Wirtschaftsschutz als eine Säule nationaler Sicherheit
Die Nationale Wirtschaftsschutzstrategie ist ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsschutz als zentrale Säule der nationalen Sicherheit. Entscheidend ist nun die Umsetzung: Nötig sind klare Prioritäten, verlässliche Zuständigkeiten und gezielte Unterstützung für Unternehmen – insbesondere für Start-ups und den Mittelstand. All das erfordert eine strategische, ressortübergreifende Steuerung – etwa durch den Nationalen Sicherheitsrat.
Zusammenarbeit zivile Wirtschaft mit Sicherheits-und Verteidigungsindustrie (SVI)
Welche Potenziale eröffnet die engere Verzahnung von ziviler Wirtschaft und Sicherheits- und Verteidigungsindustrie? Welche Herausforderungen müssen dabei überwunden werden – und was sind mögliche Schritte? Diese Fragen beantwortet das Lagebild Sicherheit und Verteidigung, basierend auf einer nicht repräsentativen Umfrage unter 143 zivilen Unternehmen.
KRITIS Dachgesetz im Bundesrat: Zügig wirksame Regeln zum Schutz unserer kritischen Infrastruktur schaffen
Zur Beratung des KRITIS-Dachgesetzes im Bundesrat sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie: „In der aktuellen Sicherheitslage sollten weitere Verzögerungen unbedingt vermieden werden.”
Das war die #MSC2026
Industrielle Stärke ist eine entscheidende Grundlage unserer Handlungsfähigkeit. Ohne sie verlieren wir Freiheit, Souveränität und Sicherheit.
Münchner Sicherheitskonferenz: Gesamtheitliche Resilienz entsteht nur mit starker industrieller Basis
Bei der Auftaktveranstaltung zur 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) von BDI und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft äußert sich BDI-Präsident Peter Leibinger: „Ohne starke Industrie gibt es keine Sicherheit, Freiheit und Handlungsfähigkeit.”
Rede von BDI-Präsident Peter Leibinger auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2026
Hier finden Sie die vollständige Rede von BDI-Präsident Peter Leibinger auf der 62. Münchener Sicherheitskonferenz (MSC). Leibinger: „Ohne starke Industrie gibt es keine Sicherheit, Freiheit und Handlungsfähigkeit.”
BDI zum KRITIS-Dachgesetz: Zu echter Resilienz bleibt ein weiter Weg
Zur Abstimmung über das KRITIS-Dachgesetz sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Koalitionsausschuss setzt positives Signal mit der Agenda für Resilienz – konkretes Gesetz bleibt aber hinter den Notwendigkeiten in der aktuellen Bedrohungslage zurück.“
BDI zum Angriff auf das Berliner Stromnetz: Politik unterschätzt Dringlichkeit
Zum Angriff auf das Berliner Stromnetz äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Die Politik unterschätzt offenbar nach wie vor die Dringlichkeit, auf wachsende Bedrohungen angemessen zu reagieren.“
Robuste Infrastrukturen & Logistik als Rückgrat europäischer Resilienz
Sicherheit erfordert resiliente Infrastrukturen und verlässliche Versorgungswege. Die Industrie übernimmt bei der Bereitstellung von Logistikdienstleistungen, Transportmitteln und Infrastrukturen zentrale Aufgaben. Das Paket für militärische Mobilität muss Europa für den Ernstfall rüsten und Geschwindigkeit schaffen, indem es Bürokratie reduziert und Infrastrukturen bedarfsgerecht finanziert.
BDI zum informellen EU-Rat: Stärkung der Verteidigungsfähigkeit geht nur mit wettbewerbsfähiger Industrie
Anlässlich des informellen EU-Rates in Kopenhagen sagt BDI-Präsident Peter Leibinger: „Beim informellen Europäischen Rat wird man darüber reden, die Verteidigungsfähigkeit entschlossen zu stärken – das ist gut, geht aber nur mit einer erfolgreichen und wettbewerbsfähigen Industrie. Dafür brauchen wir einen drastischen Bürokratieabbau.“
BDI zum Nationalen Sicherheitsrat: Perspektive der Wirtschaft einbinden
Zur Verabschiedung der Geschäftsordnung des Nationalen Sicherheitsrats erklärt Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI:
Gesamtverteidigung stärken
Russlands Angriffskrieg und geopolitische Umbrüche erfordern ein neues Sicherheitsverständnis. Gesamtverteidigung geht weit über das Militärische hinaus: Wirtschaft und Industrie sind unverzichtbare Pfeiler. Nötig sind strukturelle Reformen, Schutz kritischer Infrastrukturen und zielgerichtete Investitionen. Deutschlands sicherheitspolitische Architektur braucht eine Neuausrichtung als gemeinsame Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Kritische Abhängigkeiten müssen reduziert und belastbare Versorgungsstrukturen aufgebaut werden.
EU-Verteidigungsgipfel: Begrüßenswerte Vorschläge zu Stärkung und Ausbau europäischer Verteidigungskapazitäten
Zum EU-Verteidigungsgipfel äußert sich Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Die deutsche Industrie begrüßt die Vorschläge der Europäischen Kommission und des Rates zur Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeiten.“
Münchner Sicherheitskonferenz: „New Defense: Wie wir das Potenzial unserer Industrie maximieren können“
BDI-Präsident Peter Leibinger äußert sich auf der Auftaktveranstaltung zur 61. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) von BDI und der vbw Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft: „Verteidigung ist eine Haltungsfrage“.
Was ist uns unsere Sicherheit wert?
Als global verflochtene Industrienation ist Deutschland abhängig von einer regelbasierten Weltordnung, von Sicherheit und Stabilität. Dafür bedarf es einer verlässlichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik mit klar formulierten Interessen und der Bereitschaft zu deren Umsetzung. Nur so kann Deutschland im Rahmen von EU und NATO ein verlässlicher Partner sein.
Münchner Sicherheitskonferenz: Technologische Innovationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Wehrhaftigkeit
Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz betont BDI-Präsident Siegfried Russwurm in seiner Rede bei der gemeinsamen Auftaktveranstaltung des BDI mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, dass technologische Innovationen einen wichtigen Beitrag zur Wehrhaftigkeit leisten. „Früher war das Militär der Treiber von Innovationen. Heute ist es umgekehrt. In Deutschland fehlt der entscheidende Link zwischen innovativen Köpfen der Industrie und der Truppe.“
Deutschland muss zum Gestalter des globalen Wandels werden
Das Jahr 2024 präsentiert sich erneut als ein Jahr voller Herausforderungen: der Aufstieg revisionistischer Mächte, der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, Attacken auf die Lebensadern des globalen Handels – sei es im Cyberspace oder in physischer Form – sowie wachsende politische und gesellschaftliche Spannungen sowohl in Deutschland als auch der Welt.
Sicherheit, Verantwortung, Souveränität – Die Bedeutung der Industrie für die Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands
Deutschland ist das größte und wirtschaftlich stärkste Land Europas. Unsere Nachbarn und Partner in der NATO erwarten von uns deshalb, dass wir gerade in Zeiten geopolitischer Umbrüche Verantwortung übernehmen – insbesondere in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Bei den dafür notwendigen Schritten ist die deutsche Industrie ein entscheidender Pfeiler.
Zeit für Verantwortung – Sicherheit im geopolitischen Zeitalter neu denken
Was gibt uns Sicherheit in unsicheren Zeiten? Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat schonungslos offengelegt, wie stark Deutschland nach Ende des Kalten Krieges von der Friedensdividende profitiert hat. Die Zeitenwende macht ein Umdenken nötig. Muss Deutschland mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit übernehmen und sich auch stärker um die Sicherheit der Bündnispartner sorgen?
Susanne Wiegand, Vorsitzende des BDI-Ausschusses für Sicherheit
„Die Zeitenwende bedeutet, dass wir den Wert von Sicherheit wieder erkennen müssen.“ Das sagt Susanne Wiegand, Vorsitzende des BDI-Ausschusses für Sicherheit und CEO der Renk Group. Die diplomierte Betriebswirtin begann ihre Karriere als Beraterin. Sie bringt mehr als 20 Jahre Managementerfahrung in den Bereichen Fusionen und Übernahmen, Unternehmensführung und operatives Geschäft bei Unternehmen wie Rheinmetall, der Werftengruppe German Naval Yards und ThyssenKrupp Marine Systems mit.