#PowerUp EU-Binnenmarkt

Ballast abwerfen: EU-Binnenmarkt stärken. Bürokratie konsequent abbauen

Der größte Trumpf Europas in der Welt? Seine wirtschaftliche Stärke mit seinem europäischen Binnenmarkt. Drei Jahrzehnte nach Beginn gleicht dieser allerdings einem zerfaserten Flickenteppich aus unterschiedlichen nationalen Regeln und Gesetzen für Waren und Dienstleistungen. Die Folgen sind drastisch: Synergien werden nicht bestmöglich genutzt, Unternehmen investieren sicherheitshalber anderswo mit besseren Bedingungen, Europa fällt im internationalen Standortwettbewerb zurück. Der EU-Binnenmarkt muss wieder zur Top-Priorität der EU werden, er muss einfacher, schneller und einheitlicher werden – vom Bürokratieabbau über eine vollständige Banken- und Kapitalmarktunion bis zu einem Wettbewerbsfähigkeits-Check von Gesetzen. Das schafft Wettbewerbsvorteile und macht die europäische Wirtschaft widerstandsfähig gegenüber äußeren Schocks.

BDI-Abteilungsleiter Research, Industrie- und Wirtschaftspolitik Klaus Günther Deutsch im Interview © BDI

Auf was es jetzt ankommt

EU-Binnenmarkt vollenden

Gesetze einfacher, praktikabler und schlanker gestalten

Think Mittelstand first

EU-Wettbewerbspolitik an neues geoökonomisches Umfeld anpassen

Gesamtkonzept für wachstumsfreundliche Unternehmenssteuern entwerfen

Verkehrsinfrastruktur effizient ausbauen