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Rohstofflieferketten – Initiativen für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit

Deutschland ist auf eine sichere und nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen angewiesen. Die Abhängigkeit von rohstoffreichen Ländern nimmt weiter zu. Die deutsche Industrie unternimmt bereits freiwillig große Anstrengungen für einen verantwortungsvollen Rohstoffbezug. Viele strukturelle Herausforderungen vor Ort kann sie jedoch nicht allein lösen, sondern nur mit politischer Unterstützung.

Artikel
11.10.2024

Zirkuläre Märkte für industrielle Wertschöpfung „Made in Europe“

Mit dem Green Deal der EU von 2019 bis 2024 wurde die zirkuläre Wertschöpfung politisch aufgewertet. Mit Blick auf die Jahre 2024 bis 2029 benennt die BDI-Initiative Circular Economy fünf zentrale Handlungsfelder, um den Rechtsrahmen kohärent zu gestalten und zirkuläre Geschäftsmodelle zu skalieren.

Veröffentlichung
07.05.2024

Digitaler Produktpass als Teil der Sustainable Product Strategy der Europäischen Kommission

Im Rahmen der neuen Ökodesign-Verordnung sowie weiterer produktbezogener EU-Gesetze, darunter die Batterieverordnung, die Detergenzienverordnung und der EU-Spielzeugverordnung, ist die Einführung eines digitalen Produktpasses (DPP) geplant. Dieser soll Informationen über die materielle Zusammensetzung und Beschaffenheit von Produkten erfassen und diese Daten entlang der industriellen Wertschöpfungskette weiterleiten.

Artikel
08.04.2024

Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle

Der BDI begrüßt den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission über Verpackungen und Verpackungsabfall. EU-weit harmonisierte und damit einheitliche verpackungsrechtliche Anforderungen sind die Grundlage für die dringend benötigte Planungssicherheit der Unternehmen für Investitionen in das nachhaltige Verpackungsdesign. Dennoch fehlt es an einigen Stellen an Klarstellungen und Konkretisierungen für eine funktionierende Circular Economy, weshalb der BDI Verbesserungsvorschläge vorlegt.

Veröffentlichung
25.04.2023

Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG)

Die Bundesregierung will zum Januar 2024 eine Vorgabe einführen, dass bei neu eingebauten Heizungen mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien eingesetzt werden. Für den BDI weist das Vorhaben in die richtige Richtung. Bei dem Gesetzentwurf vom März 2023 gibt es allerdings eine ganze Reihe dringender Änderungsbedarfe.

Artikel
12.04.2023

Critical Raw Materials Act: Richtige Ziele gesetzt, Instrumente zur Umsetzung vernachlässigt

Anlässlich der Vorstellung des Entwurfs zum Critical Raw Materials (CRM) Act äußert sich Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Der CRM Act setzt die richtigen Ziele, vernachlässigt aber die Instrumente für eine erfolgreiche Umsetzung.“

Artikel
16.03.2023

Batterierecycling: Volle Power für E-Mobilität und Energiewende

Ob E-Auto, E-Bike oder E-Scooter: Elektromobilität boomt. Die Zahl der batteriebetriebenen Fahrzeuge auf deutschen Straßen nimmt rasant zu. Laut Statistischem Bundesamt steigerten die deutschen Autohersteller die Produktion von E-Autos im Jahr 2021 um knapp 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Einen ähnlichen Anstieg gab es bei den Neuzulassungen. Der Bestand an E-Autos hat sich dadurch innerhalb eines Jahres verdoppelt.

Artikel
21.02.2023

Digitalen Produktpass flexibel, innovativ und zielgerecht gestalten

Digitale Produktpässe (DPP) sollen künftig den Weg in eine echte Circular Economy beschleunigen. Die neue EU-Ökodesign-Verordnung, über deren Entwurf zurzeit im EU-Parlament beraten wird, soll künftig nicht nur ökologische Mindeststandards für fast alle Produkte festlegen, sondern auch dafür sorgen, dass wichtige produktspezifische Informationen innerhalb der industriellen Wertschöpfungskette mittels DPP gespeichert und verfügbar gemacht werden.

Veröffentlichung
15.02.2023

Verpackungen spielen eine große Rolle in der modernen Kreislaufwirtschaft

Wie kann das steigende Verpackungsabfallaufkommen bewältigt werden? Wie können Ver-packungsabfälle besser recycelt und Rezyklate besser genutzt werden? Welche Rolle spielen Verpackungen künftig in einer modernen Kreislaufwirtschaft? Die Europäische Kommission versucht mit ihrem jüngsten Vorschlag für eine Verordnung über Verpackungen und Verpa-ckungsabfälle auf diese Fragen eine Antwort zu geben.

Artikel
07.02.2023

BASF: Massenbilanzierte Hochleistungskunststoffe für Auto-Türgriffe

BASF erhält vom Cleantech-Startup, Pyrum Innovations, Pyrolyseöl. Das aus Altreifen gewonnene Pyrolyseöl wird ebenso wie Biomethan als alternativer Rohstoff am Beginn der Kunststoffproduktion eingesetzt.  

Artikel
14.12.2022

BSH: „Refurbished“-Angebot mit wiederaufbereiteten Waschmaschinen

Waschmaschinen, die bereits in Betrieb waren, werden durch eine Wiederaufarbeitung in einen zweiten Lebenszyklus eingeführt. Der Prozess ermöglicht die Verlängerung des Produktlebenszyklus und spart geleichzeitig Ressourcen sowie CO2-Emissionen ein.

Artikel
14.12.2022

Rohstoffe Made in Germany – Schlüssel für eine nachhaltige Wirtschaft

Heimische Rohstoffe sind neben Import- und Recyclingrohstoffen unabdingbar für das Gelingen der grünen und digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie verringern die Importabhängigkeit und erhöhen die Versorgungssicherheit. Die Politik muss die richtigen Weichen stellen, damit Rohstoffe auch zukünftig wettbewerbsfähig aus heimischem Abbau gewonnen werden können.

Veröffentlichung
07.07.2022

Zirkuläre Wirtschaft

In einer gemeinsamen Studie stellen Deloitte und BDI erstmals die volkswirtschaftliche Bedeutung einer zirkulären Wirtschaft mit den Potenzialen zum Klima- und Ressourcenschutz in einen Kontext. Das Fazit: Die zirkuläre Wirtschaft spielt eine Schlüsselrolle auf dem Weg hin zu einem klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Industrieland. Die Politik sollte daher zügig die Weichen für eine Entwicklung in Richtung geschlossener Stoffkreisläufe stellen.

Veröffentlichung
16.06.2021

Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft als Motor für den Green Deal

Jedes Jahr werden in der EU Milliarden Tonnen an Abfall produziert – statistisch gesehen kommen auf jeden einzelnen Bürger rund fünf Tonnen zusammen. Dabei ist ein großer Teil des gigantischen Müllbergs vermeidbar. Der European Green Deal beschleunigt daher den Übergang zur Kreislaufwirtschaft in Europa. Die deutsche Industrie verfolgt bereits einen nachhaltigen Ansatz, um Abfallprodukte als Rohstoffe in den Kreislauf zurückzuführen.

Artikel
09.06.2021

„Rohstoffe werden nicht verbraucht, sondern gebraucht“

Johannes F. Kirchhoff ist geschäftsführender Gesellschafter der Kirchhoff-Gruppe und damit Entwicklungspartner der Automobilindustrie für komplexe Metall- und Hybridstrukturen für Rohkarosserie und Fahrwerk sowie führender Anbieter von Lösungen für Entsorgungslogistik und Straßenreinigungstechnologien. Im Interview spricht er über geschlossene Rohstoffkreisläufe, die Herausforderungen der Industrie im Umgang mit Rohstoffen und was die BDI-Initiative Circular Economy dazu beiträgt.

Artikel
18.05.2021

Industrielle Kreislaufwirtschaft als europäischer Wettbewerbsvorteil

Abfall gewinnt als Rohstoffquelle immer mehr an Bedeutung. Denn für den Wirtschaftsstandort Europa entsteht ein doppelter Wettbewerbsvorteil, wenn diese Ressource intelligent genutzt wird: eine stabile Rohstoffversorgung schafft Arbeitsplätze und Wohlstand. Neue Recyclingtechnologien und Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft bieten zudem große Chancen für Innovation in Europa. Um das Potenzial der Kreislaufwirtschaft in Europa stärker nutzen zu können, müssen in der neuen Legislaturperiode die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Artikel
05.03.2019

Recycling in Rohstoffpartnerschaften

Deutschland verfügt über eine ausgeprägte Recyclingwirtschaft und hat eine der weltweit besten Recyclingquoten. Der BDI plädiert dafür, das Know-how der deutschen Industrie im Bereich Recycling für bestehende Rohstoffpartnerschaften nutzbar zu machen. Ziel ist es, eine win-win-Situation für die Partnerländer und das Industrieland Deutschland zu erreichen.

Veröffentlichung
01.06.2014