Quartalsbericht Deutschland: Deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 um 0,2 Prozent geschrumpft
Die Konjunktur tritt weiter auf der Stelle. Die Wirtschaftsleistung ist nach leichter Erholung im Sommerhalbjahr im vierten Quartal 2024 wieder gesunken. Die Industrieproduktion ist im vergangenen Jahr mit minus 4,9 Prozent bereits das dritte Jahr in Folge gesunken. In diesem Jahr rechnen wir erneut mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes. Die Konsumausgaben der Privaten Haushalte dürften mit plus 0,2 Prozent nur marginal wachsen. Zudem könnten Zölle der USA auf Einfuhren aus der EU den Außenhandel der EU und Deutschlands erheblich belasten.
Industriepolitik Dossier 11/2024
Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe wird nach Einschätzung des BDI im laufenden Jahr um drei Prozent sinken. Dies wäre der dritte Rückgang in Folge. Auch in der Europäischen Union hält die Industrierezession weiter an. Hier wird mit einem Produktionsrückgang in einer ähnlichen Größenordnung erwartet.
Quartalsbericht Deutschland III/2024: Konjunkturflaute hält weiter an
Die deutsche Wirtschaft hat im Frühjahr noch nicht Tritt gefasst. Dies trifft insbesondere auf die Industrie zu. Für die Industrieproduktion rechnet der BDI nun mit einem Rückgang in diesem Jahr in Höhe von drei Prozent. Bei den Ausrüstungsinvestitionen erwarten wir für das gesamte Jahr einen kräftigen Einbruch um sechs Prozent. Wachstumsimpulse der Wirtschaftspolitik bleiben daher vordringlich.
Quartalsbericht Deutschland II/2024: Konjunkturelle Erholung verläuft schleppend
Die reale Wirtschaftsleistung der deutschen Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr nur leicht um 0,3 Prozent wachsen. Der Private Konsum springt nur langsam an. Trotz sinkender Preise und hoher Nominallohnabschlüsse halten sich die Verbraucher noch zurück. Die Erholung im Verarbeitende Gewerbe kommt kaum voran. Wir rechnen weiterhin mit einem Rückgang der Industrieproduktion um 1,5 Prozent im Vorjahresvergleich.
Quartalsbericht Deutschland IV/2023: Deutschlands Konjunkturmotor springt nicht an
Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2023 mit einem Rückgang der realen Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent. Nach dem pandemiebedingten Einbruch des BIP im Jahr 2020 geraten die wirtschaftlichen Aktivitäten erneut ins Stocken. Die deutsche Wirtschaft braucht lange, um sich von der Energie-Krise zu erholen. Auch die Industrieproduktion gerät immer mehr ins Stocken. Der hohe Auftragsbestand wurde langsam abgebaut, neue Aufträge bleiben aus.
Industriepolitik Dossier 11/2023
Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe dürfte im laufenden Jahr stagnieren. In den Unternehmen gehen die Auftragsbestände kontinuierlich zurück. In der Europäischen Union dürfte die Industrieproduktion im laufenden Jahr sinken. Kräftige Produktionseinbußen in den energieintensiven Branchen, aber auch in der Elektroindustrie überlagern die positiven Entwicklungen im Fahrzeugbau und in der pharmazeutischen Industrie.
Industriepolitik Dossier 05/20122
Der BDI rechnet im Jahr 2022 mit einem Anstieg des Welthandels um fünf Prozent. Die Warenexporte aus den hochentwickelten Volkswirtschaften dürften dabei deutlich langsamer steigen als die aus den Schwellenländern. Die Industrie rechnet mit einem Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um zwei Prozent. Dies setzt allerdings voraus, dass sich die Lieferengpässe in der zweiten Jahreshälfte auflösen und Versorgungssicherheit bei Energie weiter gewährleistet ist.
Industriepolitik Dossier 11/2018
Für das laufende Jahr erwartet der BDI einen Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um 2,5 Prozent. In der Europäischen Union (EU28) wird die Industrieproduktion das fünfte Jahr in Folge steigen. Die weltweite Industrieproduktion dürfte in diesem Jahr um insgesamt 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen und das Welthandelsvolumen um 3,75 Prozent.
Industriepolitik Dossier 05/2018
Der BDI erwartet für das Jahr 2018 einen Anstieg der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um 2,5 Prozent. Die deutsche Industrie partizipiert in großem Maße an der konjunkturellen Erholung in Europa. Darüber hinaus profitiert das stark exportorientierte Verarbeitende Gewerbe von der Belebung des Welthandels. Die weltweite Industrieproduktion ist im Jahr 2017 um insgesamt 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.