Innovationsindikator 2025
Weiter nur noch Rang 12 von 35 Industrie- und Schwellenländern. Der Innovationsindikator 2025 von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ISI und ZEW verdeutlicht, dass Deutschlands Innovationsfähigkeit stagniert. Und das trotz steigender privater wie öffentlicher Innovationsausgaben. Andere Staaten entwickeln sich dynamischer – mit weitreichenden Implikationen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Wie steht Deutschland in puncto Innovationsfähigkeit bei den wichtigen Zukunftsfeldern „Schlüsseltechnologien“ und „Nachhaltigkeit“? Und wie tragen die Offenheit eines Landes und die Effizienz von Forschung und Kommerzialisierung zu dessen Innovationsfähigkeit bei?
#InnovationRallye: Eine Reise durch die deutsche Industrie
15 Kurzvideos, unzählige Ideen, eine gemeinsame Mission: Ein starke deutsche Industrie. Auf unserer #InnovationRallye zeigen wie, welche Innovationskraft in unseren Branchen steckt.
TDI'25: Impulse für eine innovative Zukunft
Wie geht es dem Innovationsstandort Deutschland? Diese und weitere Fragen wurden auf dem TDI (Tag der Industrie) 2025 beantwortet. Mit spannenden Impulsen, inspirierenden Persönlichkeiten und praxisnahen Einblicken zeigte das Event, wie Zukunft aktiv gestaltet werden kann. Die Highlights zum Nachschauen.
Closing the Deep Tech Gap
Der Bundesverband der deutschen Industrie e.V. (BDI) – in Kooperation mit der ESMT Berlin und der Fraunhofer Gesellschaft – hat am 22. Mai 2024 zum Deep Tech Summit geladen. Auf diesem Summit wurden die Grundbausteine eines Pflichtenhefts für das deutsche Deep Tech-Ökosystem gelegt. Dieses Pflichtenheft adressiert mit konkreten Zielstellungen Akteure aus Wissenschaft, Industrie und Politik.
In Forschung investieren. Innovationskraft sichern.
In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten und Umbrüche ist es entscheidend, eine strategisch ausgerichtete und aufeinander abgestimmte Industrie- und Innovationspolitik aufzustellen. Ziel dabei muss es sein, Europas Technologieführerschaft in der Welt zu sichern und gleichzeitig die zentralen Herausforderungen wie Klimawandel, demographischer Wandel, Ressourcenknappheit und Urbanisierung gemeinsam anzugehen. Die Europäische Forschungs- und Innovationspolitik ist dabei ein entscheidender Hebel, der durch eine ganzheitliche Industriestrategie ergänzt werden muss.
„Dual Use“ Forschungsförderung
Der BDI unterstützt die Initiative der Europäischen Kommission zur effektiveren Förderung von Technologien mit potenziell doppeltem Verwendungszweck („Dual Use“). Es ist ein richtiger Schritt, die Synergien zwischen ziviler und nicht-ziviler Forschung zu stärken. Ziel muss es dabei sein, die Spill-Over Effekte aus der Verteidigungs- und Dual-Use-Forschung für den zivilen Bereich und wechselseitig die aus der zivilen Forschung für die Verteidigung zu generieren und zu stärken. Dabei ist unbedingt zu vermeiden, dass die Stärkung der Forschung für den Verteidigungsbereich am Ende auf Kosten der zivilen Forschung geht. Nach Ansicht des BDI erscheinen alle drei von der EU vorgeschlagenen Optionen nicht voll überzeugend, um den grundsätzlichen Rückstand in der Entwicklung von wettbewerbsfähiger Technologie mit potenziell doppeltem Verwendungszweck wettzumachen. Für den Erfolg der Maßnahmen kommt es am Ende auf die konkrete Ausgestaltung dieser an.
Making Europe strong - with a competitive industry
The industry wants to turn Europe back into a continent of opportunity and growth. To achieve this, three things will be crucial over the next five years: We Europeans must secure our role in the new global world order, defend our values, and assert ourselves in the global competition between locations. We can only master these challenges with a political agenda that focuses on our economic strength. Read our recommendations on how Europe can find new strength.
Quantentechnologien Handlungskonzept
Aus Sicht der deutschen Industrie setzt das Handlungskonzept Quantentechnologien an den Aktivitäten der alten Bundesregierung an und ergänzt wichtige und vorausschauende Akzente. Um den Erfolg des Handlungskonzeptes und damit die praxistaugliche Umsetzung zu gewährleisten, muss die Finanzierung für Quantentechnologien im Bundeshaushalt gesichert sein. Insbesondere müssen die 740 Mio. Euro für den Aufbau eines deutschen Quantencomputerökosystems, die bereits von der Vorgängerregierung bewilligt wurden, auch bis 2026 ausgezahlt werden.
Geistiges Eigentum – Motor für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichen Wohlstand
Der Schutz des geistigen Eigentums bildet die Grundlage für Innovationen. Unsere Wirtschaftskraft hängt zum großen Teil von innovativen Produkten ab. Patente sind ein Schlüsselfaktor für die globale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.
Eckpunkte der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im April 2022 Eckpunkte für die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) veröffentlicht. Die Industrie unterstützt die Initiative der Bundesregierung, dem Transfer aus der Forschung in die Anwendung mit neuen Instrumenten und Förderideen frische Impulse zu geben. Sie hält das vorgelegte Konzept an zentralen Stellen noch nicht für überzeugend.
3,5 Prozent für Forschung und Entwicklung
Die neue Bundesregierung muss das 3,5 Prozent-Ziel (3,5 Prozent vom BIP für FuE) konsequent weiterverfolgen. Dabei darf nicht nur die Frage nach der Höhe der FuE-Aufwendungen eine Rolle spielen, es kommt auch darauf an, wofür die Milliarden ausgegeben werden, unter welchen Rahmenbedingungen investiert wird und mit welchen Förderinstrumenten es gelingen kann, neues Wissen und wertschöpfende Innovationen hervorzubringen.
Drei Startups, drei Gründergeschichten
Sebastian Daus, David Oudsandji und Benjamin Mandos stehen hinter drei Circular Startups der UnternehmerTUM, dem führenden Gründerzentrum Europas. Im Interview sprechen sie und Miki Yokoyama, Advisor bei UnternehmerTUM, Vorstandsmitglied der BDI-Initiative Circular Economy und Venture Partner bei Pirate Impact Capital, übers Gründen und darüber, wie sie über die Pläne der Ampel-Regierung denken.
Drei Startups, drei Gründergeschichten
Sebastian Daus, David Oudsandji und Benjamin Mandos stehen hinter drei Circular Startups der UnternehmerTUM, dem führenden Gründerzentrum Europas. Im Interview sprechen sie und Miki Yokoyama, Advisor bei UnternehmerTUM, Vorstandsmitglied der BDI-Initiative Circular Economy und Venture Partner bei Pirate Impact Capital, übers Gründen und darüber, wie sie über die Pläne der Ampel-Regierung denken.
Kommentierung des Koalitionsvertrags von SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP
In ihrem Koalitionsvertrag stellen sich SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP den enormen Herausforderungen der deutschen Industrie. Dies betrifft die Modernisierung des Staates durch Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Transformation des Industriestandortes Deutschland zur Klimaneutralität sowie eine selbstbewusste Außen- und Europapolitik. Die Bedeutung der Industrie und ihrer Innovationskraft steht an vielen und zentralen Stellen sehr deutlich und positiv im Vertrag. Darauf lässt sich aufbauen.
Reallabore – the way forward.
Reallabore sind von immenser Bedeutung für eine innovative und zukunftsfähige Wirtschaft. Als Testräume für Innovation und Regulierung bieten sie Unternehmen die Chance, neue Technologien und Geschäftsmodelle unter realen Bedingungen zu erproben, die beispielsweise im Rechtsrahmen noch nicht zugelassen sind. Zudem helfen Reallabore dem Gesetzgeber, die Gesetze teilweise zu öffnen, sowie an eine neue Technologie und gesellschaftliche Realität anzupassen.