BDI-Stellungnahme zum Referentenentwurf ANK 2.0
Mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz – ANK 2.0 will die Bundesregierung die Klimaschutzleistung natürlicher Ökosysteme stärken und die Ziele im Landnutzungssektor erreichen. Der BDI unterstützt das Ziel, die Resilienz natürlicher Ökosysteme zu stärken und deren Beitrag zu Klimaschutz, Biodiversität und Klimaanpassung zu verbessern. Seine Umsetzung muss jedoch mit den Anforderungen einer wettbewerbsfähigen Industrie, einer sicheren Rohstoffversorgung, einer erfolgreichen Energiewende sowie dem Ausbau und Erhalt von Infrastruktur in Einklang gebracht werden.
Referentenentwurf eines Aktionsplans „Nachhaltigkeit für ein modernes und zukunftsfähiges Deutschland“
Mit dem Kabinettbeschluss „Nachhaltigkeit für ein modernes und zukunftsfähiges Deutschland“ vom November 2025 hat die Bundesregierung die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) weiterentwickelt und in Form eines Aktionsplans einen stärker handlungsorientierten Ansatz für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verfolgt. Der BDI begrüßt das Ziel eines handlungsorientierten Aktionsplans Nachhaltigkeit. Damit dieser wirksam zur Transformation Deutschlands beiträgt, müssen ökologische, soziale und ökonomische Ziele gleichrangig berücksichtigt, die Rolle der Industrie als Lösungsanbieter gestärkt sowie Investitionen, Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit stärker in den Mittelpunkt gerückt werden.
Current draft of the revised ESRS threatens to undermine the successes of the first EU omnibus procedure
The revision of the ESRS is moving forward—but has so far provided little relief. Despite initial simplifications, bureaucratic burdens and legal uncertainties remain high. The BDI is calling for clearer guidelines, the ability to report in a legally compliant manner, a focus on reporting requirements relevant to management decision-making, and greater practicality to ease the burden on companies and ensure competitiveness.
Blue Angel Environmental Label: A Guide to Sustainable Consumption
For over 45 years, the Blue Angel has been the German federal government’s environmental label, identifying environmentally friendly products and services—such as laundry detergents and recycled paper. It provides guidance to individual consumers, bulk buyers, and public institutions for making environmentally conscious purchasing decisions. Demand for these products drives ecological innovation and reduces environmental impact. The Blue Angel stands for independent, transparent, and ambitious labeling.
Positioning on the revised European Sustainability Reporting Standards (ESRS) in the context of the Omnibus I simplification package (Feedback on the revised ESRS)
The BDI welcomes the European Commission’s plan to simplify the European Sustainability Reporting Standards (ESRS) as a step towards easing the reporting burden on businesses. Initial simplifications and clarifications have been made. At the same time, the BDI criticizes the fact that the revision does not go far enough and that the bureaucratic burden is reduced only to a limited extent. Furthermore, there are significant legal uncertainties, for example regarding remaining unclear definitions, reporting obligations and assessment criteria. The introduction of new requirements contradicts the goal of simplification. Overall, there is a risk that the revision will fail to sufficiently reduce the existing complexity and will undermine the achievements of the first omnibus directive. More pragmatic solutions and genuine relief for businesses should be put in place.
Innovationsindikator 2025
Weiter nur noch Rang 12 von 35 Industrie- und Schwellenländern. Der Innovationsindikator 2025 von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ISI und ZEW verdeutlicht, dass Deutschlands Innovationsfähigkeit stagniert. Und das trotz steigender privater wie öffentlicher Innovationsausgaben. Andere Staaten entwickeln sich dynamischer – mit weitreichenden Implikationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wie steht Deutschland in puncto Innovationsfähigkeit bei den wichtigen Zukunftsfeldern „Schlüsseltechnologien“ und „Nachhaltigkeit“? Und wie tragen die Offenheit eines Landes und die Effizienz von Forschung und Kommerzialisierung zu dessen Innovationsfähigkeit bei?
Revisions to the CSRD as part of the EU Omnibus Package and its implementation in Germany are moving forward
The new sustainability reporting requirements under the CSRD can significantly advance the green transition—but only if the reporting burden on companies remains manageable. Therefore, the burden on companies must be minimized as much as possible and be proportionate, both within the framework of the EU Omnibus currently being implemented and in the German implementation of the CSRD.
Shaping transformation: EU launches Clean Industrial Deal and CISAF
With the Clean Industrial Deal and the new CISAF state aid framework, the EU Commission is launching key reforms in energy and climate policy. The measures provide important impetus for industry, but there is still room for improvement in key areas.
Omnibuspaket der Europäischen Kommission - Überarbeitung der CSRD
Der BDI begrüßt die im Rahmen des von der Europäischen Kommission vorgestellten Omnibuspakets angestoßenen Vereinfachungen der umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der CSRD. Im Omnibuspaket sind zahlreiche der Maßnahmen enthalten, die der BDI im Austausch mit der Wirtschaft zuvor vorgeschlagen hatte. Nun sind eine schnelle Einigung auf die angekündigten Vereinfachungen sowie an einigen Stellen auch noch darüberhinausgehende Nachbesserungen notwendig.
BDI Position on the Revision of the CSRD as Part of the EU Omnibus Package
The BDI has actively contributed to the ongoing discussion on the revision of the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) as part of the European Commission’s omnibus package by issuing a position paper. It welcomes the measures presented on February 26, 2025, and is urging swift implementation—as well as further relief for companies.
Rethinking Value Creation with Dr. Johannes F. Kirchhoff
For the 21st legislative term, the BDI Circular Economy Initiative has published a position paper outlining key policy recommendations for strengthening Germany as a hub for circular industry. In connection with this, the Initiative’s Chairman and Managing Partner of the Kirchhoff Group, Dr. Johannes Kirchhoff, shares his views in a short interview. For him, a central priority over the next four years is unlocking new market opportunities through circular business models.
Zukunft braucht Strategie
Die 21 Mitglieder des Forums #Zukunftsstrategie haben in ihrem Reflexionsbericht “Zukunft braucht Strategie” ihre Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung einer Strategie für Forschung und Innovation in Deutschland vorgelegt. Basierend auf den Erfahrungen der Mitglieder im Umsetzungsprozess der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation der Bundesregierung in der 20. Legislaturperiode skizziert der Bericht wesentliche Empfehlungen, um mit einer FuI-Strategie nachhaltig wirksame Impulse für eine Stärkung der Innovationskraft Deutschlands zu erzielen.
Nachhaltigkeit anders denken
Für den Erfolg der ökologischen Transformation, müssen alle ihren Beitrag leisten: Privat-personen, real- und finanzwirtschaftliche Unternehmen und die Politik. Ein neuer politischen Ansatz wird benötigt. Die Wirksamkeit der Kapitallenkungsfunktion des Finanzsektors ist zu gering, verursacht aber hohe Kosten durch komplexe und umfangreiche Vorgaben. Zudem sollten regulatorische Instrumente eine hohe Wirksamkeit aufweisen und die einhergehenden Kosten dabei kleinhalten.
Das Zeitalter der Green Economy
Beim Umweltschutz hat Deutschland über die letzten Jahrzehnte enorme Fortschritte gemacht. Gleichzeitig bleibt noch Vieles zu tun. Beim Klimaschutz sind die Aufgaben sogar gigantisch. Dennoch besteht Politik aus weit mehr als dem eindimensionalen Management von Umwelt- und Klimaschutzprozessen. Das Motto „leave no one behind“ des Europäischen Green Deal sollten wir als gelebten Auftrag verstehen.
Europäisches Umweltrecht auf den Prüfstand stellen
Das europäische Umweltrecht ist inzwischen ein deutlich zu enges Korsett, um die Verfahren wirklich nachhaltig beschleunigen zu können. Die zunehmend komplexe, unübersichtliche und teilweise veraltete europäische Rechtslage bedarf dringend einer Modernisierung, Deutschland muss hier auf EU-Ebene mit einem klaren Bekenntnis zum Industriestandort EU auftreten.
Vorschläge zur Nachbesserung der CSRD-Umsetzung in Deutschland
Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsberichterstattung in Deutschland führt zu großen Herausforderungen der Unternehmen. Der BDI zeigt mit dem anliegenden Positionspapier die Folgen für die unternehmerische Praxis auf und unterbreitet Vorschläge für eine Nachbesserung des CSRD-Umsetzungsgesetzes im Wege des aktuellen Gesetzgebungsverfahrens.
Rohstofflieferketten – Initiativen für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit
Deutschland ist auf eine sichere und nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen angewiesen. Die Abhängigkeit von rohstoffreichen Ländern nimmt weiter zu. Die deutsche Industrie unternimmt bereits freiwillig große Anstrengungen für einen verantwortungsvollen Rohstoffbezug. Viele strukturelle Herausforderungen vor Ort kann sie jedoch nicht allein lösen, sondern nur mit politischer Unterstützung.
Deutschland mit einer bio-basierten Wirtschaft zukunftsfähig machen
Politik und Gesellschaft haben mit nationalen und internationalen Programmen auf den steigenden Ressourcenverbrauch und Klimawandel reagiert. Ziel ist eine nachhaltige, CO2-arme Wirtschaft und die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung. Die industrielle Biotechnologie wurde dabei zu einer zentralen Säule für eine bio-basierte, nachhaltige Wirtschaft. Fünf Jahre nach dem ersten BDI-Positionspapier zur Biotechnologie hat sich die Lage geändert. Dies nehmen wir zum Anlass, das Papier zu aktualisieren und auf die kommende Bundestagswahl zu blicken.
Deutsches Ressourceneffizienzprogramm setzt neue Akzente
Mit der dritten Auflage ProgRess III berücksichtigt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) insbesondere nachhaltige Ressourcennutzung und -lieferung sowie Aspekte der Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Bewährte Maßnahmen der vorherigen Auflagen wie die Innovationsförderung werden dabei fortgesetzt. Der BDI begrüßt die Fortschreibung des Programms und wird dessen Umsetzung konstruktiv begleiten.
Nachhaltigkeit als Basis unternehmerischen Handelns
Nachhaltiges Wirtschaften heißt: Soziale, ökologische und ökonomische Belange müssen immer wieder neu gegeneinander abgewogen und in ein vernünftiges Verhältnis gebracht werden. Mit diesem Ansatz trägt die deutsche Industrie stetig zu Wohlstand und Umweltschutz in Deutschland und anderen Teilen der Welt bei.