Sicherheit analog und digital – zentraler Wettbewerbsfaktor für die deutsche Industrie
Daten- und Frachtdiebstahl, Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und andere Formen der Wirtschaftskriminalität mit jährlich verursachten Schäden von über 267 Milliarden Euro, Naturkatastrophen und politische Instabilität: Für Deutschlands global vernetzte Industrie sind alle Dimensionen von Sicherheit entscheidend – analog wie digital. Wirtschaft und Politik müssen für diese Herausforderung enger zusammenarbeiten.
Geht nicht, gibt's nicht: Gigabit-Netze für Deutschland
Die Zahl der vernetzten Geräte in der Wirtschaft und im Privatleben nimmt immer mehr zu: Bis 2025 sollen weltweit rund 30 Milliarden Geräte angeschlossen sein – eine Verdopplung gegenüber dem Wert von heute. Gleichzeitig bleiben unterbrochene Handygespräche in deutschen Zügen Realität. Um die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu schließen, muss Deutschland Gas geben. Deutschland kann es sich nicht leisten, im Ausbau der Gigabit-Netze länger im Mittelfeld zu spielen.
Digitale Infrastrukturen: Weißbuch setzt wichtige Impulse
Konnektivität ist für die Zukunft unserer Gesellschaft und Wirtschaft von zentraler Bedeutung. Digitale Geschäftsmodelle, die in Verbindung mit dem Internet der Dinge (IoT), autonomen Fahrzeugen, KI sowie dem industriellen Metaverse stehen, erfordern leistungsfähige digitale Netze. Das neue Weißbuch der EU-Kommission setzt nun wichtige Impulse um die digitale Infrastruktur der Zukunft Realität werden zu lassen.
Cyber Resilience Act: EU stärkt Cybersicherheit von Hard- und Software
Im Durchschnitt besitzt ein Europäer 17 vernetzbare Geräte. Auch in der Industrie nimmt die digitale Transformation zunehmend an Fahrt auf. Würden IT- und OT-Lösungen von Cyberkriminellen kompromittiert, könnten die Folgen gravierend sein. Mit dem EU Cyber Resilience Act hat die Europäische Union als erste Region weltweit verbindliche Anforderungen an die Cybersicherheit von Produkten eingeführt. Die Industrie hat jetzt bis 2027 Zeit, die neuen Anforderungen umzusetzen.
Künstliche Intelligenz: Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft
Künstliche Intelligenz (KI) verändert unser Leben grundlegend. Transformative Effekte in der Zukunft werden die Art wie wir leben und arbeiten nachhaltig prägen. Doch was genau ist eigentlich KI? Wie wird KI in der Industrie verwendet? Wo bestehen Hemmnisse im Einsatz von KI und wie setzt sich der BDI in seiner Funktion als Spitzenverband für die Implementierung und innovationsoffene Regulierung von Künstlicher Intelligenz ein?
NewSpace: Türöffner für ein neues Industriezeitalter
Deutschland braucht dringend mehr Ambitionen in der Raumfahrtpolitik. Wir müssen im All wieder relevant werden, um unsere Souveränität und Technologieführerschaft zu sichern. NewSpace ist Türöffner für ein neues Industriezeitalter. Gerade für die deutsche Industrie werden Satellitendaten unabdingbar, für autonomes Fahren, Smart Farming die Industrie 4.0. Genau richtig also, dass im Frühjahr 2024 zum ersten Mal eine Rakete von Deutschland ins All starten soll. Beim Weltraumkongress in Berlin diskutierten über 800 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, wie sich Deutschlands Rolle im All stärken lässt.
Das industrielle Metaverse – Chancen für die Industrie
Das industrielle Metaverse ist die nächste Stufe der digitalen Revolution und hat das Potenzial, die Funktionsweise der Industrie grundlegend zu verändern. Durch die originalgetreue Abbildung der Wirklichkeit in einem virtuellen Raum, verschmilzt die digitale mit der realen Welt. Im aktuellen Entwicklungsstadium ist es essenziell, auf Regulierungen zu verzichten, um Innovation nicht im Keim zu ersticken.
Anwendungsfelder und Potenziale von KI in der Wirtschaft
KI ist ein Teilgebiet der Informatik, das sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens befasst. Unternehmen verstehen die Chancen von KI immer besser. Sie kombinieren bestehendes Wissen über die eigenen Produkte und Fertigungsverfahren mit KI-Anwendungen.
Was ist Industrie 4.0?
Der Begriff „Industrie 4.0“ ist in aller Munde. In der Produktion vernetzen sich Menschen, Maschinen und Werkstücke durch modernste Informations- und Kommunikationstechnik. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff?
Deutsch-niederländischer Innovations- und Technologiepakt
Anfang 2021 wurde der Deutsch-Niederländische Innovations- und Technologiepakt unterzeichnet. Ziel ist es, die bilaterale Zusammenarbeit der beiden Länder zu intensivieren. Bereits vorhandene Kooperationen sollen ausgebaut und neue Felder für Unternehmenskooperationen erschlossen werden.
Analyse bestehender Abhängigkeiten und Handlungsempfehlungen
Deutschland ist bei vielen für die Energiewende und E-Mobilität benötigten mineralischen Rohstoffen aus China bereits heute abhängiger als von Öl und Gas aus Russland. Da es keine nationalen Reserven gibt, würde ein Lieferstopp die deutsche Industrie folglich sofort und weitreichend treffen. Im zunehmenden globalen Verteilungskampf muss die Bundesregierung ihre Rohstoffstrategie schärfen und mit schlagkräftigen Instrumenten und Maßnahmen unterlegen.
Deutsche digitale B2B-Plattformen
Business-to-Consumer-Plattformen sind im Hinblick auf Wachstum und Marktposition ein Erfolgsmodell der weltweiten Digitalisierung der Wirtschaft. Im Schatten dieses dynamischen Geschehens entwickelt sich weltweit und insbesondere auch in Deutschland eine breite Landschaft ambitionierter Business2Business-Plattformen (B2B). Sie mögen weniger bekannt sein, ihr Potenzial für die deutsche Industrie, für Kundinnen und Kunden, für mehr Effizienz und für mehr Nachhaltigkeit ist aber beachtlich. Wir stellen 110 B2B-Plattformen vor, die die deutsche Wirtschaft mit ihren Anwendungen digitaler und nachhaltiger machen.
Europas digitale Souveränität nachhaltig stärken
Die Diskussionen um vertrauenswürdige 5G-Anbieter und Cloud-Provider sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie verdeutlichen, dass ein hohes Maß an Resilienz im Digitalen wie Analogen von zentraler Bedeutung ist. Dies ist nur möglich mit eigenen Kompetenzen, eigenständig entwickelten Technologien sowie einem ganzheitlichen Ökosystem. Der BDI spricht sich für eine nachhaltige Stärkung der digitalen Souveränität Europas aus.
Das Industrielle 5G-Ökosystem
Ausgehend von einer performanten Infrastruktur hat Deutschland jetzt die Chance, die Erfolgsgeschichte Industrie 4.0 weiterzuschreiben. Grundvoraussetzung dafür ist ein sicheres, souveränes, vertrauenswürdiges und verlässliches 5G-Ökosystem. Dies gelingt nur im engsten Zusammenarbeit mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Der BDI stellt die wichtigsten Prinzipien für ein erfolgreiches industrielles 5G-Ökosystem vor.
Zukunftsmarkt Weltraum
Industrielle Potenziale der Blockchain nutzen
Die Blockchain ist eine verhältnismäßig junge Technologie. Dementsprechend findet derzeit in Deutschland und insbesondere in Berlin eine breite Erprobung statt und erste Anwendungen werden von der Wirtschaft in neue Technologien und Geschäftsmodelle umgesetzt. Der BDI zeigt die vielfältigen industriellen Potenziale und Anwendungsfelder dieser Technologie und welche Chancen sie für die Digitalisierung der Gesellschaft bietet.
Industrie 4.0: Mit dem Leitbild 2030 zu digitalen Ökosystemen
Wie sieht eine digitale, soziale und ökologische Marktwirtschaft aus? Pünktlich zur „Woche der Industrie“ zeichnet die Plattform Industrie 4.0 mit ihrem Leitbild 2030 für die Industrie 4.0 klare Konturen und liefert einen Beitrag zur industriepolitischen Debatte. Das Leitbild steht für einen ganzheitlichen Ansatz, um digitale Ökosysteme zu gestalten. Und es steht für die Verbindung von Wirtschaft mit den Werten, die uns ausmachen.
„Wir haben noch viel vor. Ihre Industrie.“
Deutschland ist Industrieland und soll es auch in Zukunft bleiben. Deshalb müssen wir darüber reden, wie wir Zukunftsherausforderungen gemeinsam bewältigen können und wie es uns gelingt, eine breite Akzeptanz bei den notwendigen Veränderungsprozessen zu erreichen. Lassen Sie uns gemeinsam für ein positives Bild einer attraktiven und innovativen Industrie in der Öffentlichkeit einsetzen!
Digitalisierung braucht kein anderes Steuersystem
Mit der Digitalisierung wird das bestehende internationale Steuersystem von der Politik in Frage gestellt. Für die Industrie ist klar: Die Besteuerung von Gewinnen aus digitalen Geschäftsmodellen ist im bestehenden System grundsätzlich gegeben. Dennoch gewinnt die Debatte über die Verteilung der Erträge aus digitalen Geschäftsmodellen zunehmend an Bedeutung. So das Ergebnis bei der Konferenz von BDI und BIAC, dem internationalen Wirtschaftsverband bei der OECD.
Die Digitalisierung im Mittelstand
Mittelstand 4.0 benötigt eine moderne und strategisch angelegte Mittelstandspolitik. Unternehmen und Politik müssen neue Konzepte entwickeln, um diese neue – vierte – industrielle Revolution zu bewältigen. Mittelständler stellen sich den Herausforderungen – brauchen aber die Unterstützung der Politik. Der BDI hat zusammengefasst, was die größten Hürden sind und wie ein digitalisierter Mittelstand aussehen könnte.