EU Procedural Law: Uniform Rules for Faster Approvals
Up to 90 percent of the requirements in planning and permitting procedures for infrastructure and industrial projects are shaped by environmental law. At the same time, 79 percent of companies cite the complexity of EU and national regulations as a major obstacle. The BDI is therefore calling for uniform EU procedural law that speeds up approvals, digitizes procedures, and enables investments more quickly.
Streamlined and Faster Procedures for Growth and Innovation in Europe
Komplexe und teils widersprüchliche Vorschriften erschweren Genehmigungsverfahren und bremsen Investitionen in Europa. Mit einem Vorschlag für EU-weit einheitliche Verfahrensregeln im Umweltrecht zeigt der BDI auf, wie Verfahren beschleunigt, digitalisiert und effizienter gestaltet werden können. Ziel ist es, Wachstum und Transformation zu fördern, ohne Umweltstandards abzusenken.
Enhancing Germany's resiclience against analogue, hybrid and digital attacks
German industry is a constant target for cyber-attacks, espionage, sabotage and data theft, as well as for violent criminals, extremists and terrorists. The annual cost of such incidents amounts to more than 289 billion euros. Comprehensive protection of the economy must be a top priority. Industry and politics must work closely together to address these challenges.
BDI zu Kabinettsklausur: Muss Auftakt für einen Herbst des Handelns sein
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, anlässlich der Kabinettsklausur: „Kabinettsklausur muss Auftakt für einen Herbst des Handelns sein."
Anreize statt Belastung: Wie ein modernes Steuersystem Wachstum schafft
Deutschland braucht einen Investitionsschub in moderne Anlagen, Forschung und Digitalisierung. Das aktuelle Steuersystem wirkt jedoch eher als Bremse denn als Motor. Im globalen Wettbewerb schrecken hohe Belastungen und bürokratische Hürden Investoren ab. Damit der Standort Deutschland wieder attraktiver wird, muss die Steuerpolitik zum Taktgeber einer echten Wachstumsagenda werden.
2027 Federal Budget – High Spending, Record Debt, and Rising Interest Expenses
On July 6, the German federal government approved the draft federal budget for 2027 and the financial plan through 2030. Despite record spending and debt under the new Special Fund for Infrastructure and Climate Neutrality (SVIK) and the budgetary exemption for the Bundeswehr, the challenges remain significant. Fiscal leeway is shrinking, budget shortfalls in the billions persist, and pressure for tangible structural reforms is mounting.
Tax Omnibus Bill as an Opportunity for Genuine Simplification
On June 24, 2026, the European Commission presented proposals to simplify direct taxes (the so-called “tax omnibus”). This was an important signal. Real relief will only come about if overlaps are consistently eliminated and regulations that hinder investment are corrected. The focus is on eliminating duplicate reporting requirements, introducing investment-friendly proposals, and removing national measures that tighten EU requirements. A minimal compromise is not enough.
Ergebnisse des Koalitionsausschusses: Positives Zeichen für den gemeinsamen Reformwillen und die Arbeitsfähigkeit der Koalition, aber kein kraftvoller Wachstumsimpuls
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses: „Positives Zeichen für den gemeinsamen Reformwillen und die Arbeitsfähigkeit der Koalition, aber kein kraftvoller Wachstumsimpuls.“
Erwartungen an Koalitionsausschuss: Koalition muss umfassendes Reformpaket liefern
Tanja Gönner, BDI-Hauptgeschäftsführerin, zu den Erwartungen an den Koalitionsausschuss: „Die Koalition muss ein umfassendes Reformpaket für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit liefern.“
Tax Omnibus as an Opportunity for Genuine Simplification and the Promotion of Growth and Competitiveness
The European Commission is planning a tax omnibus package for the end of June 2026 to simplify direct taxation. However, real relief will only be achieved if overlaps are consistently eliminated and rules that hinder investment are corrected. Why a minimal compromise is not enough and where urgent action is needed is outlined below.
Europas Wettbewerbsfähigkeit sichern.
Der nächste Mehrjährige Finanzrahmen der EU muss konsequent auf Investitionen in Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Dekarbonisierung ausgerichtet werden. Die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas erfordern eine ambitionierte Neuausrichtung der Haushaltsprioritäten. Mit dem Europäischen Wettbewerbsfähigkeitsfonds entsteht ein zentrales Instrument zur Förderung strategischer Technologien und industrieller Transformation. Entscheidend ist, dass Struktur und Finanzierung den gestiegenen Anforderungen gerecht werden.
Two Federal Budgets Being Implemented Simultaneously — New Record Debt, But Many Challenges Remain
The German federal government must pass two federal budgets this year. Despite the increased borrowing capacity provided by the new special fund and the budgetary exemption for the Bundeswehr, this presents various challenges—ranging from persistent budget shortfalls in the billions, rising interest rates, and criticism of the postponement of investments, to intense pressure for fiscal consolidation and reform.
Clean Industrial Deal State Aid Framework
Der BDI begrüßt, dass die Kommission einen neuen „Clean Industrial Deal State Aid Framework“ verabschieden wird, sieht in Bezug auf den vorgelegten Entwurf aber Verbesserungsbedarf insbesondere hinsichtlich der erforderlichen technologieneutralen Ausgestaltung, des zu engen Anwendungsbereiches und praktischer Umsetzungsfragen.
Transformationspfade: In die Zukunft investieren
Die Transformation hin zu Klimaneutralität und Zukunftsfähigkeit erfordert massive Investitionen. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group (BCG) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) beleuchtet die Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland.
Develop and implement a national transportation infrastructure initiative
Achieving the climate goals outlined here will require nothing less than a fundamental reform of planning and permitting procedures and a major investment push for transportation infrastructure.
BTW25: Wettbewerbsfähiges Steuersystem und Anreize für private Investitionen
Die steuerlichen Rahmenbedingungen sind für deutsche Unternehmen ein Standortnachteil. Eine steuerpolitische Neuausrichtung ist dringend erforderlich, um den Standort Deutschland zu stärken. Die Steuerbelastung sollte auf maximal 25 Prozent gesenkt werden. Wachstumsimpulse erfordern Investitionsanreize, bessere Forschungsförderung und eine Modernisierung des Unternehmenssteuerrechts bei gleichzeitiger Bürokratieentlastung. Steuererhöhungen oder eine Vermögensteuer wären wachstumsfeindlich und sind abzulehnen.
Bundestagswahl 2025: Eine neue Agenda für Wachstum
Der Standort Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit. Die nächste Bundesregierung muss diesen Trend umkehren. Vereinzelte Korrekturen und Verbesserungen werden dem Ernst der Lage nicht mehr gerecht, stattdessen muss die Stärkung der Wachstumskräfte in den Mittelpunkt der Politik rücken. Es braucht dafür nicht weniger als eine entschlossene, neue Agenda für Wachstum. Das BDI-Grundsatzpapier zur Bundestagswahl 2025 nennt die wichtigsten Prioritäten für die nächste Legislatur.
Quartalsbericht Deutschland III/2024: Konjunkturflaute hält weiter an
Die deutsche Wirtschaft hat im Frühjahr noch nicht Tritt gefasst. Dies trifft insbesondere auf die Industrie zu. Für die Industrieproduktion rechnet der BDI nun mit einem Rückgang in diesem Jahr in Höhe von drei Prozent. Bei den Ausrüstungsinvestitionen erwarten wir für das gesamte Jahr einen kräftigen Einbruch um sechs Prozent. Wachstumsimpulse der Wirtschaftspolitik bleiben daher vordringlich.
Mehr Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen für einen höheren Wachstumspfad
Der Standort Deutschland steht unter Druck. Der Krieg in Europa und sich aneinanderreihende Krisen haben bereits vorhandene, tiefgreifende Strukturprobleme noch verstärkt. Dekarbonisierung, Digitalisierung und demografischer Wandel stellen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft vor zusätzliche Herausforderungen. Notwendig ist eine umfassende Investitionsoffensive, um die deutsche Volkswirtschaft wieder auf einen höheren Wachstumspfad zu heben.
„Wirtschaften ist im Digitalzeitalter ohne Cybersicherheit nicht möglich!“
142 Milliarden Euro Schaden entstanden der Wirtschaft durch Cyberkriminalität vergangenes Jahr. Der Industrie- und Innovationsstandort Deutschland muss seine digitale Widerstandskraft stärken. Doch Cyberresilienz ist eine Herkulesaufgabe. Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft müssen täglich in Cybersicherheit investieren, um den Standort wirksam vor Cyberbedrohungen zu schützen. Das machte der Berliner Cybersicherheitsgipfel Ende November 2023 deutlich.