Growth set to weaken worldwide in 2026
BDI-Präsident Leibinger zu Besuch in den USA
Anfang April reiste BDI-Präsident Peter Leibinger in die USA, um das politische und gesellschaftliche Umfeld vor Ort besser zu verstehen. Er führte zahlreiche private und vertrauliche Gespräche und gewann dabei wertvolle Erkenntnisse – ein Reisebericht.
Vor Trumps zweiter Amtszeit: Erwartungen an die künftige Energie- und Klimapolitik der USA
Die US-Wählerschaft hat Donald Trump das Vertrauen für eine zweite Amtszeit geschenkt. Doch nicht nur das Weiße Haus, auch beide Kammern des US-Kongresses werden ab 2025 für mindestens zwei Jahre von den Republikanern kontrolliert.
Globaler Wachstumsausblick 06/2024: Wachstum der Welt bleibt verhalten
Mit 3,2 Prozent wird das wirtschaftliche Wachstum der Weltwirtschaft 2024 schwach bleiben. Die Konsumbelebung läuft der Investitionskonjunktur voraus. Der Ausblick für die USA bleibt weiterhin viel robuster als erwartet. Die US-Wirtschaft dürfte mit 2,5 Prozent wachsen. Die Erholung im Euroraum verläuft schleppend. Ein Wachstum von 0,8 Prozent ist erreichbar. Konsumausgaben und Nettoexporte dürften anziehen.
BDI-Reihe Wirtschaftsrecht 2/2023
Die aktuelle Ausgabe der BDI-Reihe Wirtschaftsrecht gibt erneut einen Überblick über die derzeitigen „Baustellen“ im Wirtschaftsprivatrecht. Hinweisen möchten wir insbesondere auf das Statement von Claudia Junker (Vorsitzende des BDI-Rechtsausschusses) zur deutschen und europäischen Regulierungswut sowie die aktuellen Überlegungen von Thorsten Lieb (MdB) zur Reform des Beschlussmängelrechts im Aktienrecht.
Globaler Wachstumsausblick 11/2023: Weltwirtschaft wächst 2024 gleichbleibend schwach
2024 wird das wirtschaftliche Wachstum der Weltwirtschaft mit 2,9 Prozent erneut auf historisch schwachem Niveau verharren. In der EU wird vor allem die Erholung der Kaufkraft der privaten Haushalte die gesamtwirtschaftliche Leistung mit 0,7 Prozent wachsen lassen. Deutschlands Wirtschaft dürfte bei mechanischer Umsetzung des Urteils um bis zu einem halben Prozent des BIP schrumpfen. Wir erwarten derzeit Stagnation als ein mittleres Szenario.
Globaler Wachstumsausblick 06/2023: Weltwirtschaft auf der Durststrecke
Die weltwirtschaftliche Produktion dürfte in diesem Jahr um 2,7 Prozent wachsen. Dies wäre gut ein Prozentpunkt unter dem Trend. Industrieproduktion und Welthandel starten sehr schwach ins Jahr: Wir rechnen mit einem moderaten Wachstum des Welthandels von gut zwei Prozent und einer Schwächephase der Industrieproduktion in den Industrieländern und in China.
Europäischen Antwort auf den US Inflation Reduction Act
Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen sind von herausragender Bedeutung für die EU und Deutschland. Während der klimapolitische Vorstoß der USA in Form des Inflation Reduction Act grundsätzlich zu begrüßen ist, überschatten die Aspekte des Gesetzes, die europäische und andere ausländische Unternehmen benachteiligen, das Verhältnis zwischen der EU und den USA. Transatlantische Kooperation muss auch im Bereich des Klimaschutzes das Leitprinzip bleiben.
Gewinne deutscher Investoren in China
In der Studie von Bertelsmann Stiftung, IW Köln, MERICS und BDI wird untersucht, ob und inwiefern Deutschland von Investitionen der deutschen Industrie in China profitiert. Der Studie zufolge sind die Gewinne aus den Investitionen deutscher Unternehmen in China und damit verbundene Abhängigkeiten kleiner als angenommen. Für Investitionen bleibt die EU der mit Abstand wichtigste Anker. Die Studie belegt aber auch, wie gut die Gewinnsituation im chinesischen Markt ist: Die deutschen Investitionen in China wurden zwischen 2019 und 2022 in der Summe ausschließlich durch Gewinne vor Ort finanziert.
EU Chips Act: Aufholjagd wird so nicht gelingen
Zum verabschiedeten EU Chips Act äußert sich Iris Plöger, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Mit dem EU Chips Act gelingt der EU nicht die angestrebte Aufholjagd.“
Deutsche Industrie steht fest an der Seite der Ukraine
Zum Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sagt BDI-Präsident Siegfried Russwurm: "In den kommenden Jahren wird es in Europa Sicherheit nur gegen Russland geben."
Inflation Reduction Act: Europa im Wettbewerb um die Grüne Transformation
Mit dem Inflation Reduction Act (IRA) legt die Biden-Administration ein Klimainvestitionsprogramm auf, das in beispielhafter Weise klima-, handels- und industriepolitische Aspekte unbürokratisch, konsistent und zukunftsorientiert zusammenführt. Der IRA ist ein Beispiel dafür, wie eine Verzahnung von Industrie- und Klimapolitik industrielle Wertschöpfungsketten in der Klimatransformation in die erforderliche Dimension bewegt.
Neues Momentum für die Globalisierung
Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg hängt in hohem Maße vom Außenhandel ab. Die aktuellen geoökonomischen und geopolitischen Ereignisse erfordern von der Politik international konkurrenzfähige Anreize für aus- und inländische Direktinvestitionen. Zudem ist eine sowohl nationale als auch globale Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen übergreifende Strategie notwendig.
Vergleich und Erfahrungen US vs. EU Chips Act
Der US Chips Act und der European Chips Act haben sehr ähnliche Ziele – die Stärkung des heimischen Halbleitersektors. Die Wichtigkeit von Halbleitern als Fundament für eine erfolgreiche industrielle Zukunft wurde erkannt – ein Thema mit geopolitischer und strategischer Dimension. Ist der EU Chips Act jedoch im Vergleich zum US Chips Act in seiner Ausgestaltung stark genug, damit Europa als Industriestandort im internationalen Vergleich mithalten kann?
Globaler Wachstumsbericht: Transatlantische Schwächeperiode
Das Wachstum der Weltwirtschaft wird sich auf gut 2,25 Prozent im kommenden Jahr belaufen – nach drei Prozent im laufenden Jahr. Der transatlantische Wirtschaftsraum wird eine ausgeprägte Schwächephase durchlaufen. Diese dürfte im Euroraum länger andauern als in den Vereinigten Staaten. Gut drei Viertel des Wachstums in der Welt werden im Jahr 2023 auf den Asien-Pazifik-Raum entfallen, 2024 noch drei Fünftel.
Szenarien der Globalisierung – Herausforderungen und Handlungsoptionen
Deutschland steht im globalen Systemwettbewerb. Doch wie wird er sich weiterentwickeln? Verschärft sich der Konflikt zwischen China und den USA? Gelingt es der EU, zum Global Player der Weltpolitik zu werden? BDI und Bertelsmann Stiftung haben mögliche Szenarien ausgearbeitet und Unternehmen gefragt, was die verschiedenen Varianten konkret für ihre Märkte, Lieferketten, ihre Forschung und Entwicklung sowie Personalgewinnung bedeuten würde. Und welche Weichen die Politik heute stellen muss.
Schlüsselkomponente Kleinsatelliten
Raumfahrt ist für das Hightech-Land Deutschland von zentraler Bedeutung. Kleinst- und Kleinsatelliten sind dabei ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg. Von den etwa 15.200 bis 2030 startenden Satelliten werden 90 Prozent Kleinsatelliten sein. Mit einem Produktionsanteil von nur drei Prozent liegt Deutschland heute weit hinter den USA, China, Japan und Russland. Notwendig ist deshalb eine marktwirtschaftliche Kleinsatelliten-Initiative.
Globaler Wachstumsausblick 06/2021
Unter Biden sind die Vereinigten Staaten derzeit die Lokomotive der Weltwirtschaft. Die USA sorgen mit kräftigen Haushaltsimpulsen für hohes Wachstum. Europa schließt nun auf. Die Pandemie bleibt ein großes Risiko im Süden. Zur Überwindung der Pandemie muss die globale Impfkampagne mit einer Finanzierung von insgesamt 50 Milliarden Euro ausgestattet werden. Sonst drohen Mutationsrisiken weltweit.
Verbändepapier zum internationalen Datentransfer
Das Schrems II-Urteils des EuGH wirkt sich weiterhin massiv auf die deutsche Wirtschaft aus. Bereits im September 2020 hatten die Verbände der deutschen Wirtschaft in einem offenen Brief zu einer maßvollen Umsetzung des Urteils und zu raschen politischen Lösungen aufgerufen. Da bis heute noch kein konkreter Regelungsvorschlag vorliegt, haben die Wirtschaftsverbände nun ihren Appell zu dauerhaften politischen Lösungen erneuert.