Industrie sieht aktualisierten PFAS-Beschränkungsvorschlag weiterhin mit Sorge
Bereits seit 2022 wird in den Ausschüssen der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) ein Vorschlag zur umfassenden Beschränkung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) unter der Chemikalienverordnung REACH diskutiert. Nachdem im Rahmen der öffentlichen Konsultation mehr als 5600 Beiträge eingegangen sind, wurde der Beschränkungsvorschlag im August 2025 aktualisiert. Die Industrie sieht den Beschränkungsvorschlag auch nach Anpassungen weiterhin kritisch. Eine Beschränkung in der vorliegenden Form hätte massive Auswirkungen auf die gesamte Industrie und die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.
Klimakongress: Raus aus der Rezession, rein ins klimaneutrale Wachstum – Welche Transformationspfade muss der Industriestandort gehen?
Beim Klimakongress forderte BDI-Präsident Siegfried Russwurm einen politischen Kurswechsel aufgrund der Herausforderungen im Klimaschutz und der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Er kritisierte übermäßige Regulierung und unrealistische Vorgaben, die die Transformation behindern. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit muss in den Mittelpunkt des politischen Handelns rücken, um eine Balance zwischen Ökologie und Ökonomie herzustellen.
Das neue politische Programm der EU – Was kommt nach dem Green Deal?
Europa hat gewählt und stellt sich für die kommenden Jahre neu auf. Ende des Jahres wird eine neue Kommission ihre Arbeit aufnehmen. Welche Ziele wird sie verfolgen, welche Schwerpunkte wird sie setzen? Und was bedeutet das insbesondere für die Nachhaltigkeits- und Umweltpolitik? Darüber wird in Brüssel derzeit diskutiert. Mit ihren politischen Leitlinien hat die wiedergewählte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine erste Richtung vorgegeben.
Zirkuläre Märkte für industrielle Wertschöpfung „Made in Europe“
Mit dem Green Deal der EU von 2019 bis 2024 wurde die zirkuläre Wertschöpfung politisch aufgewertet. Mit Blick auf die Jahre 2024 bis 2029 benennt die BDI-Initiative Circular Economy fünf zentrale Handlungsfelder, um den Rechtsrahmen kohärent zu gestalten und zirkuläre Geschäftsmodelle zu skalieren.
Dekarbonisierung der Industrie – Der Weg in die Klimaneutralität
Die Dekarbonisierung der Industrie ist zweifellos eine Mammutaufgabe, die Deutschland bewältigen muss, um das Klimaneutralitätsziel zu erreichen. Schließlich sind rund 20 Prozent der Treibhausgas-Emissionen des Landes auf industrielle Aktivitäten zurückzuführen. Dabei müssen alle vorhandenen technischen Möglichkeiten und der volle Instrumentenkasten genutzt werden.
Industrietransformation aus einem Guss
Der BDI veröffentlicht gemeinsam mit dem Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und WWF ein Thesenpapier zum Thema CO2-Abscheidung, Speicherung und Nutzung. Der Schulterschluss von Industrie, Gewerkschaften und Umweltverbänden zeigt, dass Carbon Management einen wichtigen Baustein darstellt, um unsere Klimaziele zu erreichen. Die Bundesregierung ist aufgefordert, die geplante Carbon Management Strategie nun rasch zu verabschieden.
Bau-Turbo starten
Zur Halbzeit der laufenden Legislatur muss festgestellt werden, dass das Verfehlen sämtlicher der in den Bereichen des Wohnungsbaus, der Gebäudesanierung, des Infrastrukturbaus und der zur Transformation des Wirtschaftsstandorts insgesamt gesetzten Ziele droht. Der BDI stellt Maßnahmen vor, damit die gesetzten baupolitischen Ziele doch erreicht werden können.
CSRD: Wo müssen Unternehmen berichten?
Die „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD) der EU verpflichtet Unternehmen, einen Nachhaltigkeitsbericht in einem gesonderten Abschnitt des Lageberichts aufzunehmen. Die bisherigen Möglichkeiten einer gesonderten Berichterstattung außerhalb des Lageberichts oder einer integrierten Berichterstattung fallen weg. Unter bestimmten Umständen ist eine integrierte Berichterstattung jedoch mittels Verweises in einem anderen Teil des Lageberichts mit Pflicht der eindeutigen Kennzeichnung der Informationen möglich.
Der Stahl von morgen: Wie ein energieintensives Unternehmen zum klimaneutralen Pionier werden will
Wie wird ein traditionsreiches energieintensives Stahlunternehmen grün und digital? Wie sieht Leadership in Zeiten der konstanten Veränderung aus? Und warum ist eine starke Stahlindustrie für die Zukunft als Export- und Industrienation so wichtig? Darüber spricht Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner mit Anne-Marie Großmann, Gesellschafterin und Mitglied der Geschäftsführung der Georgsmarienhütte Holding im Podcast "Wirtschaftswandler - Der Transformationstalk".
Klimakongress 2023: Mit der aktuellen Klimapolitik kommen wir nicht ans Ziel
Die Zeit für die klimaneutrale Transformation der Wirtschaft drängt. Der Klimawandel schreitet mit großen Schritten voran. Und auch der Wettbewerb um grüne Märkte ist in vollem Gang. Möchte Deutschland bei grünen Technologien weltweit führend sein, ist sie auf eine wettbewerbsfähige Industrie angewiesen, die am Standort Deutschland verlässlich wachsen und investieren kann.
Klimakongress: Täglich wächst das Risiko, weitere Industriebetriebe zu verlieren
Beim Klimakongress betonte BDI-Präsident Siegfried Russwurm, dass es an der Notwendigkeit, den Kampf gegen den Klimawandel energisch zu führen, nichts zu relativieren gibt. Erfolgreich wirtschaften und investieren können Unternehmerinnen und Unternehmer aber nur, wenn die Rahmenbedingungen kalkulierbar sind und wenn die Kostenposition wettbewerbsfähig ist. Beides ist immer weniger gegeben.
CO2-Speicherung und -Nutzung: Ein Schlüssel für die Klimaneutralität
Die beste Strategie im Kampf gegen den Klimawandel ist, CO2 gar nicht erst auszustoßen. Für manche Industrieprozesse ist eine vollständige Dekarbonisierung aber noch nicht möglich. Um die Klimaziele trotzdem zu erreichen, wird das Abscheiden, unterirdische Speichern und Nutzen von CO2 unabdingbar. Gut, dass Deutschland wieder über die dazugehörige Technik Carbon Capture and Storage (CCS) und Carbon Capture and Utilization (CCU) diskutiert. Um was geht es bei CCS/CCU konkret?
Heizungsgesetz: Pragmatische Verfahrensweisen und Korrekturen bei der Förderung erforderlich
Den für Freitag erwarteten Bundestagsbeschluss zum Heizungsgesetz kommentiert Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Pragmatische Verfahrensweisen und Korrekturen bei der Förderung sind erforderlich.“
Entwurf des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung
Der BDI begrüßt die hohe Priorität für ambitionierten Klimaschutz in der Bundesregierung und den Ansatz Klimaschutzmaßnahmen in einem gemeinsamen Programm zu bündeln. Diese Klimaschutzmaßnahmen müssen stets so beschaffen sein, dass Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit gleichfalls auf hohem Niveau mitgestaltet werden. Hier ist ein Gleichgewicht anzustreben, so wie es auch das energiepolitische Zieldreieck vorsieht.
Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie
Der BDI begrüßt die Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS), die angesichts der veränderten Rahmenbedingungen wie dem vorgezogenen Klimaneutralitätsziel und Entwicklungen auf den Energiemärkten dringend erforderlich war. Auch wenn einige Aspekte aus Sicht des BDI verbesserungswürdig sind, beinhaltet die NWS insgesamt gute Ansätze und Maßnahmen, die es nun rasch umzusetzen gilt.
Antriebe und Kraftstoffe für die Transformation der Mobilität: Was zählt dazu?
Alternative Antriebe sind ein Gamechanger für erfolgreichen Klimaschutz im Verkehr. Die Vielfalt an Fachbegriffen kann allerdings verwirren. Wir bringen Klarheit in den Begriffsdschungel.
Erneuerbare-Energien-Anforderung beim Heizungstausch – richtig machen!
Die geplante 65 Prozent EE-Anforderung beim Heizungstausch ist eine wichtige Wegweisung: Die Umstellung der Wärmeerzeugung bei Gebäuden ist ein zentraler Hebel für die Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Damit die Wärmewende gelingt, sind aber noch Anpassungen in zentralen Punkten des vorliegenden Gesetzesentwurfs gefordert wie auch an begleitenden politischen Initiativen.
Heizungsgesetz bedarf Überarbeitung
Der BDI veröffentlicht anlässlich der heutigen Fachkonferenz „Klimaschutzziele 2030 und 2045 im Fokus – Was ist jetzt bei Gebäuden gefordert?“ ein neues Papier zum Heizungstausch. Dazu sagt Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer:
CO2-Flottenregulierung schwere Nutzfahrzeuge
EU-weite Vorgaben für CO2-Emissionen von Lkw und Bussen können den Hochlauf alternativer Antriebe im Straßengüter- und Busverkehr bis 2040 deutlich beschleunigen. Der von der EU-Kommission vorgeschlagene generelle Zielpfad über alle Fahrzeugklassen ist ohne flankierende Rahmenbedingungen nicht erreichbar. Dazu braucht es insbesondere leistungsfähige und bedarfsgerechte Lade- und H2-Tankinfrastrukturen entlang der Hauptverkehrsachsen und mindestens entsprechend den Vorgaben der AFIR.
Mit Vollgas Richtung Klimaneutralität
Alternative Antriebe und Kraftstoffe sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Neben dem Ausbau der Elektromobilität spielen synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels, eine zentrale Rolle. Deutsche Unternehmen sind auf diesem Gebiet Pioniere und erarbeiten Lösungen für die Mobilität von morgen.