Europäische Wertschöpfungsgewebe und wirtschaftliche Chancen in Wachstumsmärkten (Langversion der Studie)
Europas Industrie steht unter Druck – aber auch vor gewaltigen Chancen. Schon heute entstehen 140 Mrd. Euro Wertschöpfung in Deutschland durch Wachstumsmärkte, bei starker EU-Integration sind bis 2035 massive Zuwächse möglich. Unsere aktuelle Studie „Europäische Wertschöpfungsgewebe und wirtschaftliche Chancen in Wachstumsmärkten“, erstellt mit IW Consult, analysiert detailliert die industriellen Wertschöpfungsgeflechte und zeigt: Die europäische Integration ist ein zentraler Hebel für wirtschaftliche Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.
Europäische Wertschöpfungsgewebe und wirtschaftliche Chancen in Wachstumsmärkten (Kurzversion der Studie)
Die Studie „Europa und Wachstumsmärkte“ zeigt: Die industrielle Wettbewerbsfähigkeit entscheidet über Europas wirtschaftliche Zukunft. Die kompakte Auswertung fasst zentrale Ergebnisse, Grafiken und Szenarien zusammen – und liefert einen schnellen Überblick über Risiken und Chancen entlang der europäischen Wertschöpfungsgewebe.
Nachhaltigkeit anders denken
Für den Erfolg der ökologischen Transformation, müssen alle ihren Beitrag leisten: Privat-personen, real- und finanzwirtschaftliche Unternehmen und die Politik. Ein neuer politischen Ansatz wird benötigt. Die Wirksamkeit der Kapitallenkungsfunktion des Finanzsektors ist zu gering, verursacht aber hohe Kosten durch komplexe und umfangreiche Vorgaben. Zudem sollten regulatorische Instrumente eine hohe Wirksamkeit aufweisen und die einhergehenden Kosten dabei kleinhalten.
HealthTrack-X: Ein Datenraum für die industrielle Gesundheitswirtschaft
Die Lieferketten der industriellen Gesundheitswirtschaft sind nicht durchgehend vernetzt und interoperabel. Nach wie vor fehlen gemeinsame Standards und Schnittstellen für den übergreifenden Datenaustausch – trotz wachsender Herausforderungen im Gesundheitswesen. Genau hier setzt das Verbundprojekt HealthTrack-X an.
Vorschläge zur Nachbesserung der CSRD-Umsetzung in Deutschland
Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsberichterstattung in Deutschland führt zu großen Herausforderungen der Unternehmen. Der BDI zeigt mit dem anliegenden Positionspapier die Folgen für die unternehmerische Praxis auf und unterbreitet Vorschläge für eine Nachbesserung des CSRD-Umsetzungsgesetzes im Wege des aktuellen Gesetzgebungsverfahrens.
Circular Economy als wichtige Säule der Rohstoffversorgung
Die Circular Economy ebnet den Weg für resiliente Lieferketten, Klimaschutz und einen erfolgreichen Industriestandort. Die Verhältnisse in den Märkten für Rohstoffe der Circular Economy sind dabei jedoch schwer vergleichbar. Ein alleiniges Instrument zur Verbesserung der Circular Economy kann es daher nicht geben – vielmehr braucht es einen Maßnahmenmix, der je nach Stoffstrom unterschiedlich gestaltet werden muss.
Etwas ratlos vor der politischen Praxis in Europa
Als Familienunternehmer in sechster Generation und als Vorsitzender des BDI/BDA-Mittelstandsausschusses ist Hans-Toni Junius ein überzeugter Europäer. Ein Jahr vor der Europawahl beschreibt er, was er von Brüssel wahrnimmt und von dort erwartet. Gleichzeitig fordert er Mittelständler dazu auf, die Vorteile der EU auch in den Betrieben klar zu benennen und sich beherzt für Europa zu engagieren.
Afrika auf dem Weg zu den Sternen
Unter der Leitung von Matthias Wachter, BDI-Abteilungsleiter und Geschäftsführer der BDI-Initiative NewSpace, intensiviert der BDI sein Engagement für Afrika und NewSpace. Das „14. NewSpace Breakfast“ in Berlin stand unter dem Motto „NewSpace goes Africa“. Matthias Wachter fasst seine Eindrücke zusammen.
Schlüsseltechnologiedefinition der deutschen Industrie
Schlüsseltechnologien sind grundlegende Komponenten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Durch ihre breite Anwendung fördern sie Wertschöpfung und sichern den Wohlstand sowie die technologische Souveränität einer Volkswirtschaft. Um das Potenzial von Schlüsseltechnologien optimal nutzen zu können, braucht es eine einheitliche Definition, sowie die gezielte Förderung von Technologien durch strategische Agilität und den Abbau hemmender Regulierung.
EU-Lieferkettenrichtlinie: Folgen für den Standort Europa sind kontraproduktiv
Zur EU-Lieferkettenrichtlinie sagt BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner: „Folgen für den Standort Europa sind kontraproduktiv.“
Europas Platz in der Welt – ist mehr Diversifizierung durch Freihandelsabkommen realistisch?
In diesem dreiteiligen Webtalk-Format diskutiert der BDI gemeinsam mit Expertinnen und Experten über wirtschaftliche, politische und strategische Erfordernisse, sowie über bestehende Hindernisse und Lösungsansätze in der Globalisierung zur Diversifizierung von Handel und Investitionen.
Erfolgreiche Wirtschaft braucht effiziente Verfahren
Der BDI fordert die Beschleunigung für die Transformation aller Wirtschaftsbereiche. Die Maßnahmen müssen im gesamten Planungs- und Genehmigungsrecht umgesetzt werden, damit die wirtschaftliche Basis in Deutschland erhalten bleibt. Die Industrie geht von einer Verdopplung der Genehmigungsverfahren bis 2030 aus – aufgrund der grünen und digitalen Transformation und des dringend notwendigen befristeten Wechsels von Gas auf Öl in Betrieben (Fuel-Switch).
#WirMachen Globalisierung: Empfehlungen für die 20. WP
Mit der Globalisierung entstehen neue Entwicklungschancen aber auch Herausforderungen, da moderne Volkswirtschaften immer enger miteinander verzahnt sind. Die Bundespolitik muss ihre Rolle in der Welt verantwortungsvoll wahrnehmen, effektiv europäische Ziele der Handelsagenda durchsetzen und global transparente Regeln etablieren. So kann unser Wohlstand durch global ausgelegte Wertschöpfungsketten in Handel und Investitionen sichergestellt werden.
Zollverfahren: Schnellstraßen für den Warenhandel
Täglich exportieren und importieren deutsche Unternehmen Waren im Wert von mehreren Milliarden Euro. Damit ein Produkt aus nicht-europäischen Ländern nach Deutschland eingeführt werden kann, müssen Unternehmen allerdings zahlreiche Hürden nehmen. Auch im Ausland treffen deutsche Unternehmen auf erhebliche Barrieren. Damit der Handel auch in Zukunft Motor für Wachstum und Arbeitsplätze ist, müssen Zölle abgebaut und Zollverfahren modernisiert und digitalisiert werden.
Resilienz gegenüber Sicherheitsrisiken stärken
Die deutsche Industrie ist wie kaum eine andere in weltweite Wertschöpfungs- und Lieferketten integriert. Gewaltsame Konflikte, Desinformationskampagnen, Spionage, Sabotage und organisierte Kriminalität können diese empfindlich stören oder unterbrechen und unseren Wirtschaftsstandort als Ganzes gefährden. Der BDI legt der Politik erstmals einen Maßnahmenkatalog vor, um die Resilienz des Wirtschaftsstandorts Deutschland gegenüber Sicherheitsrisiken nachhaltig zu stärken.
Ein neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft
Gemeinsames Statement von BDI, BDA, DIHK und HDE zu einem Sorgfaltspflichtengesetz
Die Einhaltung der Menschenrechte gehört für die deutsche Industrie zum Selbstverständnis verantwortungsbewusst handelnder Unternehmen. Deutsche Industrieunternehmen treten weltweit aktiv für ihre Einhaltung ein und produzieren anerkannt nach höchsten Umwelt- und Sozialstandards. BDI, BDA, DIHK und HDE sprechen sich deshalb im Vorfeld der Veröffentlichung der Ergebnisse der zweiten NAP-Befragung für einen Lösungsansatz auf europäischer Ebene aus.
Industrielle Wertschöpfungsketten
Ein starker industrieller Kern und die Fähigkeit zur Beherrschung komplexer industrieller Wertschöpfungsketten werden immer mehr zum Schlüssel für internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die vorliegende Broschüre stellt Fakten, Argumente und Zusammenhänge zur Definition, Bedeutung und Entwicklung der Industrie in Deutschland und anderen wichtigen Volkswirtschaften vor. Dabei werden auch Chancen und Bedrohungen in den Blick genommen.