer sehr reduzierten Fassung endlich verabschiedet. Das Gesetz ist ein erster Schritt zur Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen. Einen deutlich spürbaren Wachstumsimpuls werden diese steuerlichen Entlastungen jedoch nicht setzen.

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11.04.2024

Quartalsbericht Deutschland I/2024: Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,3 Prozent geschrumpft

Nach Stagnation im Sommerhalbjahr ist die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal gesunken. Eine technische Rezession im Winterhalbjahr 2023 / 2024 wird immer wahrscheinlicher. Die Konsumausgaben der Privaten Haushalte werden sich nur langsam erholen. Die Investitionstätigkeit dürfte im laufenden Jahr etwas nachgeben. Der Außenhandel könnte sich bei steigendem Welthandelsvolumen in der zweiten Jahreshälfte etwas beleben.

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06.03.2024

Herausforderungen sind gewachsen

„Konjunkturell herrscht Stillstand in Deutschland. Im Vergleich zu den meisten anderen großen Industrieländern fällt unser Land weiter zurück. Eine Chance auf einen raschen Befreiungsschlag in 2024 sehen wir nicht,“ sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm am 16. Januar auf der Pressekonferenz zum Jahresauftakt im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin. Der Bundesverband der Deutschen Industrie rechnet für das gerade begonnene Jahr mit einem marginalen Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent für Deutschland, während die Weltwirtschaft mit 2,9 Prozent wachsen wird.

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16.01.2024